Stromausfall in Berlin: Bundeswehr unterstützt mit Tanklaster
Nach dem großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins, bei dem seit dem vergangenen Samstag immer noch mehr als 30.000 Haushalte ohne Strom sind, wird die Bundeswehr die Berliner Behörden unterstützen. Auf Anfrage des Berliner Senats würden Fahrzeuge für den Transport von Kraftstoff bereitgestellt, sagte eine Sprecherin des Operativen Führungskommandos in Berlin.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Innensenatorin Iris Spranger hatten bereits am (gestrigen) Sonntag angekündigt, Hilfe der Bundeswehr anfordern zu wollen, und dafür die im Berliner Katastrophenschutzgesetz vorgesehene Großschadenslage ausgerufen. Ein Amtshilfeantrag ging beim Operativen Führungskommando allerdings erst am (heutigen) Montag ein.
Spranger hatte auch davon gesprochen, die Bundeswehr könne in den betroffenen Stadtteilen mobile Suppenküchen anbieten. Der Amtshilfeantrag bezieht sich jedoch bislang nur auf den Kraftstofftransport. Im Berliner Südwesten ist bereits neben der Feuerwehr das Technische Hilfswerk mit zahlreichen technischen Unterstützungseinheiten im Einsatz.
Der Stromausfall ist die Folge eines vorsätzlichgelegten Kabelbrandes an mehreren Hoch- und Mittelspannungsleitungen an einer Kabelbrücke über einen Kanal. Zu dem Anschlag hat sich eine Gruppe Vulkan bekannt, die bereits in den Vorjahren mit ähnlichen Anschlägen in Erscheinung getreten war. Wer dahinter steckt und ob es sich – auch das ist in diesen Zeiten ja nicht völlig aus der Luft gegriffen – um eine Attacke hybrider Kriegführung handeln könnte, ist nicht bekannt.
(wird ggf. ergänzt)
Unsere Infrastruktur ist schlecht geschützt und es fehlt an Redundanz. Wieso hängen ca. 50.000 Wohnungen & Gewerbebetriebe an nur einer Brücke bzw Kabelstrang? Mit Ausfällen müsste man schon immer rechnen, warum gibt es keine Ersatzkabel von anderen Stellen? Die angebliche Vulkan Terroristen gibt es seit 2011. Ob sie wirklich Linksextremisten sind, ist völlig unbekannt. Genauso kämen Trittbrettfahrer oder GRU(russischer Militärgeheimdienst in Betracht. Auf jeden Fall haben die Anschläge auf Bahn & Stromanlagen in den letzten Jahren deutlich zugenommen, ohne dass wir darauf vorbereitet sind. Wieso müssen Notstromaggregate auf Anhängern aus NRW beschafft werden? Wieso hat Berlin keine eigenen Notstromaggregate? Da die Hauptstadt am liebsten angegriffen wird, sollte in Berlin dafür gesorgt werden, dass alle Stadtteile durch verschiedene Stromtrassen versorgt werden können. Auch wäre interessant zu wissen, inwieweit die BW mit Notstromaggregaten helfen könnte oder fehlen die dort auch?
So viel zum Schutz kritischer Infrastruktur in Deutschland. Alle, die jetzt still und heimlich hämisch auf Berlin zeigen sollten gaaanz schnell in sich gehen und vor der eigenen Tür kehren. Das oder Ähnliches könnte überall in Deutschland passieren.
@Closius: Ab einem bestimmten Punkt im Netz macht eine Umsetzung des N-1-Kriteriums keinen großen Sinn mehr da die Kosten nicht mehr im Verhältnis zur Redundanz stehen (ggfs. auch standen – kann und muss man sicherlich drüber nachdenken). Fakt ist sicherlich, dass Stromnetze schlicht der einfachste Hebel in modernen Gesellschaften sind, mit wenig Mittel großen Schaden anrichten zu können. Früher mit wenigen zentralen Kraftwerken noch viel mehr als heute mit einer Vielzahl an dezentralen Energieerzeugern.
Einer Illusion brauchen wir uns nicht hinzugeben: wir werden ein Strom- und Datenkabelnetz niemals vollumfänglich schützen können. Je dezentraler das Netz aber ist, sowohl bei der Erzeugung als auch der Verteilung, desto geringer ist der Schaden im Eintrittsfall. Für mich eines der wesentlichen Argumente, die Energiewende im Wind-, PV-, Biogas- und Speicherbereich sehr schnell voranzutreiben.
Im konkreten Fall in Berlin ist sicherlich die Frage angebracht, ob die N-1-Bewertung korrekt war. Da wir aber alle in der „Geiz ist Geil“-Zeit leben, ist dann schnell auch wieder die Frage auf dem Tisch, ob ein redundanter Kabelstrang denn kommerziell machbar gewesen wäre.
Klar ist auch, dass die Zahl der verfügbaren Notstromeinheiten – Generatoren als auch containerisierte Batteriespeicher (ein 20´ Container bzw. ein normaler Standartauflieger schaffen inzwischen bis zu 6 MWh – damit kann man durchaus schon einiges machen) insgesamt hochgefahren werden muss.
Und wieder kommt die liebe Frage, wer denn das alles bezahlen soll… Sicherheit gibt es eben nicht zum Nulltarif.
