Europäische Grönland-Mission – Update: Lieber mal zivil hinfliegen
Nach der Ankündigung Dänemarks, Deutschlands und anderer europäischer Staaten, demonstrativ eine Mission für die Sicherheit Grönlands auf den Weg zu bringen, gibt es ein Update: Die 13 Bundeswehrsoldaten fliegen doch lieber zusammen mit den Dänen in einer zivilen Maschine hin und nicht wie zunächst geplant in einem Militärtransporter der Luftwaffe.
Die Entscheidung fiel wohl schon am gestrigen Abend, mit der Aktualisierung seiner Mitteilung lies sich das Verteidigungsministerium in Berlin aber bis zum (heutigen) Donnerstagvormittag Zeit, und nach Grönland geht’s dann am morgigen Freitag. Aus der Mitteilung aus dem Bendlerblock:
AKTUALISIERUNG
Deutschland wird gemeinsam mit weiteren NATO-Partnern ein Erkundungsteam nach Grönland schicken. Es geht darum, die Möglichkeiten der Gewährleistung der Sicherheit mit Blick auf russische und chinesische Bedrohungen in der Arktis zu eruieren. Dies erfolgt auf Einladung und unter der Führung unserer dänischen Bündnispartner.
Wir haben uns nach weiteren Absprachen mit Dänemark entschieden, heute zunächst nach Dänemark (Karup) zu fliegen. Wir nutzen das Angebot der Dänen, mit dem dänischen Erkundungsteam und weiteren Partnern am Freitag gemeinsam nach Grönland zu fliegen. Dies wird mit einem zivilen dänischen Luftfahrzeug erfolgen. Aus unserer Sicht ist der gemeinsame Flug ein starkes Zeichen unserer Geschlossenheit.
Weitere Bündnispartner werden sich an der Erkundung beteiligen. Konkrete Fähigkeitsbeiträge stehen dabei noch nicht im Fokus. Der Auftrag ist, grundlegende Erkenntnisse zu den Rahmenbedingungen vor Ort für Einsatz- und Übungsmöglichkeiten zu erheben.
Ziel ist es, dass wir uns ein fundiertes Bild vor Ort verschaffen, für weitere Gespräche und Planungen innerhalb der NATO.
Weiterhin also keine NATO-Mission, sondern eine dänische Initiative, an der sich andere europäische Bündnismitglieder beteiligen. Und der Flug mit einem zivilen dänischen Luftfahrzeug und nicht mit einem Militärflugzeug ist aus Ministeriumssicht ein starkes Zeichen der Geschlossenheit.
Dazu gibt’s dann auch Zitate von Verteidigungsminister Boris Pistorius:
Russland und China nutzen die Arktis zunehmend militärisch und stellen damit die Freiheit der Verkehrs-, Kommunikations- und Handelswege in Frage. Die NATO wird dies nicht zulassen und auch weiterhin für die regelbasierte internationale Ordnung eintreten. Entscheidend ist für mich, dass wir uns bei der gemeinsamen Erkundung in Grönland unter dänischer Führung innerhalb der NATO, insbesondere mit unseren US-Partnern, sehr gut abstimmen.
Den letzten Satz verstehe ich nicht so ganz, denn die USA scheinen bei dieser gemeinsamen Erkundung ja nicht dabei. Aber warten wir mal ab.
(weiter nach Entwicklung)
Beim NDR würde der Abflug aus Wunstorf mit einem A400M gezeigt.
Es wird langsam verwirrend das ganze Thema.
Aber es ist gut, dass die ersten europäischen Länder Flagge zeigen. Auch wenn noch viele fehlen.
Aber das kommt schon noch, sobald DT seinen Willen durchzieht.
Und davon gehe ich aus.
Die Frage ist auch: Wie lange würde ein Beitritt Grönlands zu Dänemark dauern?
Vielleicht ist das schneller umsetzbar, als man denkt in Anbetracht der Alternative.
Damit wäre Grönland dann Teil der EU. Und damit ändert sich für Trump alles.
[wg. Abflug: nehme an, die sind dann, wie vom BMVg verkündet, nach Karup in Dänemark geflogen und steigen da um. T.W]
@ T.W.
Danke. das könnte sein.
In Anbetracht der aktuellen Lage sollten die Europäer ihre Marine-Strategie anpassen.
Wir brauchen weniger Korvetten oder Tender.
Wir brauchen LHDs wie die französische Mistral-Klasse zur logistischen Unterstützung einer Mission wie in Grönland.
Aus Sicht des Controllers sicher eine feine Sache, gemeinsam Economy-Class zu fliegen … Doch sollte es hier nicht primär um ein starkes Zeichen gehen? Da hätte ein A400M schon mehr EIndruck geschunden. Die Macht der Bilder – etwas das dem Donald schon sehr präsent ist.
Ich hoffe, man hält im Hintergrund Kontakt zu den Chinesen.
