Mehr Microblogging wagen, mehr Spam abwehren, und eine sanfte Erinnerung

Zum Jahresende will ich mal was ausprobieren: Die klassischen Kurznachrichtendienste, auch als Microblogging bezeichnet, werden immer merkwürdiger und/oder isolierter. Auf X, geb. Twitter kondensiert sich eine, sagen wir merkwürdige Mischung, das von mir sehr geschätzte Bluesky hat eine vergleichweise geringe Reichweite, und Mastodon bleibt leider überwiegend bislang was für Nerds. Also?

Also bediene ich – außer X – diese Microbloggin-Seiten weiter, zumal es ja oft auch Reaktion und knappe Debatte ist. Aber ich werde auch hier auf Augen geradeaus! öfter als bisher nur ganz knappe Hinweise, Verweise, Links einstellen. Keine Beiträge im eigentlichen Sinne, keine wirkliche Arbeit, sondern wie man es auf den Kurznachrichten-Seiten machen würde: guck mal, ein Link zu dem Thema.

Mal sehen, wie das ankommt – ein bisschen mehr Arbeit wird es schon, weil hier dann auch die Kommentarmöglichkeit dafür bestehen bleibt. Und mit den Kommentaren kommt der Spam, und der ist in jüngster Zeit explodiert. Mehrere hundert Spam-Kommentare mal eben über Nacht sind natürlich ein Problem: nicht, weil sie nicht vom Spam-Filter abgefangen würden – aber auch der beste Spam-Filter macht Fehler, und bisweilen landen dann echte Kommentare eben auch im Spam-Ordner. Angesichts der Masse kann ich meist nicht kontrollieren, ob in der Flut nicht doch ein legitimer Kommentar hängenbleibt. Und der wird dann mitgelöscht. Ich bitte um Verständnis; und notfalls hilft eine E-Mail an mich (s. Impressum).

Das bringt mich zum letzten Punkt: In den vergangenen Tagen bin ich wieder mal gefragt worden, wie ich die Arbeit hier eigentlich finanziere. Gute Frage, finde ich. Und es gibt auch eine gute Antwort!

FAQ – Wer steckt dahinter und wer finanziert das?