91 Gedanken zu „Der Drehflügler Januar 2016/II

  1. Ich habe hier eine Frage in die Runde: Wie wird zukünftig der Bereich Gebirgsflug abgedeckt? Der NH90 mit kleinem Rotor und großer Leistung wird wohl weder für die Bergrettung, noch für die taktische Verbringung in schwierigsten Gelände (Grate, Gipfel, etc) geeignet sein. Der bläst uns ja aus der Wand. Selbst der Einsatz der Winde wird damit in Bereichen schwierig (Einsatz UT2000 mit Verwundeten/Verletzten).

  2. Aber sogar kleine Länder, wie z.B. Litauen können SAR mit neuem Gerät!!

    Laut FLUGREVUE vom 15.01.2016 setzt die litauische Armee drei 2013 bestellte AS365 N3+ für den SAR-Dienst im Land ein. 2015 wurde auf den neu zugelaufenen Helis ausgebildet und schon sind die Hubis einsatzbereit.

    Es geht also, wenn die Politik es will!

  3. re Pirat 77, re Jens Schneider: Mit den 5 SAR-Land HC des Typs H145 und bis dahin mit UH1D. So etwas wie Litauen könnten wir uns zwar leisten und einen wirklich gebirgstauglichen LUH-SOF dazu, aber das wollte und will das BMVg nicht und damit auch kaum einer in der Politik. Nicht dass man genügend andere HC-Probleme hätte, aber man muß doch dem Bermuda-Dreieck „Berlin – Bonn – Donauwörth“ treu bleiben.

  4. Solange nicht zu erwarten ist, dass in den nächsten Jahren ein Feind über die Alpen kommt, kann SAR (Gebirge) vernachlässigt werden. Wir haben wichtigere Probleme. Für den leider nötigen Übungsbetrieb genügen die zivilen Strukturen.

  5. @Daniel (neu):

    1.) Was hat SAR-Land im Gebirge mit Hannibal zu tun?

    2.) Rechnen Sie mal bitte z.B. für die „Gebirge“ in Mali mit 300m bis 500m Höhe bei 30º C bis 50º C die Dichte-Höhen aus. Da kommen Sie bei min. 2.936m und bei max 5.045m Density-Altitude an und das ist schon richtig satter Gebirgsflug, der auch eines entsprechenden Trainings samt Erwerb beachtlicher Skills bedarf!

    3.) „Für den leider nötigen Übungsbetrieb genügen die zivilen Strukturen.“ Was verstehen Sie darunter exakt für die Bw?

  6. Stichwort „Density Altitude“
    Kann ich dem Amtmann nur mehr als zustimmen.
    Aus eigener leidlicher Erfahrung. „Djibouti „lässt grüssen…Deshalb einfach mal wieder in die Tabellen schauen, wenn es die für solch extreme Temperatur/Luftfeuchtigkeitswerte überhaupt gibt.
    Zum Glück war bei unserem 1. Running T/O auf Meereshöhe die Runway lang genug…

  7. @SEAKING: Womit wir samt Running T/O & -landing fast schon wieder bei der „never ending story KAT B – PC 3“ wären und bei der „BMVG-, BAAINBW- und LufABw-Soap. § 30 LuftVG und ZDV A-1525/nn werden es schon richten“, Fast so gut, wie „pack den Tiger in den Tank“, besonders bei Hot&High, aber eben nur fast!:-)

  8. Vtg-Amtmann | 18. Januar 2016 – 16:22

    Immer diese negativen Vibrationen…
    Sie müssen mal raus aus ihrem Froschteich und die Störche fragen…:-)
    Die NH90 Zukunftsampel ist jetzt doch wieder schön „GRÜN“.
    § 30 a lässt grüssen. Da hat „Frau“ und „Mann“ dann keinen Ärger mehr mit irgendwelchen unbequehmen Musterzulassern oder Güteprüfstellen.
    Die hauseigene Qualitätssicherung von AHD wird sämtliche Problemchen unseres weltbesten Seehubschraubers sicher bald zur vollsten Zufriedenheit des Leiter Task Force Drehflügler behoben haben…
    Halleluja

  9. @Vtg Amtmann
    Danke für ihre Antwort. Es geht hier tatsächlich um den Einsatzwert der Gebirgstruppe. Mal abgesehen davon, dass sich bisher niemand traute diese besonderen Fähigkeiten auch einzusetzen.