Die Wiederholung von DTs Wahn der explizit Chinesischen militärischen Bedrohung in der Arktis, um den Anschein zu wahren, halte ich für nicht clever.
Wenn ich mich recht entsinne, war es der. Dänische Außenminister der sinngemäß gestern sagte, das letzte Chinesische§che Kriegsschiff sei vor einer Dekade vor Grönland gesehen worden.
Die Chinesen beobachten das Ganze und sprechen offen aus, was hier auch alle wissen (sollten):
„Hyping the ‘China threat in the Arctic’ an attempt to mislead the public“
https://www.globaltimes.cn/page/202601/1353017.shtml
@Der Realist sagt:
15.01.2026 um 12:57 Uhr
…Die Frage ist auch: Wie lange würde ein Beitritt Grönlands zu Dänemark dauern?..
Grönland ist ein Autonomer Teil des Königreichs Dänemark und König Frederik X. ist Staatsoberhaupt der Grönländer, sowie aller Dänen und der Färöer! Auf Grönland wir mit Dänischer Krone bezahlt.
Grönland ist nicht Teil der EU!
Wer das bestreitet könnte genauso gut behaupten Schleswig-Holstein sei dänisch!
„Aus unserer Sicht ist der gemeinsame Flug ein starkes Zeichen unserer Geschlossenheit.“
Ehrlich, diese Prosa ist doch beinahe nicht mehr zu ertragen. Das ist ein gemeinsamer Flug mit einem zivilen(!) Flugzeug. Was ist daran denn bitte ein „starkes Zeichen unserer Geschlossenheit“?! Die Weltordnung, wie wir sie bis vor zehn Jahren kannten, fällt langsam zusammen und gemeinsam ein Zivilflugzeug zu nutzen ist das Bild, was man an die säbelrasselnden Autokraten und Anti-Demokraten dieser Welt schicken möchte?
Die Entsendung eine multinationalen Erkundungstruppe in der Geschwindigkeit ist ein richtiges und wichtiges Signal (nicht deren Transport), was allerdings mMn deutlich davon abgeschwächt wird, dass jeder Staat quasi einzeln an Dänemark rangetreten ist und hier nicht die NATO führt.
Das wirklich „starke Zeichen der Geschlossenheit“ erhoffe ich mir als Resultat dieser gemeinsamen Erkundung. Steht die NATO bis auf bekannte Abweichler geschlossen hinter Dänemark? Und welche Schutzmaßnahmen kann das Bündnis zusammen in der Region ergreifen? Wenn das in einer gemeinsamen Stellungnahme in verhältnismäßig kurzer Zeit erfolgt, dann würde ich von dem Zitat oben sprechen.
Der Präsident bleibt nackt und wir bemühen uns, die Hirngespinste Trumps von einer chinesischen Bedrohung zu besänftigen. Derweil ist allen klar, dass es dort nicht um Sicherheit geht, sondern je nach Lesart um Bodenschätze, Größenwahn und Ego oder beides zusammen. Ich bezweifle ernsthaft, dass selbst eine komplette Militarisierung Grönlands irgendwas an seiner Rhetorik ändern würde. Es mag ja sein, dass das politisch sinnvoll ist, aber absurd bleibt es allemal.
Karup. Da war mein Vater Ende der 90er im HQ Baltap, später JHQ Northeast stationiert, und ich habe da mal ein paar Jahre gelebt. Gebaut übrigens von den deutschen im 2. Weltkrieg um England zu bombardieren.
Das ist auch ein Platz mit ziviler Mitnutzung, aber schon klar militärisch geprägt.
Silent User sagt: 15.01.2026 um 13:33 Uhr
„und hier nicht die NATO führt“
Würde die NATO führen, fiele dies in die Zuständigkeit des SACEUR. Und das ist immer ein US-General/Admiral (der in Personalunion auch noch USEUCOM ist).
Stellen Sie sich vor, ein US-General führt einen NATO-Einsatz gegen die USA. Hmm..
„Und welche Schutzmaßnahmen kann das Bündnis zusammen in der Region ergreifen?“
Gar keine, solange die USA Mitglied der NATO sind. Ich würde sogar behaupten, eskaliert dieser Konflikt in Gewalt, ist das das Ende der NATO, die wir bisher kannten. Um es mal vorsichtig zu formulieren. Drastisch gesagt, ist das der amtliche Totenschein für dieses Bündnis. Es liegt ja scheinbar jetzt schon im Sterben. Dann muss was Neues her.
Die „zivilen“ Flugdistanzen HAJ – CPH – GOH sind 402 und 3559 km, also knapp 4000 km. Karup ist ähnlich. Die Luftlinie (Großkreis) sind ca. 3.600 km. DK, UK und NO liegen quasi auf dem Weg. Warum soll man da zwei Flugzeuge schicken und in GOH die Kerosintanks leersaugen? Vielleich kommen in ein paar Tagen keine Tankschiffe zum nachfüllen mehr durch. Und eine komplette Arie mit zusätzlichen Tankstopps oder sogar AAR abzusingen, wäre für 13 Leute leicht übertrieben. Aber gerne darf man das auch als politische Feigheit sehen.
