Frankreich wählt HK416 von Heckler&Koch als neues Sturmgewehr

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Eine Überraschung ist es nicht, weil es bereits seit Wochen entsprechende Gerüchte gab, aber seit heute ist es offiziell: Das Oberndorfer Unternehmen Heckler&Koch liefert das neue Sturmgewehr der französischen Streitkräfte. Die französische Beschaffungsbehörde Direction générale de l’armement (DGA) entschied sich für das Sturmgewehr HK416 als neue Standardwaffe, wie französische Medien berichten:

L’armée française va se doter de fusils d’assaut HK 416 F, fabriqués en Allemagne, pour remplacer ses célèbres FAMAS dont la fabrication remonte aux années 70, a annoncé aujourd’hui la Direction générale de l’armement (DGA) dans un communiqué. weiterlesen

Bundeswehr-Ausbildung für kurdische Peshmerga: Näher an die Front, aber nicht ganz

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Die Bundeswehr soll die Ausbildung kurdischer Peshmerga-Kämpfer für den Einsatz gegen die ISIS-Terrormilizen künftig nicht mehr nur auf die Kurdenhauptstadt Erbil im Nordirak konzentrieren. Derzeit werde geprüft, wie die Ausbilder mehr an die Truppe herangehen könnten, erläuterte Ministeriumssprecher Michael Henjes am (heutigen) Freitag vor der Bundespressekonferenz entsprechende Ankündigungen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrer derzeitigen Irak-Reise:

 

Nach Angaben des BMVg-Sprechers ist allerdings ausdrücklich nicht geplant, dass deutsche Ausbilder die Peshmerga an die Front begleiten. weiterlesen

Erster Cyber-Angriff der Bundeswehr: Mobilfunknetz auf Suche nach entführter Deutscher gehackt

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Die Bundeswehr hat erstmals einen echten Angriff auf fremde Informationsnetze gestartet – allerdings nicht in einer militärischen Operation, sondern praktisch in einer Polizeioperation zur Befreiung einer entführten deutschen Staatsbürgerin in Afghanistan. Wie am (heutigen) Freitag Spiegel Online berichtet, drangen die Experten für Computer Network Operations (CNO), die zum Kommando Strategische Aufklärung (KSA) in Rheinbach bei Bonn gehören, im vergangenen jahr in das Netz eines afghanischen Mobilfunkbetreibers ein. Damit wollte die Bundeswehr den Standort der Entführer ermitteln.

Nach Informationen von Augen geradeaus! führte zwar diese erste Cyber-Operation deutscher Streitkräfte nicht auf die Spur der verschleppten Deutschen, allerdings waren für die beteiligten deutschen Behörden, den Krisenstab des Auswärtigen Amtes und die Bundeswehr, damit Bewegungsprofile der mutmaßlichen Entführer zugänglich. Die Mitarbeiterin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurde von ihren Entführern, vermutlich Kriminellen, später freigelassen. Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr war zwar an der Übergabe beteiligt, griff aber nicht ein. weiterlesen

DroneWatch: Die aktuelle Drohnen-Liste und -Planung der Bundeswehr

In der Bundestags-Fragestunde am vergangenen Mittwoch hat der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Ralf Brauksiepe recht detailliert eine Übersicht über den derzeitigen Bestand der Bundeswehr an unbemannten Luftfahrzeugen gegeben; dazu einen Einblick in die Planung. Mit zum Teil noch nicht so bekannten Details, wie der kurzfristigen Beschaffung einer Marinedrohne für den Einsatz im Mittelmeer (nein, nicht die Kleinen, sondern zusätzlich was Größeres).

Der Linken-Abgeordnete Alexander Neu hatte danach gefragt, und inzwischen gibt es Brauksiepes Mitteilung zum Nachlesen im Plenarprotokoll .

Die Angaben wird man bestimmt noch mal brauchen können; deshalb zur Dokumentation und zum späteren Nachschlagen:

Derzeit umfasst der Bestand der Bundeswehr insgesamt 567 unbemannte Luftfahrzeuge. Diese unterteilen sich wie folgt: weiterlesen