    Sehen wir uns mal den derzeitigen „Konfliktgürtel“ an, sind dies aber interessante Fähigkeiten.

  10. @ Pirat77

    Ihre Truppengattung wird wohl künftig gezwungen sein, ohne die erforderliche Unterstützung auszukommen. So wie die Kameraden der Panzertruppe ohne Heeresflugabwehr, die Marine ohne effektive Hubschrauber oder, oder, oder. Nur merken es die Letztgenannten nicht so schnell und so unmittelbar wie vielleicht die Gebirgstruppe bei einem Notfall. Einziger Trost für Sie im Friedensfall: die zvilen Luftrettungsmittel? Aber Heereseinheiten in fremden Landen und mit unfreundlichen Konflikpartnern – ich will’s mir nicht vorstellen. Alles traurig, bis auf Weiteres aber wohl Realität?

  11. re: Seasking (Zitat: Die NH90 Zukunftsampel ist jetzt doch wieder schön „GRÜN“.“)

    Die „NH90 Zukunftsampel“ wird’s nie auf „Grün“ schaffen!- Schlichtweg weil man/frau (noch immer) einer Vision eines High-Tech Helis nachläuft, der in seiner Komplexität für eine Armee nicht beherrschbar ist! (Und ob über die Nutzungsdauer der verwandte Werkstoffmix beherrscht werden kann, dürfte gleichfalls fraglich sein!?)

    Mithin ist (meiner Meinung nach!) der NH90 ungeeignet für einen Betrieb, der einzig und allein von der Einsatzfähigkeit des Waffensystems bestimmt wird!

    Jede andere Sichtweise auf den NH90 verbietet sich, wenn man/frau das „Rüstungsprojekt NH90“ aus Sicht des Nutzers objektiv, bzw. dem Sinn und Zweck der Beschaffung nach, bewertet!

    Das „Rüstungsprojekt NH90“ war ein Flop, das dem Steuerzahler eine Menge Geld gekostet hat und vermutlich noch kosten wird!

    Ich fasse aus meiner Sicht zusammen: Der NH90 ist jetzt schon tot;- es hat nur noch keiner der verantwortlichen PolitikerInnen gemerkt bzw. will es nicht wahr haben….

  12. Laut Flight Global News von heute:

    Auf der International Military Helicopter Conference in London hat heute Major Knäpper von der Luftwaffe folgende Aussagen zur Ablösung der CH53 getroffen:

    – Nur CH53K und Chinook stehen zur Auswahl.
    – Die noch vorhandenen 81 ( Lt. FG )CH53 sollen ab 2022 mit der ersten Lieferung abgelöst
    werden.
    – 2018 soll ein Vertrag ausgearbeitet sein.
    – Eine Produktionslinie wird es auf Grund der geringen Stückzahl in Deutschland nicht
    geben.

    Damit dürfte der hier oft als Haus -und Hoflieferant beschriebene Hersteller wohl raus sein.

    Kann nur sagen, dann gebt mal Gas in Berlin, damit dieses Projekt im Zeitrahmen bleibt.

  13. Im Flightglobal-Artikel wird recht massiv die fehlende Fähigkeit des A400m zur Luftbetankung von Helikoptern kritisiert – die Propeller erzeugen zu starke Turbulenzen. Aus diesem Grund haben die Franzosen zwei neue „Hercules“ mit Tankerausrüstung bestellt, aber Airbus will sich wohl nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Daher experimentiert die Firma gerade mit einer C295 als Tankflugzeug:
    https://www.flightglobal.com/news/articles/pictures-airbus-to-flight-test-new-c295-aerial-refu-420868/

    Heftige Spekulation meinerseits: Das könnte der BW die Möglichkeit verschaffen, mit Airbus einen Deal „1 A400m gegen x C-295“ auszuhandeln. Schlimmer als der „German Deal“ bei den Hubschraubern kann das auch nicht werden.

    (Falls zu sehr Off-Topic hier, bitte ins Bällebad verschieben)

  14. @T:W., @Jens Schneider: Wie schon vor fast einem Jahr geschrieben, wird es Sikorsky CH 53K dürfte die Systembetreuung an das GMRTH-Konsortium fallen und damit sind RUAG, Rheinmetall, MTU und TF m.M.n. mit von der Partie.