Derzeit ist DEU A400M 54+20 als GAF264 auf dem Rückflug von Reykjavik nach Deutschland?
Und eine DNK C130J vermutlich auf dem Weg von Karup nach Grönland?
Siehe auch globe.adsbexchange.com.
Ich sehe in der gesamten Grönland Idiotie ein Vehikel für Trump, um aus der NATO auszutreten. Im Kongress schafft er die 2/3 Mehrheit nicht. Aber wenn „kleine multicam Männchen“ in Nuuk auftauchen, ist die Auflösung/Implusion der NATO gegeben…
Worüber man bisher mMn sehr wenig gehört hat: Was sagt denn das Arctic Council? Und gibt’s von den Artic Five auch ’ne Meldung dazu? Was sagt denn der Arctic Security Forces Roundtable?
Ansonsten auch bzgl. Chinas, da gibt es schon ziemliche Ambitionen, sehen sich selbst als „near-artic state“ und stellen immer wieder in Frage, ob denn nur Anreinerstaaten in der Arktis operieren dürfen. Insb. auch auf Svalbard gibt’s da doch einiges an Aktivitäten, auf Island haben die ’ne Botschaft, soweit ich weiß, und sie haben wohl auch eine gewisse militärische Präsenz, wobei ich nicht genau weiß, wie die aussieht. Die haben auf jeden Fall einige Ice-Breaker-Kompetenz (im Gegensatz zu den USA aktuell, lol). China hat auch eine Strategie für eine „Polar Silk Road“, um den Schiffsverkehr zwischen China und Europa abzukürzen.
@ Brainstormer Trump versucht, mit Tatarenmeldungen seinen Griff nach Grönland zu rechtfertigen.
In Europa gibt es einen ausgewachsenen Krieg zwischen der Ukraine und Russland und der fällt uns in den Rücken. Da bedanke ich mich doch.
Die Dänen haben nur vier Herkulestransporter. Einer ist bereits n Grönland laut BBC. Die haben im Zweifel spontan kein weiteres verfügbares Flugzeug.
https://www.bbc.com/news/articles/cd0ydjvxpejo
Das Ganze ist so absurd.
Vielleicht muss sich ja auch mal Grönland selbst sicherheitstechnisch besser aufstellen. Klar kleines Land usw. aber auch andere kleine Länder schaffen das, z.B. Fiji. Als Blaupause dafür ließen sich die britischen Regiments in der Karibik sehen. Offiziell Teil der nationalen Streitkräfte aber sehr eng mit der Region verbunden, hauptsächlich aus Reservisten bestehend und als leichte Infanterie relativ billig in der Ausstatung.
Um das Personal zu rekrutieren, gibt es ja in Dänemark eine Wehrpflicht sowohl für Männer als auch für Frauen. Jetzt kenne ich mich im dänischen Recht zu wenig aus, aber man könnte es so auslegen, dass dies auch für die Grönländer gilt.
Laut Wikipedia werden auf Grönland pro Jahr etwa 750 Menschen geboren, wenn man davon ausgeht, dass davon 70% tatsächlich eingezogen werden für 12 Monate kommt da schon ein Infanteriebataillon zusammen. Und wenn man dann mit einer Grundbeorderung in der Reserve arbeitet ließen sich sicher zwei weitere (nichtaktive) Infanteriebataillone aufstellen. Bessere Verteidiger als die Einheimischen, welche sich in der Region und mit den Klimabedingungen sehr gut auskennen, gibt es nicht.
Bei der Ausbildung könnten entsprechend die Ranger aus Kanada und natürlich die dänischen Kräfte unterstützen.
Russland hat auch schon „reagiert“:
„Bereitet uns große Sorge“ – Moskau kritisiert Entsendung von Soldaten aus Nato-Ländern.“
Nun ja, die kurzfristigste Entsendung ist ja aus der Not geboren.
Und noch eine weitere Geschichte die die Situation nicht einfacher macht…
Was erlauben… Trump !
( um es mal mit einem italienischen Trainer bei einem dt. Fussballverein zu sagen ;-)
@Apollo 11
Daß RUS allerdings sich in der Arktis wieder massiv engagiert läßt man dort unter den Tisch fallen:
https://www.thearcticinstitute.org/russias-arctic-military-posture-context-war-against-ukraine/
https://theloop.ecpr.eu/russias-changing-arctic-policy-from-economic-ambitions-to-military-dominance/
https://arcticmilitarytracker.csis.org/ (allgemein)
@all
Es ist so, wie es ist. Ein absoluter Präzedenzfall. Da läuft nichts nach Drehbuch.
Wie diejenigen, die Flagge zeigen, nach Grönland kommen oder einfliegen, ist doch eher von sekundärer Natur. Entscheidend ist, dass jetzt zeitnah gehandelt wird.
