Weihnachts-Low ops (und ein bisschen Lesestoff)

Jetzt wird es aber höchste Zeit, die low ops über die Weihnachtstage zu beginnen. Hier wird es wie überall jetzt hoffentlich ein bisschen ruhiger – verbunden mit dem Wunsch, dass in den nächsten Tagen nichts passiert, was uns aus sicherheitspolitischer Sicht oder an unvorhergesehenen Ereignissen aufschreckt.

Allen Leserinnen und Lesern von Augen geradeaus! wünsche ich entspannte, frohe Feiertage. Und allen in den Einsätzen weltweit ruhige und friedliche Weihnachten!

Ein bisschen Lesestoff möchte ich dennoch für die ruhige Zeit zwischendurch empfehlen – auch wenn es nicht unbedingt weihnachtlich ist: weiterlesen

Neueste Fregatte der Marine muss vor Übergabe erneut in die Werft (Neufassung)

Das neueste Schiff der Deutschen Marine, die Fregatte Baden-Württemberg, muss vor der Übergabe an die Bundeswehr zu Nachbesserungen Anfang kommenden Jahres erneut in die Werft. Das Typschiff der Fregatten der F125-Klasse wird damit mehr als drei Jahre später als ursprünglich geplant an die Streitkräfte ausgeliefert. Verteidigungsministerium und Marinekommando bestätigten am (heutigen) Freitag im Kern einen entsprechenden Bericht der Kieler Nachrichten. Die Industrie erklärte dazu, bei einem solchen Großprojekt ließen sich Verzögerungen nie grundsätzlich ausschließen. weiterlesen

Baumängel bei neuer Fregatte: Keine Indienststellung, Werften sollen nachbessern

Diese Meldung ist schon eine heftige Nachricht: Das nagelneue Typschiff der Fregatten der F125-Klasse, die Baden-Württtemberg, soll wegen Baumängeln vorerst nicht in Dienst gestellt werden – sondern zurück in die Werft. Mit dieser Information kamen die Kieler Nachrichten* am (heutigen) Donnerstagabend:

Die Bundeswehr wird erstmals ein bereits übernommenes Schiff wieder an seine Bauwerft zurückgeben. Grund sind erhebliche Soft- und Hardware-Mängel an Bord der neuen Fregatte „Baden-Württemberg“. Dies berichten die „Kieler Nachrichten“ (Freitagausgabe). Die Marine lehnte die Indienststellung ab, das zuständige Rüstungsamt fordert von der Hamburger Werft Blohm + Voss, die Mängel zu beseitigen. weiterlesen

Vertrag für Betrieb der Heron-Drohnen in Afghanistan und Mali verlängert

Fürs Protokoll: Die Bundeswehr hat den Vertrag mit Airbus zum Betrieb der Heron-Aufklärungsdrohnen in Afghanistan und Mali erneut verlängert. Die unbemannten Flugsysteme sind nur geleast – inzwischen eine teure Lösung, weil die Nutzung dieser Drohnen zunächst nur für eine Übergangszeit vorgesehen war, bis neuere Modelle kommen. Aber das zieht sich bekanntlich… und inzwischen fliegt die Heron seit mehr als sieben Jahren am Hindukusch.

Aus der Mitteilung des Bundesamtes für Ausrüstung, Information und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) vom (heutigen) Donnerstag:

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat am 19. Dezember in Koblenz die Verträge zum Einsatz des unbemannten Aufklärungsflugzeugs Heron 1 in Mali und Afghanistan mit der Firma Airbus Defence & Space Airborne Solutions verlängert. (…)
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Mehr Soldaten nach Afghanistan: Keine Einigkeit in der Bundesregierung (Nachträge)

Einen Tag nach Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist auch Außenminister Sigmar Gabriel nach Afghanistan gereist – und es zeigt sich bereits, dass die von der Ministerin dabei (erneut) ins Gespräch gebrachte Aufstockung der Bundeswehr am Hindukusch auch innerhalb der – geschäftsführenden – Bundesregierung noch lange nicht einvernehmlich gesehen wird. Wir beginnen jetzt eine Debatte, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Rainer Breul, am (heutigen) Mittwoch vor der Bundespressekonferenz. weiterlesen

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