    Wird es CH47F wird sich AW als Lizenhersteller auch nicht die Butter vom Brot durch AHD nehmen lassen und die Systembetreuung wird m.M.n. deshalb ebenfalls ans GRTH-Konsortium gehen.

    Damit wäre ja wenigstens wieder etwas Bewegung im Markt.

  15. Gute Entscheidung für die BW – zwei sehr potente Hubschrauber mit dem entsprechenden industriellen Support und langfristig gesicherter Systembetreung/-versorgung…

    Dann kann man NH90 ab 2022 ja langsam ausmustern – hat schließlich auch schon seine 30 Jahre auf dem Buckel ;-) *duck und weg*

  16. @audio001 | 19. Januar 2016 – 6:08
    Welche Erfolgsstory „H145M“ im Auge behalten … war das ironisch gemeint? (hoffentlich)

  17. @SEAKING: Immer diese negativen Vibrationen…Sie müssen mal raus aus ihrem Froschteich und die Störche fragen…:-)
    @ Pirat77
    Es geht hier tatsächlich um den Einsatzwert der Gebirgstruppe
    @ Schorsch52 Einziger Trost für Sie im Friedensfall: die zvilen Luftrettungsmittel?
    @audio001Vielleicht sollte man/frau die Erfolgsstory „H145M“ im Auge behalten …Der NH90 ist jetzt schon tot;- es hat nur noch keiner der verantwortlichen Politiker(Inne)n gemerkt bzw. will es nicht wahr haben….

    Man sollte vielleicht auch nicht das „Nordholzer Modell“ und das daraus abgeleitete bzw. multiplizierte Vergabeverfahren zum “BSHS-Mietmodell für nur 6 BSHS aus den Augen verlieren. M.M.n. ist das nur erneut ein ’Scheinwettbewerb’ samt ’Vergewaltigung des § 30 LuftVG’, um die rein im Grund- und Ausbildungsbetrieb einzusetzenden OTS-BSHS in dem großen finanzplanerischen Hubschraubertopf aller Einsatz-HC der Bw – auch das Erfolgsmodell LUH-SOF und HC- SAR-Land (A645/A145) damit im rüstungspolitischen sowie bodenlosen Subventions-Fass namens AHD zu versenken.

    Es dürften sich AHD sowie ca. 7 -10 „Glücksritter“ und ein paar „Altbewerber“ beim BSHS-Teilnahmewettbewerb beworben haben. Letztgenannte gaben schon in 2010 kein Angebot ab und wollen offenbar nur erneut wissen, welcher Nonsens auch diesmal wieder in Fortsetzung der Auftragsbeschreibung dann in der „scharfen BSHS-Leistungsbeschreibung“ steht.

    Der ehem. parlamentarische StS des BMVg und jetzige BM für Ernährung und Landwirtschaft hat das schon am 23.03.2012 – also bereits ein Jahr vor der Erstfassung des tollen Hubschrauber-MoU (Global Deal = TdM & SB und dann mit dem „um den Wieker-/Anold-NH90-FAM-Cluster verschlimmbesserten German Deal = UvdL & KS) zur Stückzahlreduzierung von UH-TIGER, NH90 und zur Beschaffung des SEA ANGEL / SEA LION und auch zum LUH-SOF – dem Verteidigungsausschuss in erschreckend „cleverer Deutlichkeit verraten“ (vgl. http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/092/1709225.pdf , Seiten 47 – 48, Ziffer 62).

    Deshalb bin ich längst zum Storch mit vibrierendem Schnabel mutiert, welcher schon seit dem in 2010 zum Fall gebrachten ersten BSHS-Vergabeverfahren – weil zulassungsrechtlich unrealisierbar, technisch, funktional und wirtschaftlich unrealistisch sowie von absolut durchschaubarer und der teils primitivster „EUROCOPTER-Freundlichkeit der Marke eierlegende Wollmilchsau“ – kräftigst den Fröschen das Leben schwer macht.
    Die BSHS-Beschaffung geht samt Erfolgsstory EC120/H120 geht ja „erst bzw. nur bis auf 2002“ zurück.
    .