Hat der NATO Generalsekretär sich vielleicht mal zu Wort gemeldet? Nein?
Dann ist es doch klar, unter welchen Bedingungen die handelnden Akteure, die Mitglied Staaten und Unterstützer des Partners, Freundes und Verbündeten Dänemarks improvisieren müssen : eine vorrangig diplomatische Mission, welche in einer militärischen Unterstützer Mission im Folgenden aufgehen wird.
Hier ist bereits alles zum Amerikanischen „Freund“ gesagt worden. Aber es wurden auch diejenigen in den Vereinigten Staaten genannt, die sich nicht mit diesen Völkerrechtswidrigen Aktionen dieser US Administration gemein machen.
Widerstand leisten ist eine schwierige Sache, die Europäer kennen das aus ihrer eigenen Vergangenheit.
Schlimm wäre es wirklich, wenn nichts passieren würde
Ich persönlich gehe inzwischen leider auch von einer weittestgehenden Trennung der USA vom Rest der NATO aus; was natürlich die Frage aufwirft: Was nun?
Sind die „anderen“ NATO-Mitglieder clever und entschlossen und schnell, dann „übernehmen“ sie die NATO. Kostengünstiger wäre es allemal. Und für Europa der einzig sinnvolle Weg, da man funktionierende Strukturen behält und auf eine Organisation zurückgreifen könnte; doch sind wir clever, entschlossen und schnell?
Und keiner der großen europäischen Staaten erscheint derzeit bereit, sein Land und Volk wirklich zu „militarisieren“; früher hatten die Europäer eine deutlich (!) größere „Militarisierungsquote“ als die USA – früher (vor den verlorenen Weltkriegen – die übrigens nicht nur Deutschland, sondern auch Frankreich und das Vereinigte Königreich in Wirklichkeit verloren haben).. Das Glas ist wie immer halb voll – aber wenn wir den berühmten A… jetzt nicht hochkriegen, dann wars das mit EUROPA (wie wir es wollen und kennen).
@Y-990201
Alles richtig, was sie sagen. Das Handeln dieser US Administration ist völlig indiskutabel. Es bleibt den Europäern allerdings die Möglichkeit, aus diesen völlig unfassbaren Vorgängen die richtigen Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Und hierbei endlich neue Wege und Strukturen aufzubauen, um sich von den USA unabhängiger zu machen. Derzeit ein schwieriges Unterfangen. Weil dies insbesondere bisher weder ernsthaft angedacht noch ernsthaft in Erwägung gezogen worden ist.
Meine Rechtsansicht kennen sie: Bricht die US Administration den NATO Vertrag, haben die US Streitkräfte Europa zu verlassen.
@Steffan Hille
Die USA schultern gemäß glaubhaft Quellen (Statista) 62% des NATO Etats wie sollen das die Europäer und Kanada mal eben übernehmen. Da bin ich nur beim Geld, sie können mir glauben die NATO ist ohne die USA um wahrsten Sinne blind, und taub da die eine Menge an Aufklärung liefern, da ist nix mit eben übernehmen. Wie ich an andere Stelle schon schrieb, das Kind ist im Brunnen ersoffen. Das ist nicht schön aber wenn er sich Grönland krallt dann war es das mit dem Bündnis. Da die Rest-NATO sich jahrelang nicht auf Trump 2.0, Krieg in Europa usw. vorbereitet hat liegt die Schuld auch bei uns das der Mann im whiteHouse so agieren kann wie er es gerade tut. Die Warnungen gab es aber man glaubte lieber an den Sieg von K. Harris statt sich der Realität und den damit drohenden Herausforderungen stellen zu wollen.
@Stefan Hille
Sollte die Trennung der USA von der NATO tatsächlich manifest werden stellt sich die Frage nach dem Nutzen und der Legitimation des Aufenthalts amerikanischer Truppen in Deutschland.
@IstEgal
„Die USA schultern gemäß glaubhaft Quellen (Statista) 62% des NATO Etats wie sollen das die Europäer und Kanada mal eben übernehmen. “
Da geht es doch auch um den Pazifik und den Rest der Welt? Europa kann sich gut alleine gegen Russland verteidigen, auch ohne die US Satelliten. Aber gegen Russland und die USA gleichzeitig, das wäre kritisch, aber das ist die Realität mit der sich langsam abgefunden werden muss.
[wg. Abflug: nehme an, die sind dann, wie vom BMVg verkündet, nach Karup in Dänemark geflogen und steigen da um. T.W]
Von Wunstorf nach Berlin und dann nach Karup ;), habe sie auf Flightradar verfolgt.
Gruss aus ECK, H.S.
Moin,
vielleicht etwas Grundsätzliches:
Warum wird nicht jetzt der Beitritt Islands und Norwegens und der Wiedereintritt Grönlands in die EU thematisiert? Angesichts der momentanen Verteidigungsausgaben dürfte es ja nicht daran scheitern, wer ein paar Fische fangen darf…
Wann, wenn nicht jetzt könnten gemeinsame Europäische Streitkräfte gelingen? Gangbare Modelle gibt es und die Demoskopie würde es stützen.