@Closius
Diesen Kanal muß man nicht abonnieren aber hier wird kurz erklärt weshalb der Anschlag auf dieses Kabel so fatale Auswirkungen hat:
[„Grüne haben den Anschlag verübt“ und Werbung für den Outdoor Shop – so was soll hier stattfinden? Link gelöscht. T.W.]
Tanklaster, und mehr nicht?
@Closius, so wie ich gelesen habe hängen da nicht 50000 Haushalte an einer Brücke oder Strang sondern an 2 Umspannwerken die jetzt nicht mehr versorgt werden.
Und solche Schlüsselstellen wird es vermutlich bundesweit geben.
Berlin hat durchaus eigene Notstromer, nur wird keiner für jeden noch so kleinen Verbraucher die Vorhaltung bezahlen wollen.
Vom Schutz der Infrastruktur mal ganz abgesehen, bin ich eher erstaunt, dass hier die Bundeswehr einspringt (einspringen muss?) und der Kraftstofftransport offenbar nicht über private Unternehmen abgewickelt werden kann. Ich hätte – relativ naiv – angenommen, dass zumindest das problemlos möglich sein sollte und die Wirtschaft entsprechende Kapazitäten hätte. Wir reden ja nicht von hunderten Tanklastern, sondern wohl eher von einem Dutzend oder so, vermute ich mal? Für den Zivilschutz wirft das dann ja wohl auch Fragen auf – das THW hat mWn keine Tanklaster – wenn nichtmal so ein vergleichsweise geringer Bedarf erfüllt werden kann. Im Kriegsfall wären die BW Tanker ja wohl anderweitig eingeplant und wenn die zivilen Kapazitäten schon jetzt nicht ausreichen…
Mag aber auch Schwarzmalerei sein, dazu müsste man vmtl. nochmal genauer wissen, um wieviel Tanklaster es hier konkret geht.
Natürlich ist die deutsche Infrastruktur extrem verwundbar, aber dass es reicht, an einer Stelle ein Feuer zu machen um eine Woche keinen Strom zu haben ist nicht akzeptabel. Wie bei Tesla, da waren formal auch zwei Systeme an einem Masten.
Man wird viel mehr örtliche Redundanz denken müssen.
@Closius
Die „Vulkangruppe“ ist eindeutig im Bereich Linksextremismus zu verorten und wird von allen zuständigen Stellen auch entsprechend eingeordnet. Dass hier andere Akteure am Werk waren und nur den Namen der Gruppe verwendet haben, ist eher unwahrscheinlich, da in diesem Fall u.a. aufgrund des Reputationsschadens mit einer Distanzierung der realen „Vulkangruppe“ zu rechnen gewesen wäre, die aber bislang nicht vorliegt.
Da gibt es andere Fälle, bei denen es naheliegender ist anzunehmen, dass entgegen der jeweiligen Selbstbezichtigungsschreiben z.B. russische Stellen dahinterstehen, sowie Fälle, bei denen diese ggf. reale Extremisten unterstützt haben, potenziell auch ohne dass diesen bekannt ist, mit dem sie zusammenarbeiten. Ich denke da an diverse Drohungen und Aktionen z.B. gegen LNG-Terminals.
Die entscheidende Frage ist hier neben der nach der Qualität des Berliner Krisenmanagements und der Resilienz im Bereich KRITIS, warum Extremisten, welche die Schwelle zu terroristischen Anschlägen zumindest berühren, in Berlin seit 15 Jahren agieren können, ohne dass es bislang sichtbare Fortschritte bei ihrer Bekämpfung gab.
@TW
Wo in dem Video wird das behauptet ? Es wird klar kommuniziert daß da die Urheberschaft nicht feststand und es noch kein Bekennerschreiben gab.
[Das letzte Video von diesem Typen: „Perfide Profis verübten den Anschlag und es waren wohl Grüne mit Klimaziele.“ Solche vorsätzliche Desinformation will ich hier nicht verlinkt haben. T.W.]
Allgemein verständliche Erklärung Berlin-Blackout:
Ich hatte das bereits beim letzten Mal ( Sommer 2025, auch in Berlin ) kommentiert.
Die Stromversorgung von Stadtteilen, nicht nur in Deutschland, basiert auf 110 kV-Starkstromtrassen. Über Freileitungen, Kabelbrücken oder unterirdisch.
Die Pläne hierzu sind meist öffentlich im Internet zugänglich wenn man weis wie man suchen muss.
Typischerweise gibt es Abzweigpunkte in den 110 kV-Trassen die bspw. an den Trägermasten herunter in die Erde laufen ( Attentat in Berlin letztes Jahr ). Und die dann ein Gebiet von typischerweise 10.000 bis über 50.000 Haushalte versorgen.
Und das oft als alleinige Leitung ( gut zu sehen in den Internet-Plänen ! ) in ein grösseres Gebiet. Wird die beschädigt wirds da dann in Gebäuden dunkel und kalt. Teils fällt auch die Wasserversorgung aus.
Strom braucht es eben nicht nur für Beleuchtung, sondern auch auch für die Steuerung der Zentralheizungen. Selbst wenn es im Keller noch jede Menge Brennstoff gibt. Und auch Fernwärme braucht Strom für die Pumpen.
Das einzige was da privat hilft ist eine manuelle Feuerstelle ( Kamin, Kachelofen ) oder ein Pufferakku / Notstromaggregat mit ( GANZ WICHTIG ) einer Umschalt- und Einspeise-Möglichkeit.
Wer hat das schon, besonders in Großstädten… ?
