Freie Bahnfahrt in Uniform vermutlich steuerfrei

Die geplante freie Bahnfahrt für Bundeswehrsoldaten in Uniform bleibt voraussichtlich steuerfrei.

Das meldete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Link aus bekannten Gründen nicht):

Verteidigungsministerium, Finanzministerium und die Finanzbehörden der Bundesländer hätten sich darauf geeinigt, dass Soldaten ihre Freifahrten nicht versteuern müssten, erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag) aus Koalitionskreisen.

Der Presse- und Informationsstab des Verteidigungsministeriums wollte das am Donnerstag zunächst nicht bestätigen.

Dagegen bestätigte der Leiter des Leitungsstabes des Ministeriums diese Nachricht mit der Aussage Gratis-Bahnfahrten für Soldaten bleiben steuerfrei via Twitter:

 

 

 

4 Gedanken zu „Freie Bahnfahrt in Uniform vermutlich steuerfrei

  1. Das gesamte (rechtliche) Konstrukt „Freie Bahnfahrt für Soldaten“ ist und bleibt fragwürdig.

    Gut gedacht ist nicht immer auch gut gemacht.

    Schade zum so mehr, dass sich die Bundeswehr damit befassen muss.

  2. Alles andere wäre auch komisch.
    Seit 2019 sind Arbeitgeber Zuschüsse für öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr als geldwerter Vorteil zu versteuern.
    Warum sollten Soldaten anders behandelt werden als normale Arbeitnehmer?

    [Hm, Vorsicht, da muss man noch mal genau hingucken: Zuschüsse des Arbeitgebers für öffentliche Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit schon. Hier geht es um Zuschüsse für die auch private Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ich fürchte, so einfach ist das nicht. Aber ich bin kein Steuerberater… T.W.]

  3. @TW

    Tatsächlich sind mit dem seit diesem Jahr in Kraft getretenen Gesetz auch die privaten Fahrten im ÖPNV inbegriffen (Erweiterung zu einem bis 2003 bestehenden gleichlautenden Gesetz).

    Cheers
    Flip

    [Hm, shaky ground – nur ÖPNV oder auch Fernverkehr? Sie sehen, es bleibt kompliziert… T.W.]

  4. Josef König

    Wer weiß mehr?
    Mir wäre wichtig, die Details zu erfahren. Ist das alles unabhängig von der Besoldungsgruppe. Also darf auch beispielsweise der Uniformträger B 3 aufwärts das Angebot für eine privaten Fahrten nutzen?

    [Neufassung mit Details ist in Arbeit. T.W.]

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