    Gemäß § 115 Abs 1 GWB (http://dejure.org/gesetze/GWB/115.html) i.V.m. § 117 Abs 1 GWB (http://dejure.org/gesetze/GWB/117.html) könnte also das erneute Vergabefahren um mindestens 7 – 9 Wochen ausgesetzt werden, sofern eine Rüge bei der Vergabenachprüfkammer des Bundes – Bundeskartellamts vorliegt. Dies ergibt sich aus der Entscheidungsfrist der Kammer von 5 Wochen, welche in begründeten Fällen um 2 Wochen verlängert werden kann (http://dejure.org/gesetze/GWB/113.html) sowie der Beschwerdefrist von 2 Wochen zum OLG.

    Eine solche Aussetzung von ca. zwei Monaten könnte also dem „möglichen Auftragnehmer“ durchaus entgegenkommen, denn die geforderte mietweise Bereitstellung der ersten zwei BSHS mit Ablauf September 2016 und der nächsten vier BSHS noch im Dezember 2016 erscheint als ’sehr sportlich’ vom BAAINBw bemessen.
    .

    Eines ist aber auch damit klar, die Nutzung des „interims-BSHS BO 105 P1M – welche per Jahresende 2016 mit kompletter Ausmusterung aller BO 105 abgeschlossen sein sollte -, wird weiterhin erfolgen müssen, bei derzeitigen Vollkosten von ca. 3.800,00 €/FlgStd. Das hätte man bei einem „weniger AHD-affinen“ BSHS-Vergabeverfahren preiswerter und nutzwerreicher sowie schon spätestens ab 2010 haben können, seblst wenn sich Herr M.G. (StS & KaLeu h.c Marine Kdo Rostock) den folgenden schlechten Witz vor dem Verteidigungsausschuss in 2013/14 erspart hätte (Zitat):

    „Das BSHS-Vergabeverfahren [aus 2010!] mußte aufgehoben werden, da das einzige Angebot bewiesen hat, daß eine weitere Nutzung der BO 105 die wirtschaftlichste Alternative sei“.

    Auch blieb der StS M.G. dem Verteitigungsausschuss die Antwort schuldig, weshalb nur ein „einziges Angebot“ – nämlich das der ECD – seinerzeit eingegangen ist und woran dieses außer dem Preis wohl noch gekrankt hat?!

    Ferner führte Herr StS – offenbar mit gleichee Expertise wie sein Vorgänger – vor dem Verteidigungsausschuss aus, daß aufgrund der durch die Reform veränderten Personal-Parameter eine erneute Untersuchung des Piloten-Regenerierungsbedarfs habe durchgeführt werden müssen, welche erst in 2013 abgeschlossen werden konnte, „aber den Beschaffungsbedarf von _n_e_u_n_ BSHS bestätigte. Derart könne diese erneute Wirtschaftlichkeitsuntersuchung in das noch zu aktualisierende Phasendokument (AFReG) in 2014 einfliesen und mit Enderstellung das BSHS-Vergabeverfahren mit einem neuen Interessensbekundungsverfahren wieder aufgenommen werden. Der Bericht des BMVg würde zur gegebener Zeit an den Verteidigungsausschuß erfolgen.“

    Damit ist doch eindeutig klar, woher das „neue BSHS-Mietmodell“ kommt bzw. wer und was beim BSHS (nämlich der Wind) „geblasen“ hat! :>)))

  18. Die Lage beim STH ist doch ein echter Lichtblick
    Auch wenn es bis dahin eine echte Durststrecke wird.
    Klare Aussagen zur Nutzungsdauer der CH-53GS fehlen ja leider in der Luftfahrtstrategie – ohne Obsoleszenzbeseitigung scheint mir keine Nutzung bis mind. 2022 möglich.

  19. @all: Eine wirklich positive Meldung:

    Die StSin AIN soll vor wenigen Tagen aus Vorlage erkannt, eingesehen und Weisung erteilt haben, daß bei den evtl. SAR-Land-HC der zu beschaffenden H145 (2017/2018?) erforderlichen Life-Cycle-Verlängerung von 8 – 10 UH-1D samt neuer Fräsböden, als Übergangslösung,

    • die RUAG als Dornier-Nachfolger, nicht das BMVg samt „Bremser“ braucht,

    • sondern das BMVg eben die RUAG „ohne Panik Projektleiter“ benötigt.