Die lauteste Kritik zum aktuellen Fall ist die lange Wiederherstellungszeit der Stromversorgung von projektiert 5 Tagen.
Zur BW-Unterstützung. Es gibt ein interessantes Video mit Notstromversorgung hierzu von 1971, tiefster kalter Krieg:
https://youtu.be/uJQudpCW0CE?si=6KzaRRmjqnjNN0aC
Damals lag der Stromverbrauch privater Haushalte noch bei 1/3 des heutigen.
Auch deshalb wird dieses Thema nicht in diesem Jahrzehnt enden.
Das einzige was es braucht ist ein 1 Mio. Rubel-Scheck und ein paar Kilo Brandpaste behaupten böse Zungen…
@Closius:
„Die angebliche Vulkan Terroristen gibt es seit 2011. Ob sie wirklich Linksextremisten sind, ist völlig unbekannt. Genauso kämen Trittbrettfahrer oder GRU(russischer Militärgeheimdienst in Betracht.“
Übersetzer für Russisch-Deutsch haben das komplette, sehr lange Bekennerschreiben genau analysiert, weil viele Formulierungen sehr „gestelzt“ waren und nicht dem täglichen dt. Sprachgebrauch entsprechen. Sie klangen sehr nach einer automatischen Übersetzung mit KI-basierten Übersetzungsprogrammen vom Russischen ins Deutsche. Die Rückübersetzung ins Russische mittels dieser Programme ergab dann perfektes Russisch, und Formulierungen, die im offiziellen russ. Sprachgebrauch und in der russ. Propaganda Standard sind. Es deutet also sehr viel darauf hin, dass das Bekennerschreiben ursprünglich auf Russisch verfasst, und dann ins Deutsche übersetzt wurde.
Und vor einiger Zeit gab es Berlin seitens AFD-Abgeordneten Anfragen zur Energie-/Strominfrastruktur in dem betreffenden Berliner Bezirk (in anderen Bundesländern gab es solche zwielichtigen Anfragen der Russland hörigen AFD ja auch schon mehrfach).
Hoffentlich ermitteln die Ermittlungsbehörden auch in diese Richtung.
Vielleicht kurz zum Thema der möglichen hybriden Kriegsführung.
Das Bekennerschreiben ist mittlerweile öffentlich, und da fallen einige, sagen wir, leicht merkwürdige Formulierungen und Schreibweisen auf.
Der US-Vizepräsident heißt darin z. B. „Vans“ und Berlins Bürgermeisterin ist einmal „Giffey“, aber zweimal „Giffay“. So werden die beiden im Deutschen natürlich nicht geschrieben, aber dafür im Russischen („Вэнс“ / „Гиффай“).
Dann wird sich große Mühe mit gegenderter Sprache gegeben, aber an einer Stelle heißt es “die Erde gehört sich selbst und allen Lebewesen und nicht den Menschen, bzw. den Männern allein und nicht den Reichsten unter ihnen.”
Die Erde gehört den Männern allein? Hoppla – ausgerechnet an der Stelle nicht aufgepasst, so ein doofer Fehler! Oder wurde da beim Übersetzen so etwas wie „Earth belongs to man alone” falsch übersetzt, und es ist eigentlich die „Menschheit“ gemeint, mit „man“ im Sinne von „mankind”?
Andererseits tauchen auch Fehler auf, die typischerweise von Menschen (v. a. Muttersprachlern) stammen, z. B. falsche Kommasetzung oder die Verwendung von „wie“ statt „als” in einem vergleichenden Nebensatz.
Insgesamt ein reichlich merkwürdiger Text.
P.S. Für einen realen linksextremen Hintergrund spricht auch, dass die einschlägige Plattform, auf der das Selbstbezichtigungsschreiben veröffentlicht wurde, dieses weiterhin zugänglich macht. In früheren Fällen, bei denen die Betreiber der Ansicht waren, dass die Plattform unter falsche Flagge genutzt wurde (dies kam häufiger vor), hatten diese ähnliche Schreiben entfernt, was sie im Fall der Vulkangruppe bislang nicht taten. Offenbar halten die Betreiber dieser Plattform das Schreiben für echt und verbreiten es daher weiter.
@rhodon: Danke, Linksextreme haben eine internationale Vernetzung. Da haben die Behörden sicherlich grad zu tun die Bezüge und Player darzustellen und Profile zu erstellen. Würde mich nicht überraschen, wenn da der ein oder andere Bezug in die Keller feindlicher Organisationen führt.
Leider ist die Liste lang…
@Rhodon, Free Europe
Stilistische Auffälligkeiten und absichtlich eingebaute Fehler etc. sind bei solchen Schreiben nicht selten zu beobachten. Sie dienen dazu, Maßnahmen der forensischen Linguistik zu begegnen, mit denen gerade bei längeren Texten Autoren identifiziert werden können.
Man darf den Behörden also glauben, wenn Sie das Schreiben für ein authentisches linksextremes Selbstbezichtigungsschreiben halten.
@sakrileg:
Der Einsatz der Bundeswehr, gerade im Bereich der Notstromversorgung, ist merkwürdig.
Auch der Netzbetreiber versteht nicht ganz was das soll.
Wegner will sich offensichtlich als Macher präsentieren – Bundeswehr! Wie bei Schmidt!
Anstatt sinnvoll zu planen.
BMVg macht natürlich mit.
Rein praktisch braucht man die Bw da kaum.
