Lesestoff fürs Wochenende: Die Atompolitik der USA

Das US-Verteidigungsministerium hat am (heutigen) Freitag seinen neuen Nuclear Posture Review, die aktuelle Positionsbestimmung des Landes zur Beschaffung, Modernisierung und zum Einsatz von Atomwaffen vorgelegt. Ich werde jetzt am Abend keine tiefergehende Betrachung anstellen können – das ist Lesestoff fürs ganze Wochenende.

Wer reinschauen will:

Die Sonder-Webseite des Pentagons mit diversen Links zu zusätzlichem Material, Briefings usw.

Der Nuclear Posture Review zum Herunterladen

und die ersten Berichte und Analysen dazu:

Washington Post: Pentagon unveils new nuclear weapons strategy, ending Obama-era push to reduce U.S. arsenal

DefenseOne: Pentagon Confirms It’s Developing Nuclear Cruise Missile to Counter a Similar Russian One

tagesschau.de: Neue US-Strategie: Kleinere Sprengköpfe – mehr Abschreckung?

n-tv/Agenturen: Strategen empfehlen Trump „Mini-Nukes“

Kurzer Hinweis: Nicht alle GroKo-Wasserstände…

Von etlichen Lesern erreichen mich jetzt Hinweise auf einen Bericht der Wirtschaftswoche, in den Verhandlungen über eine neue Regierungskoalition sei auch Einvernehmen über eine Neuorganisation der Rüstungsbeschaffung erzielt worden.

Nun… wie sich aus anderen aktuellen Meldungen abzeichnet, sind alle Wasserstände aus diesen Verhandlungen so lange nicht belastbar, so lange es kein endgültiges Ergebnis gibt (inzwischen gibt es sogar Hinweise, der in den Sondierungsgesprächen bereits vereinbarte Rüstungsexportstopp für Länder, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, stehe wieder zur Disposition).

Mit anderen Worten: Da hinterher zu hecheln, bringt niemandem was – und ich sage das in dem Bewusstsein, dass ich mit der Meldung über die Drohnen-Einigung auch dazu beigetragen habe. Jetzt würde ich aber wirklich gerne abwarten, was als endgültiges Ergebnis rauskommt.