Blogtreffen im Februar 2017: Türchen offen für die Anmeldung

Der heutige 2. Advent ist doch der richtige Tag, um die Anmeldung für das – bereits angekündigte – Blogtreffen der Leserinnen und Leser von Augen geradeaus! im Februar 2017 zu eröffnen. Auch wenn es noch eine Weile hin ist…

Also: Das nächste Blogtreffen, bei dem auch das zehnjährige Bestehen von Augen geradeaus! im Mittelpunkt stehen wird, findet statt am

Freitag, 10. Februar 2017, ab 14.00 Uhr
in Berlin im Gästehaus der Kurie des Katholischen Militärbischofs
Am Weidendamm 2 (Eingang Planckstrasse)
Berlin Mitte (fußläufig zum Bahnhof Friedrichstraße, an der Spree – siehe Karte oben)

und anmelden kann man sich ab sofort ausschließlich über die E-Mail-Adresse

blogtreffen2017@augengeradeaus.net

Wie zu den Treffen in den Vorjahren gelten ein paar Regeln: weiterlesen

Schleusung übers Mittelmeer: Libyens Küstenstädte verdienen um 300 Mio. Euro jährlich

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Am Schmuggel von Flüchtlingen und Migranten über die zentrale Mittelmeerroute verdienen allein die Einwohner von Küstenstädten Libyens geschätzt zwischen 275 und 325 Millionen Euro im Jahr. Der Menschenschmuggel auf dieser Route reiche aber weit über Libyen hinaus. Insgesamt hätten in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als 333.400 Migranten das Mittelmeer auf dem Weg nach Europa gequert, davon mehr als die Hälfte zwischen Libyen und Italien –  und inzwischen liefen sogar 90 Prozent der Versuche, nach Europa zu gelangen, auf dieser Route. Das meldete der Kommandeur der EU-Marinemission EUNAVFOR MED vor der Küste Libyens, der italienische Konteradmiral Enrico Credendino, vergangene Woche in einem vertraulichen Bericht an den EU-Militärstab in Brüssel.

Der Admiral betonte zugleich, die Kriegsschiffe der EU-Mission Operation Sophia seien zwar in der Seenotrettung der Migranten aktiv, aber keineswegs ein zusätzlicher Anreiz für diese von Schleusern genutzte Route. Angesichts des dichten Schiffsverkehrs im zentralen Bereich des Mittelmeeres würden Schleuser auch ohne die Militärmission darauf setzen, dass die von ihnen auf See geschickten Migranten von anderen Schiffen gerettet würden. Die Existenz von Migration entlang der Zentralen Mittelmeerroute ist eine Realität, die so sicher und so effektiv wie möglich geregelt werden muss, schrieb der EU-Kommandeur. weiterlesen