Gleichzeitig wundern sich Ehrenamtler des THW mit genau solchen Aufgaben.
Politischer Zirkus – mit wahrscheinlich unbedachten Folgen.
@Apollo 11, die 5 Tage zur Wiederherstellung sind wohl schon schnell. So wie ich das verstehe bastelt man jetzt schnell neue Zuleitungen für die betroffenen Umspannwerke, nur dieses schnell heißt halt in der Praxis ausgraben der entsprechenden Leitungen und dann eine Verbindung zwischen zwei abweichenden Kabeltypen bezüglich der Isolierung herstellen bei Temperaturen über 0 Grad Celsius und unter möglichst staubfreier Umgebung.
@Bravo November, mag ja sein das es vielleicht tatsächlich auch die Gruppe war die es behauptet. Frage wäre aber dabei, wer gehört zu der Gruppe und wer unterstützt die ggf im Hintergrund.
Die für mich „schönste“ Erklärung dafür, dass mit einer Wirderherstellung der Versorgung wahrscheinlich erst am Donnerstag zu rechnen ist, habe ich heute beim Frühstück im Radio gehört. Angeblich braucht man für die umfassende Reparatur der Anlagen Plusgrade. So richtig erklärt, warum das so sein soll, wurde das dann aber auch wieder nicht.
Ich hab zwar vor über einem halben Jahrhundert mal „Elektromonteur für Installation“ gelernt, aber wir haben Kabel auch bei Frost im Freien verlegt und angeschlossen.
@Apollo 11
Es wurde hier eine Engstelle (Netzknoten) angegriffen und damit vier (4) 110 KV Leitungen außer Betrieb gesetzt sowie die Fernwärme, die Leitungen gehe alle ab vom Umspann- / Wärmekraftwerk ab.
Die Arbeiten dauern so lange weil manches wohl Plusgrade erfordert und bei Frost nicht durchgeführt werden kann.
@Bravo November
Guter und interessanter Punkt – zu den angesprochenen Eigenheiten würde auch passen, dass jemand den eigenen Text vor der Veröffentlichung maschinell ins Russische, Englische oder was auch immer, und dann wieder zurück ins Deutsche übersetzen lässt, um seinen individuellen Schreibstil zu verwässern.
@ Memoria Sie haben vollkommen recht. Für genau sowas leisten wir uns ein THW. Man könnte ja mal auch bei den Firmen anfragen, die Festivals mit Aggregaten ausstatten.
@Memoria: Den Part hab ich ja sogar noch ausgeblendet. Auch Feldküchen hält das THW ja durchaus vor. Was da die BW soll versteh ich (auch als THWler) auch nicht ganz.
Bei den Tankern konnt ichs mir aber noch zumindest ansatzweise erklären, die haben wir mWn ja nicht (sofern nicht irgendein OV einen im Rahmen der ÖGA vorhält – was ich bezweifle).
@Bravo November:
„Man darf den Behörden also glauben, wenn Sie das Schreiben für ein authentisches linksextremes Selbstbezichtigungsschreiben halten.“
Das schließt eine Verwicklung / Beteiligung / Unterstützung ausl. Akteure ja nicht aus. Die Linksextremisten in Deutschland wurden und werden seit Jahrzehnten durch Moskau auf vielfältigste Weise unterstützt. Und die Rechtsextremisten dürfen sich mittlerweile auch der Unterstützung Moskaus erfreuen. Alles, was gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet ist, darf sich grundsätzlich der Zustimmung und Hilfe Moskaus erfreuen.
@KlausP, und für welche Spannungen waren die Kabel ausgelegt? Hier geht’s um Hochspannungskabel die entsprechend isoliert sind.
Irgendwo hatte ich gelesen das da jetzt Kabel mit Öl als Isolator mit ihren „Nachfolgern“ mit Kunststoffisolation verbunden werden sollen. https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lkabel
@KlausP @Thomas Melber
Reparatur der Anlagen nur bei Plusgraden?
Dazu gab’s am Nachmittag bei Welt-News eine interessante Erklärung.
Demnach wurden bis 1989 Kabel verbaut, deren Seele in ölhaltiger Umgebungsmasse gelagert war und bei Kälte durch die Öllagerung noch geschmeidig blieb.
Ab 1990 sei die Seele in Kunststoff gelagert und daher nur bei Wärme zu bearbeiten.
Laienhaft erklärt, ja, besser war’s aber auch nicht dargestellt.
Profil der Vulkangruppe, sehr lesenswert:
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stromausfall-in-berlin-wer-steckt-hinter-der-mutmasslich-linksextremen-vulkangruppe
Falls paywall bei euch/ihnen. Zentral, der Name ist ein Franchise mit unabhängigen Kommandos die ihn verwenden.
@ Thomas Melber
„Es wurde hier eine Engstelle (Netzknoten) angegriffen und damit vier (4) 110 KV Leitungen außer Betrieb gesetzt sowie die Fernwärme, die Leitungen gehen alle ab vom Umspann- / Wärmekraftwerk ab.“
Korrekt.
Diese Engstelle ist eine reine Kabel-/ Fernwärme-Brücke über den Teltowkanal direkt vom und neben dem dortigen Kraftwerk.
Ich kenn die sogar von ner Radtour am Teltow-Kanal entlang, auf Google Maps gut zu sehen.