    Das Schlimme daran ist, daß Dieses m.M.n. weder der AG, noch der AN bislang erkannt haben, was offenbar an der Personalfluktuation und damit den „stromlinienförmigen“ Newcomern bzw. Greenhorns auf beiden Seiten liegt und damit in jeder Legislaturperiode offenbar das Fliegen in Politik und Rüstungsindustrie von selbst ernannten Experten einer „überstromlinienförmigen Fehlerkultur“ – welche auch durch SAZ auf die Industrie zunehmend übergreift -, deshalb neu erfunden wird?!

  20. re: Jens Schneider (Zitat: „Die noch vorhandenen 81 ( Lt. FG )CH53 sollen ab 2022 mit der ersten Lieferung abgelöst werden.“)

    Wenn ich das richtig sehe, erhalten 40 CH-53 der BW einen Upgrade auf die Version CH-53GA. 16 davon sollen schon von Airbus Helicopters an die BW geliefert worden sein. Dieser Upgrade soll die Nutzungsdauer eines Teils der bestehenden CH-53 Flotte bis 2030 verlängern!

    Praktische Frage: Ist der CH-53 Nachfolger schon ausgeschrieben worden? Zumindest soll ja die Entscheidung schon in 2016 erfolgen! (siehe „Militärische
    Luftfahrtstrategie 2016“, Zitat: „Die Auswahlentscheidung hierzu ist Ende 2016, ein Vertragsschluss in 2018 und der Zulauf beginnend ab 2022 geplant.„)

    Anmerkung: Sollte hier wieder „eines der europäischen Rüstungsprojekte“ beabsichtigt sein (man weiß ja nie!), dann dürfte der Austausch der CH-53 gegen den CH53-Nachfolger bis 2030 wohl Fiktion bleiben ….

    [Weiter oben die Meldung zu CH53-Nachfolge gelesen? T.W.]

  21. Militärische Luftfahrtstrategie – Abteilung Drehflügler

    CH 53 Nachfolger…
    Schweren Transporthubschrauber“ (STH)
    …Der mehrrollenfähige STH soll Beiträge zum Lufttransport einschließlich der Luftbeweglichkeit von Landstreitkräften, AirMedEvac,
    Unterstützung von Spezialkräften und P e r s o n n e l R e c o v e r y inklusive C S A R
    und MilEvakOp leisten.
    @Schleppi
    CSAR…?? Dann übt schon mal schön

    SeaKing Nachfolger
    Für die Seestreitkräfte wird im Zeitfenster 2019 bis 2023 das System SEA KING durch den Naval Transport Helicopter NH90 NTH SEA LION abgelöst.
    Er übernimmt die Aufgaben als
    1. Bordhubschrauber der Einsatzgruppenversorger Klasse 702 mit dem Fähigkeitsspektrum
    2. besondere Aufklärung Seeraum (Maritime Picture ÜW),
    3. IMINT (Abbildende Aufklärung im Einsatzgebiet),
    4. Ü b e r w a s s e r s e e k r i e g (A S u W Nah- und Nächstbereich
    und Confined and Shallow Waters (CSW)),
    5. Unterstützung taktische Beweglichkeit auf See (taktische Unterstützung
    von spezialisierten Kräften/ Spezialkräften)
    6. Lufttransport (Lufttransport Hubschrauber, taktische
    Unterstützung von Spezialkräften luftgestützt,TacAirMedEvac).
    7. Darüber hinaus wird er den landgestützten SAR-Dienst über See
    im Bereich der Nord und Ostsee s i c h e r s t e l l e n.

    Uff…
    A.) da ist sie wieder, die Seekriegsführung aus der Luft, nachdem wir die Rolle und die Sea Skua an die die Lynx unter heftigsten Protest abgeben mussten.
    Vom Neubeginn eines erheblichen Trainingsaufwand JETZT schon(für alle zukünftigen Rollen) mal abgesehen, welcher Seeziel FK schwebt dem Verfasser der Strategie den vor ? Polyphem ist ja wohl tot..oder ??
    RBS 15 Mk3 Gewicht 800 – 600 kg mit oder ohne Booster.. am Sea Lion ??