Never let a good crisis go to waste…
@IstEgal
NATO Etat und Befähigung
Ich kann nachvollziehen, was sie sagen. Mag sein, dass die finanzielle Hauptlast derzeit durch die USA mitgetragen werden.
Im Bereich der Aufklärung liegen die USA weit voraus und bedienen sich zudem Privatwirtschaftlicher Akteure (kritische Vermengung und Weitergabe sicherheitsrelevanter Daten).
Aber: bitte benennen Sie mir durchschlagende militärische Erfolge der USA aufgrund der Militärischen Super – Power.
UA: Front ist festgefahren. UA hat keine wirkliche Kontrolle über den eigenen Luftraum. Waffensysteme aus den USA unter massiver Kritik.
AFG: Abzug nach Überlassung an Taliban.
SYR: temporäre Luftschläge erforderlich gegen IS
IRAK: umstrittenes militärisches und humanitäres Fiasko
Seewege Sicherung: die US NAVY hat zwei Wochen gebraucht, um einen Tanker der russischen Schatten Flotte aufzubringen mit Unterstützung GB Aufklärung.
Sie sehen mich wenig beeindruckt, was die Umsetzung der Befähigung angeht.
Aber bitte trauen Sie den Europäern auch eigene Kompetenz und militärische Befähigung zu. Nachdem die US Administration unter Trump das Ramstein Format liquidiert hat, haben die Europäer übernommen und koordinieren die Hilfe für die UA. Zudem finanzieren wir, die Europäer, die UA. Die USA sind da jetzt raus.
Erschwerend kommt hinzu, dass wir mit den USA keine Wertegemeinschaft mehr bilden. Wir vertreten die Grundrechte und die Abwehrrechte des Staatsbürgers gegen über dem Staat. In den USA wurde vor wenigen Tagen eine junge Frau und Mutter dreier Kinder im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle erschossen. Gegen den Todesschützen der US Behörde ICE wird nicht ermittelt. Die Regierung Trump spricht „absolute Immunität“ aus. Mehrere Staatsanwälte in den USA erklären ihren Rücktritt. Der NATO Partner USA befindet sich in einer schweren Verfassungskrise
Ich verstehe nicht wirklich, wie hier immer wieder Leute schreiben, dass niemand gehandelt hat und keiner reagiert. Die nicht USA NATO Staaten sind am reagieren. Es wird überall aufgerüstet und massivst in Rüstung invetiert. Auch (unabhängige) Aufklärungskapazitäten usw. werden aufgebaut. Könnte es schneller und mehr sein? Natürlich! Aber ist das alles gar nichts? Definitiv nicht!
Wir haben den höchsten Anstieg der Militärausgaben seit dem Kalten Krieg.
Klar sind die USA weiterhin unangefochten auf Platz eins (mit 37% der weltweiten Gesamtausgaben). Deutschland ist 2024 immerhin auf Platz 4 (1,9% der weltweiten Gesamtausgaben).
Mich nervt, ehrlich gesagt, dieser ständige Fatalismus von manchen hier im Blog und auch auf Reddit usw. ziemlich. Die BW ist fähig, das Militär anderer NATO und EU Länder ist sehr fähig. Polen ist beispielsweise bis an die Zähne bewaffnet. Auch die BW hat (sehr) gute Leute und ist mittlerweile gut (besser als noch vor ein par Jahren) ausgestattet. Es klemmt immer noch an vielen Ecken und Enden, aber ich finde, man sieht die Auswirkungen der besseren Verteidigungspolitik der letzten Jahre endlich. Und das wird auch noch so weitergehen in den nächsten Jahren.
Und nur mal so als kleine Erinnerung. Die USA haben insgesamt 1,3 Mio. Personen im Militär. Die gesamt NATO 3,4 Mio. Die USA sind zwar der größte Posten, aber da gibt’s schon noch ein paar andere Länder, die auch ein Wörtchen mitreden haben.
Und abschließend: FALLS Trump Grönland militärisch annektieren wollte, gäbe es einen offenen Krieg zwischen EU und USA. Die Chinesen, genauso wie die Russen, würden das sofort für ihre eigenen Ambitionen ausnutzen und sich die Hände reiben. Die restlichen NATO-Länder, allen voran die Europäer, aber auch die Chinesen, würden wahrscheinlich Ihre US-Schuldverschreibungen auf den Markt werfen, was für die USA und den Dollar apokalyptisch wäre. Das wäre für alle Beteiligten richtig, richtig dumm und würde allen Ländern in der NATO massiv schaden und die NATO beerdigen.
Typisches Berliner (oder Brüsseler) Bauerntheater.
Ganz kurz nachdem der US Präsident seine Forderung Grönland „einzugemeinden“ zum x-ten Mal mit Nachdruck bestätigt hat, führen einige NATO Mitglieder (ohne die USA) eine Erkundung auf Grönland durch.