Der Engadiner Weg direkt in der Nähe ist lt. Google Maps Verkehrslage gerade gesperrt. Da buddeln die wohl…
Und ja, in diversen Medien gibt es diverse Erklärungen warum und weshalb das so lange dauert…
Es sei erneut auf das von mir weiter oben verlinkte Bundeswehr Classix-Video von 1971 verwiesen. Da fällen die Pioniere Bäume und bauen damit eine neue Hochspannungs-Trasse.
Ob das im Ernstfall so gut funktioniert hätte wurde aber gottseidank nie getestet…
Gerade in Berlin gibt es auch einen unglaublichen Mischmasch an Kabeltypen. Etliche Mittelspannungsnetze haben bspw. noch 6000 Volt. Üblich sind heute 10, 20 oder 30 kV…
Ist aber alles belanglos bei Einsatz von billig und unreguliert zu beschaffender Brandpaste… Brennen tut alles…
Der Vorfall in Berlin zeigt zwei Dinge: 1.) Wie schlecht die Infrastruktur geschützt ist, und 2.) Was das Ergebnis von Cyberattacken im Rahmen der hybriden Kriegsführung sein wird. Ob die Bundeswehr hier hinzugezogen werden muss sei mal dahingestellt, schließlich gibt es auch noch das THW was hier eingesetzt werden könnte.
Lieber @Marcus
Lesen Sie bitte die Nachrichtenlage auf beliebigen Plattformen.
THW, Feuerwehren und RK sind umfassend im Einsatz, aus B, BB, aus NRW.
Die politische Führung in Berlin sah für die erforderliche Leistung offenbar keinen anderen Leistungserbringer als die Bundeswehr.
Was es da zu hinterfragen gibt, könnten Sie darstellen.
Y-998201 sagt: 05.01.2026 um 16:49 Uhr
Firmen mit Aggregaten:
1. Es ist extrem schwierig in verbundenen Netzen die notwendige Synchronisation mit Notaggregaten herzustellen.
2. Im Inselbetrieb: Die benoetigte Leistung in kleine Unterteilungen einzubringen (ZB Block Moltkestasse/Manteuffelstrasse )? Wieviel Leistung benoetigt dieser? Wieviele Elektriker werden an jedem kleinen „Verteiler“ die Ueberwachung garantieren?
@Klaus-Peter Kaikowsky (KPK)
Da gibt halt einiges zu hinterfragen, da die Bundeswehr mit einem Tankwagen in eine Liegenschaft des THW kommt.
Als wäre Betankung sonst nicht möglich.
Geht dabei um Symbolpolitik von Senat und BMVg.
Ausgeblendet:
Das Unverständnis vorallem beim THW.
Memoria sagt: 05.01.2026 um 16:14 Uhr
Ich bin da bei Ihnen, dass hier viel politisches Theater dabei ist. Dennoch seien bitte ein paar Anmerkungen gestattet:
1. Vorsorge kostet. Zu lange war man hier zu wenig selbstbewusst. Bsp. Bundeswehr: Debatte mit dem (wichtigen) BRH um die Bundeswehr Krankenhäuser nebst Apotheken, Reserve- Lazarettorganisation.
Und so ging es in den Bundesländern und Landkreisen in deren Katastrophenschutzaufgaben. Jede Stadt/Gemeinde muss genau schauen, was man an Feuerwehrausstattung, Ordnungsbehördenmitarbeiter usw. noch vorhalten bzw. beschaffen kann.
Um es auf den Punkt zu bringen: wer in eine (Verteidigungs-)Kriegsplanung gegen Russland einsteigt und 2029 fertig sein möchte mit den Vorbereitungen, dem sollte eine Analyse dessen, was da in Berlin passierte und passiert sehr wichtig sein.
2. Die Berliner Zeitung bereichtet in dem Artikel – Überschrift: „Während in Berlin das Licht ausgeht: 1.700 THW-Generatoren sichern Energie in der Ukraine“.
In dem Bericht geht es auch um Lieferungen aus Berlin heraus.
Was mich irritiert und ja, stört in dem Artikel: die Lieferungen an die Ukraine waren gerechtfertigt und notwendig aus humanitären und technischen Gründen – zum Teil mit strategischer Reichweite, z. B. Notstromaggregate für Kernkraftwerke.
Aber aus dem Artikel geht nicht hervor, ob Ersatzbeschaffungen durchgeführt wurden.
Postuliert man einen Fehl, so stellt sich, auch journalistisch, also eine andere Frage: wie und durch wen wird eigentlich das Absteuern und Nachbeschaffen von kritischem Material koordiniert?
3. Hier kam die Frage auf, ob in einem Konglomerat wie Berlin nicht aus der Wirtschaft heraus Tankwagen, Stromerzeuger usw. vertraglich, in dem Fall ad hoc, vertraglich gebunden werden können. Die Antwort ist schlicht: nein.
Es gibt da keine Redundanzen. Das kann die Wirtschaft kompensationslos nicht vorhalten.
Da geht es nicht nur um Material. Hier geht es auch um Personal.
Klar: das, was da steht beim Händler, kann man verfügbar machen.
4. Der Umgang mit Informationen über und zu Infrastruktur der Daseinsfürsorge muss dringend überdacht und angepasst werden.
@Mike Molto:
Das Hauptproblem im Winter ist die ( stromabhängige ) Zentralheizung. Egal ob Gas / Heizöl oder Holzpellets.
Die einzig funktionable „Prepper“-Lösung ist der Haus-Inselbetrieb.
Wirklich paraktikabel umsetzbar i.d.R. nur für Einfamilienhäuser.
