3 Gedanken zu „Sicherheitshalber, der Podcast – aktuell: Trump feuert Bolton

  1. Mit der Erleichterung wäre ich vorsichtig: „Du weisst nie, was nachkommt!“, hat meine Mutter schon immer gesagt!

  2. Da kann Trump ja beinahe ein Hang zur „Splendid Isolation“ der Außenpolitik des UK im späten 19. Jahrhundert bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs unterstellt werden.
    Wenn es denn der Verhinderung von Kriegen dient, gut so. Nur wird eine isolationistische Außenpolitik angesichts weltweiter ökonomischer Vernetzung an den bestehenden Machtfaktoren scheitern. Diese sind die chinesische Herausforderung, die zur See und in der „neuen“ Seidenstraße deutlich wird sowie der revisionistische Politikansatz Putins in der Trauer über den Macht- und Raumverlust der UDSSR.
    Sicher kann es nach Bolton nur besser werden könnte angeführt werden, jedenfalls hinsichtlich der proaktiven, offensiven Verwendung der Streitkräfte. Unabhängig davon bleibt Militär aber Mittel der Politik, das ahnt auch Trump.
    Nahezu peinlich hinsichtlich seriöser Außenpolitik würde es allerdings, suchte Trump den „Neuen“ unter Zugrundelegung des aufziehenden Wahlkampfes und seiner Absicht zur zweiten Amtszeit aus. Das wäre dann nämlich ein secretary of state, der ausschließlich als „Stimme seines Herrn“ aufträte, kontur- und anspruchslos.
    Eine U.S. Außenpolitik Marke „Trump pur“, wer wollte das?

  3. Donald Trump muss liefern. Der Wahlkampf läuft.
    Er hat es mit Druck versucht, mit Verhandlungen, Sanktionen…
    An der Anzahl der GI’s im Ausland hat es nichts geändert.
    Ob Korea, Iran, Syrien oder Afghanistan.
    Keine angekündigte Reduzierung der Truppen konnte umgesetzt werden.
    Im Fall Iran eher das Gegenteil.

    Ob das Scheitern der Verhandlungen mit den Taliban nun mit Bolton zu verbinden ist, kann ich nicht beurteilen. Aber er war Reizfigur und einige Male sollte ohne ihn verhandelt werden.

    Ob es ein anderer nun zum Abschluss bringen kann?

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