Ein deutscher Ansatz für „Lessons learned“, in Afghanistan ein Abkommen mit einem Warlord

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Was haben die Bundeswehr und die deutsche Politik aus dem mehr als ein Jahrzehnt dauernden Einsatz in Afghanistan gelernt? Eine wirkliche Bewertung, ein systematisches lessons learned nicht nur im Militär, sondern in der Politik insgesamt fehlt bislang. Einen ersten Versuch, die richtigen Fragen an das deutsche Engagement am Hindukusch zu stellen, haben der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels, der frühere General Klaus Wittmann und der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant André Wüstner, gestartet.

Ein so großer Einsatz wie ISAF muss künftig wesentlich besser koordiniert und geführt werden, ist eine zwar banal klingende, aber dennoch sehr grundlegende Erkenntnis, die die drei Autoren in ihrem Papier Aus Afghanistan lernen genannt haben. Auftrags- und Zielklarheit seien, so beklagen sie, sowohl bei den militärischen als auch den zivilen Akteuren Mangelware gewesen. weiterlesen

Militärische Personalstärke der Bundeswehr: Gleichbleibend auf niedrigem Niveau

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Die Zahlen für die Personalstärke der Bundeswehr im August liegen jetzt vor, wie üblich unter dem gleichen, stets aktualisierten Link veröffentlicht: Im Vergleich zum Juli ist die Gesamtzahl der Soldatinnen und Soldaten leicht gesunken, von 176.841 auf 176.509. Die weit wichtigere Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten dagegen stieg gaaanz leicht, von 167.462 im Juli auf 167.507 im vergangenen Monat – aber immer noch deutlich entfernt von der angepeilten Zahl von 170.000. Und die soll ja bis zum Jahresende erreicht werden, ehe es darauf noch weitere Steigerungen der Personalstärke geben soll.

Die aktuellen Zahlen mit Stand Ende August 2016:

176.509 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt: weiterlesen