Entweder Kauf eines Notstromaggregats mit Reservekanistern oder die grosse Pufferakku-Lösung ( bei Solaranlagen evtl. dabei. Mit GANZ WICHTIG Umschaltmöglichkeit auf Fremdstrom ).
Mit Wärmepumpen wirds allerdings schwierig, die brauchen enorme Strommengen… und auch der Elektroherd zieht zu viel Strom…
( und ausgefallene Fernwärme geht gar nicht ).
Billig ist das alles nicht.
Und dies für den sehr seltenen Fall selbst betroffen zu sein. Hat im Grunde fast keiner.
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Das einzige was mir einfällt ist die Panzerummantelung von Erd-Hauptleitungen.
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Einzige Ausnahme sind grosse Rechenzentren. Die haben zwei völlig unabhängige und getrennte Hochspannungs-Fremdstrom-Leitungen plus jede Menge Notstrom-Diesel.
Bereits bestehende Hochspannungstrassen in der unmittelbaren Nähe sind hier Planungsvoraussetzung ( Genehmigungsverfahren dauern hierzulande meist 10 bis 15 Jahre ).
Einen solchen Standort zu finden ist wie ein Lottogewinn. Auch deshalb ist die Forderung bestimmter Oppositionsparteien nach mehr echter Redundanz nicht grossflächig umsetzbar.
Nicht weit weg von mir entsteht demnächst eines der grössten Rechenzentren Europas ( Stichworte: Nierstein, Rechenzentrum ).
Anschlussleistung 482 MW ( entspricht einem halben Atomkraftwerk ).
Baukosten Gebäude / Infrastruktur: 7 Milliarden € PLUS mind. ca. 20 Milliarden € für die IT-Komponenten = 30 Milliarden, uff…
Vor kurzem hatte ich eine Führung durchs neue Rechenzentrum der Uni Mainz.
Der Chef meinte mit den 3 MW 150x kleiner als Nierstein ;-)
Stolz ist man trotzdem :-)))
@Marcus: Die Entscheidung über die Stellung eines Hilfeleistungsantrags trifft die zivile Seite. Auch die Subsidiaritätsprüfung obliegt dieser.
Die Bundeswehr vor Ort (Regulär KVK, bei großflächigen Lagen BVK, in B als Stadtstaat sicherlich unmittelbar das dortige LKdo) unterstützt und berät bei der zielführenden Stellung des Antrags. Dazu kann auch der Hinweis auf Subsidiaritätsfragen gehören, eine eigene Entscheidungs- oder Verweigerungskompetenz kommt den Bundeswehrgliederungen aber nicht zu. Die Entscheidung über die Gewährung der Hilfeleistung liegt wiederum beim Operativen Führungskommando.
Alternativ gibt es noch den Sonderfall der Soforthilfe, wenn der Bürgermeister beim Kasernenkommandanten anruft, ob der schnell ein paar Soldaten zum Schneeschaufeln oder Schutträumen entbehren kann. Das wird relevant bei Vorfällen, die unmittelbare Hilfe erfordern, und wo der reguläre Entscheidungsweg keine rechtzeitige Hilfe bieten kann.
Welche Konstellation genau hier zur Anwendung gekommen ist, kann ich aus dem hunderte Kilometer entfernten Armsessel nicht beurteilen. Das sollten man allerdings auch nicht. Das Internet verführt zwar gern dazu, mit wenig Ahnung trotzdem recht viel Meinung in die Welt zu posaunen, das gereicht aber der Qualität dieser „Meinung“ oft nicht zum Besten.
@Sachlicher, bezüglich der 1700 Generatoren vom THW für die Ukraine.
So wie ich das gelesen hatte wurde da aus einer Mücke ein Elefant gemacht weil sich der besser verkauft.
Die 1700 Generatoren wurden, so wie ich das verstanden habe, nicht ersatzlos aus THW Beständen geliefert sondern es wurde über das THW eingekauft am Markt und dann geliefert.
@Memoria
Es geht zum einen um die Betankung der Notstromaggregate, zum anderen wohl um die Betankung der Einsatzfahrzeuge. Merke: falls es keinen Schwerkrafttank gibt gibt es ohne Strom und Möglichkeit eine (zur Verfügung stehende) Netzersatzanlage anzuschließen es auch keinen Kraftstoff.
Bw Tankfahrzeuge sind für Feldbetankung ausgerüstet, das muß bei zivilen Tankfahrzeugen nicht unbedingt der Fall sein.
@Apollo 11
Sie meinen „Netztrennung“ privater PV-Anlage vom Stromnetz. Diese muß der Netzbetreiber aber genehmigen. Fall das nicht geht haben Sie bei Stromausfall selbst leider auch keinen Strom.
@Sachlicher
Der Landesrechnungshof soll in einem Bericht vom Herbst (?) 2025 erhebliche Mängel bei Berliner KatS festgestellt haben. Nachfragen der BZ haben ergeben, daß es nicht einmal allen betroffenen Ämter und Behörden bewußt war, daß sie – gesetzliche – KatS-Aufgaben haben.
@Thomas Melber, auch das THW verfügt durchaus über die nötigen Fähigkeiten um Kraftstoff verteilen zu können. Zwar nicht unbedingt in der Größenordnung, aber sie können es. Zumal auf den ersten Bildern die BW ja nur die entsprechenden Anlagen des THW nachfüllt und nicht direkt die einzelnen Notstromer direkt befüllt.
