Lesestoff fürs lange Wochenende: Bei der Bundeswehr in Afghanistan

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Für das lange Wochenende ein wenig Lesestoff: Die Reuters-Kollegin Sabine Siebold war kürzlich bei der Bundeswehr in Nordafghanistan unterwegs und hat ein paar Reportagen mitgebracht.

Aus dem Camp Shaheen bei Mazar-e Sharif:

„Wenn es schlecht läuft, sind sie getötet worden“

und aus Kundus:

Operation zurück in die Zukunft am Hindukusch

Eine dritte Geschichte, über die Kampfretter der Luftwaffe, soll wohl (voraussichtlich) in der kommenden Woche online gestellt werden.

… und passend dazu als Nachtrag eine aktuelle Meldung vom Samstag:

(Archivbild Oktober 2016: Ein  Transporthubschrauber CH-53 setzt bei einer Übung der Kampfretter der Luftwaffe Soldaten bei Mazar-e Sharif/Afghanistan ab – Bundeswehr/Lars Koch)

GI soll militärisches Umfeld von Offizier-als-Syrien-Flüchtling durchleuchten (m. Transkript)

Parallel zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen einen Bundeswehr-Oberleutnant, der sich bei deutschen Behörden als syrischer Flüchtling ausgab, durchleuchtet die Bundeswehr die Beziehungen des Offiziers innerhalb der Truppe. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen habe Generalinspekteur Volker Wieker angewiesen, unabhängig von den strafrechtlichen Untersuchungen das militärische Umfeld des Beschuldigten zu beleuchten, sagte Ministeriumssprecher Jens Flosdorff am (heutigen) Freitag vor der Bundespressekonferenz in Berlin. Die Ermittler hatten am (gestrigen) Donnerstag darauf verwiesen, dass es Anhaltspunkte gebe, die für einen fremdenfeindlichen Hintergrund des Bundeswehrsoldaten sprechen.

Nähe Angaben zu Erkenntnissen der Bundeswehr zu diesem Vorfall wollte Flosdorff unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main nicht machen. Er verwies lediglich darauf, dass der Soldat, der beim Jägerbataillon 291 in Illkirch bei Straßburg stationiert war, bisher nicht auffällig geworden sei. Auch die Sicherheitsüberprüfung bei der Einstellung vor acht Jahren habe keine ungewöhnlichen Ergebnisse gebracht. Unklar blieb dabei, ob es noch spätere Sicherheitsüberprüfungen des Offiziers gab. weiterlesen