„Als Begründung benennt der deutsche BM „Russland und China nutzen die Arktis zunehmend militärisch und stellen damit die Freiheit der Verkehrs-, Kommunikations- und Handelswege in Frage. Die NATO wird dies nicht zulassen und auch weiterhin für die regelbasierte internationale Ordnung eintreten. Entscheidend ist für mich, dass wir uns bei der gemeinsamen Erkundung in Grönland unter dänischer Führung innerhalb der NATO, insbesondere mit unseren US-Partnern, sehr gut abstimmen.“
Vollumfänglich politisches Geschwurbel. Als ob die Russen und Chinesen erst seit kurzem in der Arktis aktiv sind. Machmal ist es besser nichts zu sagen, als billige Ausreden zu nutzen.
@Sandro
Ich versuche mal aus meiner Perspektive darauf einzugehen.
Erstmal geht es um NATO nicht USA alleine, SYR/IRAK war nicht NATO daher kann man nicht sagen ob das gleiche rausgekommen wäre wenn NATO komplett teilgenommen hätte, AFG ähnlich wenn da auch mehr NATO Partner Boots on the Ground hatten (btw die überwiegende Kampftruppe stellte dort die USA und ohne US-AirSupport wäre da nichts passiert da die golden Hour niemals einzuhalten gewesen wäre). Darüber hinaus gibt es ja gute Gründe warum wir zusammen mit den USA da raus sind und nicht den Einsatz weitergeführt haben. Ich glaube allerdings nicht das eben genannte Operationen mit NATO komplett anders verlaufen wären, liegt aber an den unterschiedlichen politischen Zielsetzungen der Mitgliedsstaaten, Wiederaufbau/StateBuilding vs. Kampfeinsatz.
Auch wenn es unhöflich ist eine Gegenfrage: Glauben sie auch nur ein europäisches Land wäre zu einem massiven FK-Schlag gegen den IS oder IRAN in der Lage gewesen? Weder hätten wir Zieldaten gehabt noch die nötigen Waffen.
Ich bin bei ihnen, die genannten waren nicht erfolgreich (wobei wir nicht den desired Endstate kennen den die USA für sich festgelegt hatten, Regierung Biden müsste man da fragen) allerdings daraus herzuleiten das ohne die USA ein Erfolg möglich gewesen halte ich für unrealistisch.
Bei der Innenpolitik halte ich mich zurück da hat jeder genug eigene Baustellen (FRA/GBR/DEU fallen mir da spontan ein).
Bei der UA habe ich eher den Blickwinkel das wir zwar eine Menge Geld geben (war das der desired Endstate den Trump wollte ich denke ja weil er das seinen Wählern versprochen hatte, also ein Win für ihn), aber kaum nachvollziehen/steuern können wofür, die Korruption ist ja ein Fakt (das ist mir nicht aus Moskau diktiert worden).
Zusammengefasst ich denke das die USA Probleme haben so wie wir auch der Wertewesten steht vor der Zerreisprobe.
Nur mal als Gedankenspiel(nicht das ich ihm so viel 4D Schach zutraue) was wäre wenn Trump genau das wollte, die Europäer übernehmen endlich die Verantwortung und er muss nicht mehr dafür bezahlen? Wir kaufen Waffen bei ihm und wir schicken Truppen dahin wo er seine abziehen will um sich um CHN zu kümmern.
Das Wort „Nein“ kommt im US-Vokabular augenscheinlich nicht vor und Gesprächsergebnisse werden in Richtung der eigenen Agenda umgedeutet:
„While Mr. Rasmussen said the meeting had concluded with an agreement to hold further talks that respected Denmark’s red lines, Ms. Leavitt, the White House press secretary, presented things differently at her press briefing on Thursday. She said the “technical talks on the acquisition of Greenland” would take place “every two to three weeks.”
“The president has made his priority quite clear,” Ms. Leavitt said. “He wants the United States to acquire Greenland.”“
https://www.nytimes.com/2026/01/15/us/politics/white-house-greenland-meeting.html?smid=nytcore-ios-share&referringSource=articleShare
Es würde mich nicht wundern, würde DT den Europäern mit einem wachsweichen Sicherheits- „Versprechen“ für UKR im Gegenzug für einen Zugriff auf Grönland präsentieren.
Deswegen wäre es m.E. dringend erforderlich, planerisch als auch in offiziellen Stellungnahmen ausschließlich auf eigene Sicherheitsmechanismen bezgl. UKR abzustellen.
Das Thema Grönland verdeutlicht eine neue weltpolitische Epoche. Es entsteht eine Zeit, in der wieder große Mächte in einer weitgehend regellosen internationalen Ordnung mit den Mitteln militärischer Macht, wechselnden Bündnissen und Erpressung um Einflusszonen und Ressourcen kämpfen.
