Mehr Geld für die Truppe: Mit unnötigem Streit ins neue Jahr

Deutschland hat vorerst und bis auf Weiteres nur eine geschäftsführende Regierung und keine handlungsfähige Regierungskoalition. Das ist auch aus verteidigungspolitischer Sicht zwar nicht besonders gut, aber wäre auch nicht direkt schlimm, wenn sich nicht unnötiger neuer Streit unter den absehbaren Koalitionspartnern abzeichnen würde. Kurz vor Jahresende wurde bekannt, dass die CSU auch in diesem Bereich auf Konfliktkurs zum möglichen Partner SPD geht: Die bayerische Partei, so berichtet die Süddeutsche Zeitung am (heutigen) Freitag, wolle in einem Positionspapier die Orientierung am[…]

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Luftwaffe erhielt 2017 acht neue A400M

Die Bundeswehr hat in diesem Jahr etwas weniger neue Transportflugzeuge des Typs Airbus A400M erhalten als ursprünglich geplant und verfügt jetzt über 15 Maschinen dieses Typs. Acht Flugzeuge wurden ausgeliefert, zwei weniger als die zunächst vorgesehen zehn Maschinen. Das ist die aktuelle Statistik der Luftwaffe, die ich am (heutigen) Freitag zum Jahresende abgefragt habe, um sie mit der Zahl zur Jahresmitte zu vergleichen.

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Afghanistan: Erneuter Anschlag in Kabul, mehr als 40 Tote

#Kabul Attack – Footage of aftermath of suicide attacks on Tebyan cultural center in Kabul city that killed 41 people and wounded over 80 others. pic.twitter.com/rTfYxpcXOB — TOLOnews (@TOLOnews) December 28, 2017 Es klingt hilflos und bitter, aber inzwischen lassen sich die Anschläge in Afghanistan und vor allem in der Hauptstadt Kabul nur noch fürs Archiv zählen: Am (heutigen) Donnerstag wurde ein schiitisches Kulturzentrum angegriffen, in dem Gebäude befand sich auch eine Nachrichtenredaktion. Mehr als 40 Menschen kamen ums Leben.[…]

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Nach mehr als fünf Monaten bleibt der Tod auf dem Marsch noch ungeklärt

… Am 19. Juli brachen bei einem Marsch des Offizieranwärterbataillons Munster vier Soldaten zusammen. Einer starb, ein weiterer liegt bis jetzt, mehr als fünf Monate später, noch im Krankenhaus. Aber Klarheit darüber, was diese Gesundheitsprobleme mit ihren schwer wiegenden Folgen bei einem Eingewöhnungsmarsch der kaum in die Bundeswehr eingestellten Soldaten ausgelöst hat, gibt es nach wie vor nicht. Der Stern hat in seiner jüngsten Ausgabe vom (heutigen) Donnerstag den Marsch mit seinen Komplikationen und den – weniger schweren – gesundheitlichen[…]

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Weihnachts-Low ops (und ein bisschen Lesestoff)

Jetzt wird es aber höchste Zeit, die low ops über die Weihnachtstage zu beginnen. Hier wird es wie überall jetzt hoffentlich ein bisschen ruhiger – verbunden mit dem Wunsch, dass in den nächsten Tagen nichts passiert, was uns aus sicherheitspolitischer Sicht oder an unvorhergesehenen Ereignissen aufschreckt. Allen Leserinnen und Lesern von Augen geradeaus! wünsche ich entspannte, frohe Feiertage. Und allen in den Einsätzen weltweit ruhige und friedliche Weihnachten! Ein bisschen Lesestoff möchte ich dennoch für die ruhige Zeit zwischendurch empfehlen[…]

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Neueste Fregatte der Marine muss vor Übergabe erneut in die Werft (Neufassung)

Das neueste Schiff der Deutschen Marine, die Fregatte Baden-Württemberg, muss vor der Übergabe an die Bundeswehr zu Nachbesserungen Anfang kommenden Jahres erneut in die Werft. Das Typschiff der Fregatten der F125-Klasse wird damit mehr als drei Jahre später als ursprünglich geplant an die Streitkräfte ausgeliefert. Verteidigungsministerium und Marinekommando bestätigten am (heutigen) Freitag im Kern einen entsprechenden Bericht der Kieler Nachrichten. Die Industrie erklärte dazu, bei einem solchen Großprojekt ließen sich Verzögerungen nie grundsätzlich ausschließen.

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Baumängel bei neuer Fregatte: Keine Indienststellung, Werften sollen nachbessern

Diese Meldung ist schon eine heftige Nachricht: Das nagelneue Typschiff der Fregatten der F125-Klasse, die Baden-Württtemberg, soll wegen Baumängeln vorerst nicht in Dienst gestellt werden – sondern zurück in die Werft. Mit dieser Information kamen die Kieler Nachrichten* am (heutigen) Donnerstagabend: Die Bundeswehr wird erstmals ein bereits übernommenes Schiff wieder an seine Bauwerft zurückgeben. Grund sind erhebliche Soft- und Hardware-Mängel an Bord der neuen Fregatte „Baden-Württemberg“. Dies berichten die „Kieler Nachrichten“ (Freitagausgabe). Die Marine lehnte die Indienststellung ab, das zuständige[…]

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Vertrag für Betrieb der Heron-Drohnen in Afghanistan und Mali verlängert

Fürs Protokoll: Die Bundeswehr hat den Vertrag mit Airbus zum Betrieb der Heron-Aufklärungsdrohnen in Afghanistan und Mali erneut verlängert. Die unbemannten Flugsysteme sind nur geleast – inzwischen eine teure Lösung, weil die Nutzung dieser Drohnen zunächst nur für eine Übergangszeit vorgesehen war, bis neuere Modelle kommen. Aber das zieht sich bekanntlich… und inzwischen fliegt die Heron seit mehr als sieben Jahren am Hindukusch. Aus der Mitteilung des Bundesamtes für Ausrüstung, Information und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) vom (heutigen) Donnerstag: Das[…]

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