Jahresbericht des Wehrbeauftragten: „Der Trend heißt Hoffnung“

Der Jahresbericht 2017 des Wehrbeauftragten, den Amtsinhaber Hans-Peter Bartels am (heutigen) Dienstag vorlegte, war wenig überraschend erneut vor allem ein Mangelbericht. Große Lücken bei Personal und Ausrüstung, angekündigte Trendwenden, die aber noch nicht greifen – eine lange Liste, die auch nach den Meldungen der vergangenen Tage zu erwarten war.

Zur Trendwende Finanzen kann ich heute nur sagen: Der Trend heißt Hoffnung, war eine der Schlussfolgerungen, die Bartels bei seiner fast einstündigen – und sehr gut besuchten – Pressekonferenz zog. Und auf Nachfrage ging er auch auf die Versuche des Verteidigungsministeriums ein, die aktuellen Hiobsbotschaften ein wenig abzuschwächen: Wenn Generalinspekteur Volker Wieker sage, die demnächst von Deutschland zu stellende NATO-Speerspitze werde alle Ausrüstung haben, die sich brauche – dann werde das sicherlich so stimmen. Aber es fehlt dann anderswo.

Die Pressekonferenz des Wehrbeauftragten in voller Länge zum Nachhören: weiterlesen

Jahresbericht des Wehrbeauftragten: Und wieder eine Mängelliste

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, hat am (heutigen) Dienstag seinen Jahresbericht 2017 an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble übergeben. Wenig überraschend ist, dass Bartels erneut einen Mängelbericht vorgelegt hat – in dem es nicht zuletzt um die derzeit auch öffentlich debattierten Engpässe beim Material geht.

Aus der Pressekonferenz des Wehrbeauftragten zur Vorstellung des Berichts später mehr; der gesamte Bericht steht zum Nachlesen schon hier online.

Hier zunächst zur Dokumentation das Eingangsstatement von Bartels vor der Bundespressekonferenz:

Schwerpunkt des Berichts bleiben die großen Lücken bei Personal und Material in allen Bereichen der Bundeswehr. weiterlesen

Lage der Bundeswehr: Das sagt der GI

Die Hiobsbotschaften und Brandbriefe aus der Truppe, die am (gestrigen) Montag in einem Bericht über eine verheerende Einsatzbereitschaft für die NATO-Speerspitze kulminierten, haben das Verteidigungsministerium alarmiert – und das versucht nun weiter gegenzuhalten. So trat am Dienstag Generalinspekteur Volker Wieker zu einem kurzen Statement vor Journalisten. Kernaussage: Das ist eine Momentaufnahme, die man nicht verallgemeinern darf.

Der GI zum Nachhören:

GI_Wieker_20feb2018     

 

 

(Später mehr dazu, jetzt kommt erst mal die Pressekonferenz des Wehrbeaftragten, wo das Thema sicherlich auch eine Rolle spielen dürfte.)