Minimaler Vorteil der BW gegenüber dem zivilen Tankwagen dürfte sein das die BW alles mitbringt um direkt wie an der Tankstelle tanken zu können. Der zivilen Tankwagen wird ja eher auf die Anschlüsse der Tanks von Tankstellen oder den heimischen Öltank ausgelegt sein.
@Flo: Überlassen wir doch einfach die Entscheidungen darüber den hierfür Verantwortlichen. ;-) Die werden dafür schließilich (in aller Reegl), was sie tun …
Auf jeden Fall sind mir für Dritte manchmal auf den ersten Blick nicht nachvollziehbare Entscheidungen lieber als gar keine getroffenen Entscheidungen. Ich denke da nur an den 14. Juli 2021 und den damaligen Landrat des inzwischen wieder durchaus schönen Ahrtals (Kreis Ahrweiler) …
By the way: Bundeswehr, THW und Berliner Feuerwehr sowie die diversen HiOrgs, aber auch die zahlreichen inzwischen in der Bundeshauptstadt eingetroffenen Kräfte der üMANV-Unterstützung arbeiten aktuell – und wie immer bei solchen Großschadenereignissen – vertrauensvoll & gut miteinander. Und sie erbringen zurzeit eindrucksvoll den Beweis, dass wir Deutschen nicht nur im Ausland (bspw. Schneekatastrophen der vergangenen Jahren in Tschechien oder Waldbrandkatastrophen in Griechenland) bzw. ausländischen Notfallpatienten (brandaktuell im Rahmen des Kleeblattmechanismús bei der Versorgung von elf schwerst verletzten Brandopfern) helfen können, sondern auch uns selbst – und in Deutschland. Das sollte somit sogar gegen blaue feuchte Träume helfen … ;-)
Flo sagt:
06.01.2026 um 8:08 Uhr
„@Sachlicher, bezüglich der 1700 Generatoren vom THW für die Ukraine.
So wie ich das gelesen hatte wurde da aus einer Mücke ein Elefant gemacht weil sich der besser verkauft.
Die 1700 Generatoren wurden, so wie ich das verstanden habe, nicht ersatzlos aus THW Beständen geliefert sondern es wurde über das THW eingekauft am Markt und dann geliefert.“
So ist mir der zugrundeliegende Sachverhalt auch bekannt.
@Sachlicher: Da macht die Berliner Zeitung ihrem Ruf als „Berlinskaja Prawda“ ja alle Ehre. Wem noch nicht bekannt, einfach mal über deren Eigentümer Holger Friedrich und dessen Rolle nachlesen, der z.B. auch nach 2022 gern in der russischen Botschaft zu Gast ist usw.
Offenbar geht’s gar nicht „zu plump“ um nicht im Rahmen von Einflussoperationen im Informationsraum genutzt zu werden.
Upps!
Jörn Fries sagt:
06.01.2026 um 13:02 Uhr
@Flo: Überlassen wir doch einfach die Entscheidungen darüber den hierfür Verantwortlichen. ;-) Die werden dafür schließilich (in aller Reegl), was sie tun …
Hm, das hätte eigentlich heißen sollen:
Die werden dafür schließlich (in aller Regel) bezahlt und wissen, was sie tun …
@ Apollo 11 sagt: 06.01.2026 um 1:08 Uhr
Mein Beitrag spricht die Voraussetzung fuer den Betrieb von Heizungen an.
Privat habe ich (in der mecklenburgischen Prairie) 10kW, Solar, nuetzt aber nix bei Dunkelheit oder Wolkendecke, plus Notstromaggregat 3kW, Diesel, Moeglichkeit ins Hausnetz einzuspeisen, nach Abschalten der Hauptschalter.
@Thomas Melber sagt:
„Sie meinen „Netztrennung“ privater PV-Anlage vom Stromnetz. Diese muß der Netzbetreiber aber genehmigen. Fall das nicht geht haben Sie bei Stromausfall selbst leider auch keinen Strom.“
Grundsätzlich richtig :-)
Kurzanleitung für „Eigenheim“-Prepper ( wenn man von diesen umzingelt ist beschäftigt man sich eben auch damit… ):
1. IN JEDEM FALL einen (Starkstrom-) Elektro-Fachbetrieb beauftragen. Der führt den Papierkrieg und baut Komponenten ein.
2. Es gibt dann Schalter die im Blackout-Fall umzulegen sind für die Abkopplung vom öffentl. Stromnetz.
Der Kauf eines externen, kleinen Notstromaggregats aus dem Baumarkt reicht nicht. Ohne vorherigen Umbau mit Einspeisepunkt am Haus incl. Papierkrieg geht das nicht. Desgleichen bei Solaranlagen mit Pufferakku in Standardausführung. Für den Haus-Inselbetrieb braucht es zusätzlichen Umbau.
Und all dies eben VOR dem Blackout…
Wobei das bei den meisten betroffenen Haushalten in Berlin aus unterschiedlichen Gründen nicht praktikabel gewesen wäre ..
Voll empfehlen kann man das im Grunde nur bei einer vorhandenen oder geplanten Solaranlage auf dem Einfamilien-Hausdach im Bereich um/ab 5-10 kW Peak.
Dazu braucht es einen Pufferakku ab 10 kW ( ca. 10.000 € ) um die 5 Tage Berlin-Blackout durchzuhalten.
