Bleibt’s beim Stationierungskonzept von 2011? Im Prinzip ja…

Das Stationierungskonzept der Bundeswehr aus dem Jahr 2011, vom damaligen Verteidigungsminister Thomas de Maizière erlassen, war auf die Bedürfnisse einer schrumpfenden Truppe zugeschnitten. In den vergangenen Jahren hat de Maizières Nachfolgerin Ursula von der Leyen in praktisch allen Bereichen Trendwenden ausgerufen – vor allem beim Personal und beim Material. Bleibt es dennoch bei dem Konzept von damals, auch wenn die Bundeswehr neue Unterkünfte und Platz für Material braucht? Aber sicher, lautet die Antwort auf eine entsprechende Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten[…]

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In eigener Sache: Heute Verleihung der ‚Goldenen Blogger‘

Ist Augen geradeaus! ein Themen- oder ein Nischenblog? Nach meinem Eindruck kommt das Thema Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in Deutschland langsam aus der Nische heraus, aber diese Feinheit ist müßig: Jedenfalls ist dieses Blog in der Kategorie Themen- und Nischenblogs für den Blogpreis Die goldenen Blogger nominiert, und die Entscheidung, gefolgt von der Preisverleihung, fällt am (heutigen) Montagabend. Wer zuschauen möchte: Es wird ab 19 Uhr einen Livestream geben. Und vielleicht sogar eine Online-Abstimmung.

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DroneWatch: Bundeswehr beginnt Ausbildung für neue Drohne – Update (neu: Lizenz für RPA-Piloten, mit Korrektur)

Gut ein halbes Jahr nach der Zustimmung des Bundestages zur Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen für die Bundeswehr hat die Ausbildung der Crews in Israel begonnen. Am (heutigen) Montag startet die israelische Luftwaffe die Instruktion der deutschen Bedienungsmannschaften auf der Bais Tel Nof bei Tel Aviv, teilte die Luftwaffe mit. In dem zweimonatigen Kurs für Pilot und den so genannten Payload Operator gehe es bislang ausschließlich um den Einsatz der unbemannten Systeme zur Aufklärung. Nach langem Streit zwischen den Koalitionspartnern Union und[…]

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Warme Wolle für den Winter: Ist keine Unterwäsche, bekommt der Nächste

Ein Dauerthema für Soldaten ist (aus gutem Grund) die persönliche Ausstattung – und dabei ganz weit vorne die Bekleidung. Bei der Vorbereitung auf die NATO-Speerspitze im vergangenen Jahr hatte die Bundeswehr dabei zeitweise ein paar Probleme (mit teilweise skurrilen Folgen). Deshalb war  auffallend, was der Vertriebsleiter der deutschen Importfirma für schwedische Wollunterwäsche, die die Bundeswehr beschafft hat, kürzlich in einem Interview* berichtete: Leider werden nach Beendigung der Einsätze große Mengen der Wäsche vor Rückverlegung aus den Auslandseinsätzen verbrannt. Unterwäsche wird[…]

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Personalstärke Dezember 2018: Angepeilte Marke nicht ganz erreicht

Die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten ist im Dezember vergangenen Jahres im Vergleich zum November leicht gestiegen – aber nicht so stark wie von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erwartet. Zum Jahresende umfasste die Bundeswehr 181.274 Soldaten, 277 mehr als im Vormonat. Die Ministerin hatte dagegen noch im Dezember erwartet, dass die Marke von 182.000 aktiven Soldaten erreicht werde. Den größten Anteil an der leichten Steigerung zum Jahresende 2018 hatten die Berufssoldaten: Ihre Zahl stieg um 166 auf 53.045.[…]

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Berlin stoppt vorerst Beteiligung an ‚Operation Sophia‘ im Mittelmeer

Die Bundeswehr wird sich ab Anfang Februar bis auf Weiteres nicht an der europäischen Operation Sophia, der Schleuserbekämpfung im Mittelmeer, beteiligen. Nach dem planmäßigen Abzug der Fregatte Augsburg  aus der EU-Mission EUNAVFOR MED (European Naval Forces Mediterranean) am 6. Februar werde vorerst kein weiteres Schiff der Deutschen Marine in diesen Einsatz entsandt, sagte ein Ministeriumssprecher am (heutigen) Dienstagabend. Die Bundesregierung setze die deutsche Beteiligung vorerst aus, bis die weiteren Rahmenbedingungen der europäischen Mission geklärt seien.

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Von der Leyen besucht ‚Gorch Fock‘ im Dock: „Entscheidung wird jetzt noch nicht fallen“ (Update)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Erwartung an eine schnelle Entscheidung über die Zukunft der Gorch Fock gedämpft. Es seien noch sehr viele Fragen offen, sagte die Ministerin am (heutigen) Montag beim Besuch des Segelschulschiffes der Deutschen Marine, das derzeit zur Grundsanierung in Bremerhaven im Dock liegt: Eine Entscheidung wird jetzt noch nicht fallen.

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Bundeswehr beendet Schnee-Einsatz in Bayern

Nach knapp zehn Tagen hat die Bundeswehr hat ihren Schnee-Einsatz im Süden Bayerns beendet. Nachdem in allen Landkreisen der Katastrophenalarm aufgehoben wurde, zuletzt am (heutigen) Samstagmittag im Landkreis Berchtesgadener Land, seien die Soldatinnen und Soldaten abgezogen worden, teilte die Gebirgsjägerbrigade 23 mit. Für Notfälle bleiben nach Angaben der Brigade noch 40 Soldaten des Gebirgspionierbataillons 8 aus Ingolstadt mit schwerem Räumgerät und 20 Sanitätskräfte in Bad Reichenhall in Reserve. Außerdem halte das Gebirgsjägerbataillon 232 in Bischofswiesen weiterhin einen Lawineneinsatzzug in Bereitschaft.[…]

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Entspannte(re) Schneelage in Bayern: Bundeswehr fährt Unterstützung zurück

Das Schneechaos im Süden Bayerns scheint weitgehend bewältigt. Die Situation entspannt sich – und die Bundeswehr fährt ihren Einsatz zur Unterstützung in der Operation Schneelage zurück. Ein Ende des Einsatzes der Soldatinnen und Soldaten, vor allem aus den Gebirgsjägerbataillonen, sei in Sicht, teilte die Gebirgsjägerbrigade 23 am (heutigen) Freitagnachmittag mit:

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