Probleme mit dem A400M: Neue Vertragsgespräche?

Die technischen Probleme mit dem Militärtransporter A400M machen der Herstellerfirma Airbus zu schaffen – aber unklar bleibt, ob es zu erneuten Verhandlungen über weitere finanzielle Zugeständnisse der Kunden kommt: Ein Schreiben von Airbus-Chef Tom Enders wird offensichtlich in Berlin anders interpretiert als bei dem Unternehmen. Enders hatte zudem öffentlich auf die finanziellen Probleme hingewiesen, die das Transportflieger-Programm dem Konzern bereite, und von neuen Verhandlungen gesprochen.

Unterdessen gab es zwischenzeitlich die Befürchtung, das erneut ein A400M der Luftwaffe ausgefallen sei, weil die Abholung von deutschen Soldaten aus dem EU-Ausbildungseinsatz in Mali am (heutigen) Donnerstag verschoben werden musste. Nach Angaben der Luftwaffe lagen die Probleme jedoch bei der Technik am Boden auf dem Fliegerhorst Wunstorf. Der Flug werde am (morgigen) Freitag nachgeholt.

Zu dem bereits am Vortag bekannt gewordenen Schreiben von Airbus an die Regierungen der A400M-Bestellerstaaten berichtete Reuters am Donnerstag: weiterlesen

Jetzt auch für den Mali-Einsatz 110 Euro Zuschlag pro Tag (m. Nachtrag)

 

Der Bundeswehrverband hatte bereits am (gestrigen) Mittwoch Vollzug gemeldet, heute hat das Verteidigungsministerium bestätigt: Der so genannte Auslandsverwendungszuschlag (AVZ) für Bundeswehrsoldaten im Einsatz in Mali wird auf die höchste Stufe angehoben. Damit erhalten rückwirkend zum 18. Januar dieses Jahres die Soldatinnen und Soldaten sowohl in der UN-Mission MINUSMA als auch in der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali den steuerfreien Zuschlag der Stufe 6 von 110 Euro pro Tag.

Bislang war diese höchste Stufe nur für den Einsatz in der NATO-geführten Resolute Support Mission in Afghanistan gezahlt worden. Bei beiden Einsätzen in Mali erhielten bisher die in dem westafikanischen Land selbst eingesetzten Soldaten den AVZ der Stufe 5 von 94 Euro pro Tag. weiterlesen