Soldaten brachen mit Hitzschlag zusammen – Ursache unklar (Nachtrag)

Die vier Offizieranwärter, die am 19. Juli bei einem Marsch in Munster kollabierten, hatten alle einen Hitzschlag erlitten. Das geht aus einem Bericht zu den bisherigen internen Untersuchungen hervor, die Augen geradeaus! teilweise einsehen konnte. Was ursächlich für diesen Hitzschlag war, ist allerdings noch ungeklärt. Bei den aufputschenden Mitteln, die die Soldaten vor dem Marsch eingenommen haben, handelte es sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums um einen so genannten Energy Drink.

Als Folge des Zusammenbruchs war ein Soldat im Krankenhaus gestorben, ein weiterer befindet sich noch in stationärer Behandlung.

Zu dem Hitzschlag heißt es im internen Bundeswehr-Bericht:

Einschränkungen der Dienstfähigkeit für den OA-Lehrgang bzw. die Ausbildung bestanden bei keinem der vier betroffenen Soldaten.
Bei allen vier Soldaten wurden Körperkerntemperaturen von > 40° C gemessen, sodass von einem Hitzschlag (Hyperthermie-Syndrom) ausgegangen wird.
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