Die coolste Lösung ist natürlich ein Elektro-PKW mit Einspeiseoption ins Haus ( Stichwort: Bidirektionales Laden ). Die gibts heute schon. Vorteil: Riesenakku mit der Möglichkeit den auch noch extern zu laden wo es noch Strom gibt. In Berlin machen derzeit teils 50 Meter einen Unterschied.
Alles in Villenvierteln durchaus umsetzbar, bei dichter Bebauung aber leider unmöglich.
Und da Neubauten schon seit geraumer Zeit auf Wärmepunpen zur Heizung setzen wird das schwierig/sehr teuer. Die brauchen mehr Leistung als Standardlösungen abgeben können…
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Womit wir wieder beim besseren Schutz der Infrastruktur landen…
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Mittlerweile liegt ein weiteres Selbstbezichtigungsschreiben vor, dass die Täterschaft im Namen der „Vulkangruppe“ bekräftigt. Wenn hier tatsächlich russische Akteure im Namen der Terroristen gehandelt hätten, wäre das wohl kaum geschehen, und es hätte mittlerweile eine Distanzierung seitens der „Vulkangruppe“ gegeben. Man kann also davon ausgehen, dass wahrscheinlich die „Vulkangruppe“ für den Anschlag verantwortlich ist und nicht andere Akteure.
Nachtrag ( zum besseren Verständnis des Berlin-Blackouts ):
[Genau diesen Youtuber hatte ich neulich schon mal rausgeschmissen. Wer öffentlich behauptet, der Berliner Brandanschlag wäre von Grünen verübt worden, die ihre Klimaziele durchsetzen wollen, betreibt vorsätzliche Desinformation. Das findet hier nicht statt. T.W.]
@Bravo November, und woher kommt das wissen das die Vulkangruppe tatsächlich nur ein paar einheimische Spinner sind die allein über alles nötige Material und Wissen verfügen? Und nicht vielleicht doch im Hintergrund jemand denen was zu flüstert? Was vielleicht zum Weltbild der einheimischen Spinner passt aber auch den Interessen Dritter nützt?
@TW:
„Genau diesen Youtuber hatte ich neulich schon mal rausgeschmissen“
Oops…
Hatte mir auf einen Hinweis dIe Erklärung auf der erstaunlich detailierten Karte, offensichtlich online stehend, angesehen.
Den Rest nicht ( das Video dauert ja 30 min. )
Sorry…
@Apollo11:
Woher kommt der Irrglaube, man könne mit 10kwh Batterie 5 Tage durchhalten?
Die ist nach einem Tag leer. Wenn sie denn überhaupt voll war im Winter .
Welches Kfz kann ins Haus einspeisen?
Bei welcher Behörde wurde das genehmigt? Trägt das die Versicherung?
Allein ein Wechselrichter ohne ext. Strom kostete [22/23] erheblich Aufschlag, um auch bei Netzausfall die PV nutzen zu können.
[Das wird jetzt sehr technisch und ich bitte diese Debatte anderswo zu führen… (abgesehen davon habe selbst ich ohne Eigenheim und Elektroauto mitbekommen, dass es Möglichkeiten gibt, ein Fahrzeug als bidirektionalen Speicher zu benutzen) T.W.]
@Flo
Um „Wissen“ handelt es sich nicht, aber um die wahrscheinlichste Hypothese. Die Mitglieder der „Vulkangruppe“ kommen sehr wahrscheinlich aus dem linksautonomen Spektrum, das es hierzulande schon gab, bevor russische Stellen mit hybrider Kriegführung gegen Deutschland begannen. Die „Vulkangruppe“ ist bereits seit langem aktiv und bekannt. Das für den Anschlag erforderliche Wissen kann man offenen Quellen entnehmen, und die Tatmittel gehen nicht über das hinaus, was solche Akteure bereits in der Vergangenheit eingesetzt haben. Um entsprechende Aktionen durchzuführen oder ihre Weltanschauung zu formulieren, brauchen diese Akteure zudem niemanden, „denen was zu flüstert“, weil sie bestätigt allein dazu in der Lage sind.
Das bedeutet nicht, dass russische Stellen nicht ein Interesse daran hätten, solche Aktionen durchzuführen. Diese sähen dann aber wahrscheinlich anders aus. Eine bekannte Gruppierung hätte dann plötzlich Wissen oder Fähigkeiten, die sie in der Vergangenheit nicht hatten, oder eine neue Gruppierung mit fortgeschrittenen Fähigkeiten würde plötzlich auftauchen. Beides ist hier nicht der Fall.
Die stilistischen Auffälligkeiten in den Selbstbezichtigungsschreiben entsprechen einem bekannten Muster, bei dem versucht wird, die Zuordnung der Texte zu bestimmten Personen zu erschweren.
Auffällig ist m.E. bislang nur, dass die Aktion absehbar nicht dazu geeignet war, Unterstützung für die entsprechenden Anliegen zu mobilisieren. Auch das gab es aber in der Vergangenheit bereits ohne russische Einflussnahme, etwa bei einzelnen Anschlägen der „militanten gruppe“, die bei Linksextremen z.T. auf Ablehnung stießen, weil Menschen gefährdet wurden, die nicht das eigentliche Ziel der Anschläge darstellten. Diese interne Debatte hat auch jetzt wieder begonnen, wobei man im linksautonomen Spektrum ebenfalls davon auszugehen scheint, dass die Täter aus dem eigenen Lager kommen.