Für Europa ist diese Entwicklung besonders gefährlich. Ganz am Ende ähnelt die neue Situation Europas in der Welt vielleicht derjenigen Deutschlands vor dem Wiener Kongress. Europa ist in Kleinstaaterei gefangen und gleichzeitig umgeben von großen feindlichen Mächten, die diese Uneinigkeit Europas in Zukunft gnadenlos ausnutzen werden. Die USA und Russland werden die Europäischen Kleinstaaten in Zukunft gegeneinander ausspielen, Zwietracht säen und sich wechselnd mit einzelnen EU-Staaten verbünden, wie es gerade opportun ist. Mit Ungarn, Grönland oder der Slowakei sehen wir die ersten Anfänge dieser Entwicklung.
Ich denke die einzige Chance Europas in dieser neuen weltpolitischen Konstellation liegt auf der Hand. Wenn eine echter europäischer Staat unrealistisch ist, dann braucht es eine militärisch starke Koalition der Willigen, die ganz schnell ihre Zusammenarbeit massiv vertiefen.
Man könnte die Frage stellen was ist wahrscheinlicher:
Ein Friedensabkommen Ukraine /Russland.
Oder eine militärische „Inobhutnahme“ von Grönland durch die USA.
Ersteres kann man mit „Ein Streit um des Kaisers Bart“ und letzteres mit „Ist die Welt jetzt völlig GAGA ?“ bezeichnen…
Bei ersterem disktiert man über NATO-Truppen in der Ukraine. Eine Phantomdiskussion meinen viele.
Bei zweiterem ist jedem klar das es keine militärische Auseinandersetzung geben wird. Entweder die USA bleibt brav oder die NATO zieht sich zurück.
Um den USA die Entscheidung brav zu bleiben zu erleichtern gibts jetzt neue Hundeschlitten, äh, die Erkundungsmission der Bundeswehr natürlich…
Ich sage es hier schon seit Jahren und wurde dafür sehr. sehr oft ausgelacht:
Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Europa:
Gemeinsame Außenpolitik, gemeinsame Verteidigungspolitik.
Aufnahme der Länder GB und Norwegen und auch Ukraine.
Wir können uns auf unseren stärksten Partner nicht mehr verlassen, solange die Republikaner die Regierung stellen.
Globale Herausforderung in einem Umfeld der USA, Russland, China und auch Indien können wir nur gemeinsam mit gestalten.
Und das zeigt sich jetzt:
Spielball der Großen oder die Pille einer weiteren Integration der EU schlucken und als Teil dieser globale Themen weiter gestalten.
Wir haben die Wahl.
@Der Realist
Eine gemeinsame Außen/Verteidigungspolitik der EU ist schlichtweg nicht möglich, es gibt zu viele gegensätzliche Richtlinien, zu viele Themen bei denen man niemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen wird.
Als konkretes Beispiel:
Für Deutschland ist die Sicherheit Israels Staatsräson. Belgien, Irland und Spanien werfen Israel Völkermord vor und unterstützen die südafrikanische Klage gegen das Land.
„Ein starkes Zeichen …“
Das macht mich echt sprachlos.
Das „starke Zeichen“ ist fast so deutlich und prägnant, wie seinerzeit die 5000 Gefechtshelme für die Ukraine. Manche (Politiker) haben weder die Zeichen der Zeit erkannt und den Ernst der Lage verstanden.
@ Der Realist
Die Vereinigten Staaten von Europa kann ich mir nur als Kopie der USA vorstellen: Mit einem Mehrheitswahlrecht sowohl auf Bundesebene, als auch in den Bundesstaaten. Das wird es aber wohl nie geben.
@ Ferngärtner
Dann werden wir politisch untergehen.
München 1938.
Wenn überhaupt gewinnt Europa ein Jahr.
Wir können auch gleich die Ex-Verteidungsministerin in high heels und 5000 Helmen schicken.
So wie man es jetzt angeht finde ich es ziemlich unerheblich ob man da jetzt mit einem zivilen oder militärischen Fluggerät rüberfliegt. Eine nicht unerhebliche Zahl europäischer Länder war sich einig dass man „etwas“ machen muss, hat sich in Dänemark getroffen und ist mit einer Handvoll Offiziere zum „Aufklären“ rübergeflogen. Und das hat weniger als 2 Jahre gedauert also Überschall…
Wenn man ein bisschen guten Willen zeigen will ohne irgendjemanden zu „Provozieren“ dann ist das genau das Richtige, militärische oder zivile Maschine hin oder her.
Ich glaube man hätte sich einen Gefallen getan ohne große weitere Absprache (außer freilich mit Dänemark/Grönland) 3 Kompanien Gebirgsjäger und einige Hägglunds zusammen mit Mampf für 2 Wochen in einer Nacht und Nebel Aktion mit A400m zum Beispiel in Nerlerit Inaat abzukippen und sich irgendwo im Umland eingraben zu lassen. Das wäre ein echtes Zeichen von willing and able gewesen.
