Autor: T.Wiegold

Exercise Watch: Und jetzt die US-Blackhawks

Nach Panzern und Erdkampfflugzeugen holen die USA zur Verstärkung ihrer demonstrativen Präsenz in Europa im Rahmen der Operation Atlantic Resolve nun auch Blackhawk-Hubschraubern von ihren Heimatbasen. Aus der Mitteilung der U.S. Army Europe: U.S. rotational aviation unit coming to Germany, will support Operation Atlantic Resolve About 450 Soldiers of 4th Battalion, 3rd Aviation Regiment, 3rd Combat Aviation Brigade from Hunter Army Airfield, Ga., will deploy to the Ansbach, Germany area by mid-March. The Soldiers and some 25 Black Hawk helicopters

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Ein neuer Anlauf für den effizienten ‚Staatskonzern Bundeswehr‘

Die Bundeswehr, so der Originalton aus dem Verteidigungsministerium, muss unternehmerische Erfahrung nutzen und wirtschaftliche Ziele verfolgen. Die Zukunft heißt: Schnelle Innovation nutzen, Beschaffungszeiten anpassen, auf den neuesten Stand kommen und da bleiben, lautet die Forderung, mit der die Truppe aus ihren Dauerproblemen vor allem bei der Beschaffung von neuem Gerät und neuer Ausrüstung herauskommen will. Wer glaubt, diese Zitate stammten von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen oder ihrer Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder, liegt kräftig daneben. Die Orientierung der Bundeswehr auf effizientes,

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Waffen für die Welt: Zwölf Jahre deutsche Ausfuhrgenehmigungen zum Nachlesen

Da ist der Linksfraktion im Bundestag ein echter Scoop gelungen: Auf eine parlamentarische Anfrage ihrer Abgeordneten Jan van Aken und Christine Buchholz hat die Bundesregierung die Ausfuhrgenehmigungen von Rüstungsgütern durch den Bundessicherheitsrat seit 2002 detailliert veröffentlicht. Und, das ist neu, nicht mehr nur recht allgemein gehalten, sondern mit Angabe der Herstellerfirma. Einschließlich der Stückzahlen von Gewehren, Panzern, Flugzeugen. Dafür gibt es keine Angabe des finanziellen Ausfuhrvolumens, da – so die Argumentation der Bundesregierung – bei der Ausfuhrgenehmigung nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz

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Afghanistan: Unsere Freunde, die (Kriegs)Verbrecher

Und noch ein wichtiger Bericht aus Afghanistan: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat eine Zusammenstellung von (Kriegs)Verbrechen einflussreicher Afghanen vorgelegt, die bislang außerhalb jeder rechtlichen Verfolgung stehen. Und auch unter der neuen Regierung von Präsident Ashraf Ghani  bislang unbehelligt bleiben. Unter den acht Männern, die in dem Bericht Today We All Shall Die (Heute werden wir alle sterben) näher untersucht werden, sind auch zwei Personen, die im Norden Afghanistans unter den Augen der früheren ISAF-Mission (und damit auch der Bundeswehr)

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Leseempfehlung: Eine Woche mit der afghanischen Polizei

Unbedingte Leseempfehlung für die, die sich (noch…) für Afghanistan interessieren: Der Büroleiter der New York Times in Kabul war eine Woche mit der afghanischen Polizei unterwegs und schildert ihre wichtige Rolle an vorderster Linie, im doppelten Sinn: An vorderster Frontlinie gegen Taliban und andere Aufständische – und als den Teil der Staatsmacht, den die Afghanen direkt erfahren. The Afghan Police are on the front lines of both fights that matter in Afghanistan: one to defeat the Taliban, the other to

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„German Deal“ für die Hubschrauber: Haushaltsausschuss stimmt zu

Jetzt ist die Vereinbarung erstmal abgehakt: Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am (heutigen) Mittwoch den so genannten German Deal, die Bestellung von Hubschraubern der Firma Airbus Helicopters, in der nun letzten Fassung gebilligt, wie Augen geradeaus! aus Ausschusskreisen erfuhr. Kurzgefasst: Die Bundeswehr bekommt 80 NH90-Hubschrauber für’s Heer (statt 122), 18 NH90-Hubschrauber für die Marine (statt gar keinem), 40 operationell einsetzbare Tiger-Kampfhubschrauber (22 werden zum Ersatzteillager); und außerdem gibt es eine – gesonderte – Option für den Kauf von weiteren 22

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Bundeswehr übernimmt Bekleidungsgesellschaft komplett

Die vom ehemaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping eingeleitete Privatisierung der Bundeswehr-Bekleidung, also der Ausstattung mit Uniformen und Arbeitskleidung, ist endgültig gescheitert. Das Verteidigungsministerium bestätigte Informationen des Grünen-Haushälters Tobias Lindner, nach denen der Bund die Bekleidungsgesellschaft LHBw vollständig übernimmt. Das Unternehmen, an der der Bund bislang gut ein Viertel der Anteile hält, war in eine wirtschaftliche Schieflage geraten – durch Geschäfte, die mit den Lieferungen an die Bundeswehr nichts zu tun hatten. Nach monatelangen Verhandlungen hatten sich Verteidigungsministerium und die Gesellschafter der

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