@PapierSchwab: Halte ich gar nicht für notwendig. Alle relevanten Ebenen im Pentagon haben die Botschaft ziemlich sicher verstanden. Vorauskommandos aus mehreren Ländern kurzfristig mit derart viel Medienaufmerksamkeit hinzuschicken ist wie in der Wüste nachts die Leuchtreklame am Schnellrestaurant anzuschalten. Hier haben die EU-Partner eine (für die Fachleute) sehr deutliche Linie gezogen.
Jetzt liegt es an diesen US-Fachleuten, die richtige Interpretation an den Minister of War als auch den Präsidenten weiterzugeben. Ob die das interessiert, ist wieder eine ganz andere Frage. Viele der außenpolitischen Manöver muss man vermutlich im Kontext der Eppstein-Akten-Veröffentlichung (oder versuchten Verhinderung dieser) sehen. Immer dann wenn sich US-innenpolitisch wieder ein verstärkter Fokus auf dieses Thema ergibt, hat man bis jetzt außenpolitisch Ablenkung fürs Volk gefunden (Gaza, Grönland, Ukraine, Iran, Venezuela etc.).
Um den Faden hier einzubringen:
„ Eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten, Kaja Kallas, sagte: Im Fall eines gewaltsamen Konflikts um Grönland müssten Deutschland und die anderen EU-Staaten auf Antrag Dänemarks wohl Beistand leisten. Es würde die Beistandsklausel in Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags greifen, sagte die Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa.“
https://www.spiegel.de/ausland/groenland-weisses-haus-sieht-arbeitsgruppe-offenbar-als-verkaufsgespraech-a-99c4527e-3157-46dd-a1a4-af4792044c77
@T.W: Was nun?
@PapierSchwab:
Das ist ja im Grunde das was die Franzosen gerade machen. Wenn man sich auch anschaut wie viel Gerät der Dänen in den letzten 48 Stunden immer wieder in der Luft und unterwegs war (interessanterweise nicht durchgehend mit Transponder sichtbar) dann wäre ich gerade gerne Mäuschen und würde gerne sehen, was neben dem „offiziellen Theater“ so passiert. Im übrigen hat man auch den ein oder anderen Transporter und Tanker der USA über Kanada und den USA gesehen, die den Transponder eingeschaltet haben und vermutlich eine Flugroute hatten, die eventuell von Pittufik ausging. Aber ist ja auch soweit normal, dass da Betrieb ist, nachdem es da oben ja doch die ein oder andere Basis gibt.
@Der Realist
Ihre gemeinsame EU Außen- und vor allen Dingen Verteidigungspolitik wird ein Traum bleiben.
Sie glauben doch nicht das wir auf den Parlamentsvorbehalt zum Einsatz der Bundeswehr verzichten werden. Man stelle sich z.B. einen Ungarischen Kommandeur über deutschen Einsatzkompanien vor. Gibt man diesem Kommandeur dann Handlungsfreiheit über den Einsatz deutscher Truppen? Da bekommen im Bundestag aber einige Schnappatmung.
„Europäische Grönland-Mission – Update: Lieber mal zivil hinfliegen“
Sicherheitshinweis:
Vor kurzem hat die Lufthansa beschlossen ab 2026 auf Sarlink ( von Elon Musk ) fürs onboard-Internet umzurüsten.
Man behauptet das sei alternativlos ( und hat damit auch recht, zumindest wenn man konkurrenzfähig sein will… )
Künftige BW-Missionen können also zügig im Internet surfen wenn sie zivil an den Einsatzort fliegen ;-)
@Insider:
Dass der Oberkommandierende der NATO-Streitkräfte in Europa kein Deutscher ist, ist bekannt?
Insofern sehe ich nicht, dass man solche Aufgaben nicht lösen kann, wenn man denn will.
Jetzt droht er Staaten, die in Punkto Grönland nicht seiner Ansicht sind, mit Zöllen.
Persönlich denke ich, dass sich das Druckmittel schon verbraucht hat.
„Speaking at the White House event, Donald Trump just threatened to impose tariffs on countries that don’t support his plan to control Greenland.
Referring to the tariffs he slapped on pharmaceutical imports from the EU as part of his efforts to lower drug prices in the US, Trump added:
I may do that for Greenland too. I may put a tariff on countries if they don’t go along with Greenland, because we need Greenland for national security.„
https://www.theguardian.com/world/live/2026/jan/16/greenland-denmark-us-europe-live-news-updates#top-of-blog
[Ist auch Teil der aktuellen Meldung; bitte evtl. weitere Debatten dort. T.W.]
Welche Eventualfallplanung gibt es eigentlich fuer die mehreren 1000 NATO Soldaten (incl. mehrere 100 Deutschen) die in diversen US-Kommandos und Basen innerhalb der USA Dienst tun, wenn es in Greenland zu einem Konflikt kommen, solte in dem Denmark die Beistandsklausel des NATO Vertrages ziehen sollte?
Werden die NATO Soldaten dann persona non grata? Kommt ICE zu Besuch und bittet hoefflich darum sofort das Land zu verlassen?