    B.) SAR…über See…sicherstellen. We shall see…was das BMVI dazu sagt…

  22. Die Nachfolge CH-53 also der STH wurde bisher noch nicht ausgeschrieben,da die Bw erst am Anfang des Beschaffungsprojektes ist.Laut meinen Informationen ist man mit ministeriellen Finalisierung der FFF beschäftigt.
    Darüber hinaus wird die Maßnahme GA dieses Jahr abgeschlossen und eine minimals Obsoleszenzbeseitigung für GE/GS auf den Weg gebracht,so dass die Entstehung einer Fähigkeitslücke vermieden werden kann.

  23. @SEAKING: Wenn das BMVI unter Einbezug des LBA und der EASA sowie der ICAO- Statuten objektiv urteilt, sehe ich beim „zivilen ICAO-SAR-See“ – also nicht Verbands-und/oder mil. SAR – für den Naval Transport Helicopter NH90 NTH SEA LION ziemlich schwarz.

    Wir haben ja keine „US-FAA-Zulassung für den NH90 NTH, wie NL für den NH90 NFH, welche alles erlaubt, sondern nur urdeutsche Probleme (Zitat) „Diese Situation ist das Ergebnis eines Widerspruchs zwischen der Entwicklungs- und Zulassungsbasis und der spezifischen deutschen Luftfahrtgesetzgebung. Technische Mängel liegen an der Grundkonzeption [des NH90] liegen nicht vor.““, was Frau „NL-IBUK Jeanine Hennis-Plasschaert“ gegenüber der „Tweede Kamer der Staten-Generaal in Den Haag“ allen Ernstes behauptet hat. Aber so manch ein linientreuer und/oder eher uninteressierter Parlamentarier kann auch mit solchen „Schoten“ zufrieden gestellt werden. :>)

    Die Deutsche bzw. BMVg- sowie AHD-Argumentationsbasis ist damit, „der NH90 SEA LION hat sich in den NL bestens bewährt“ und es sagte der Ministeriumssprecher. „Natürlich wird der Sea Lion alle Fähigkeiten haben, um im Seeflug und als Rettungshubschrauber eingesetzt zu werden. Das Zulassungsverfahren sei noch ganz am Anfang.

    Tatsächlich werden die Truppe samt redlich bemühter Musterprüfer und Zulasser sowie die nachfragenden Medien mit § 30 LuftVG „abgespeist“ und an der m.M.n. hoffungslos veralteten ursprünglichen Entwicklungs- und Zulassungsbasis aller NH90 aus 1990 ändert dies gar nichts (vgl. http://augengeradeaus.net/2015/02/der-drehfluegler-zweite-februarhaelfte-2015/#comments) mit 201 Kommentaren)!
    .

    @T.W., @audio001: Letzterer liegt m.M.n. mit seinem „europäischen Rüstungsprojekt“ gar nicht so falsch. Das BMVg könnte sowohl für den CH53K, als auch für den CH47F nach der getroffenen Auswahlentscheidung mittels des § 100c GWB (vgl. http://dejure.org/gesetze/GWB/100c.html) etwas „stricken“, um auch ohne europäische Lizenzproduktion oder europäische Endmontage eine Ausschreibung auszuschließen.

    Auch bietet das Verhandlungsverfahren (oberhalb der Schwellenwerte) durchaus Möglichkeiten, sich auf einen konkreten Bieter zu reduzieren. Insofern wird es m.M.n. “schlimmsten“ Falles zu einem nichtöffentlichen bzw. beschränkten Verfahren ohne Teilnahmewettbewerb im konkreten Fall kommen, egal wie auch immer die Auswahlentscheidung ausfällt.

  24. Ich verstehe nicht ganz warum der Sea Lion LFKs erhalten sollte. Ok schlecht ist das nie aber er ist ja letztlich als ein ustg Hubschrauber auf den EGVs unterwegs und als SAR Hubschrauber.
    Lese das auch nicht unbedingt so heraus. Wird unter „Ü b e r w a s s e r s e e k r i e g (A S u W Nah- und Nächstbereich und Confined and Shallow Waters (CSW))“ nicht eher der Einsatz des Bord MG eben im Nahbereich gemeint, wie zur Zeit auch beim Sea Lynx.

    Deutlich naheliegender wäre eine solche Fähigkeit ja bei den Lynx und ihrem Nachfolger (hoffentlich Wildcat) die Teil der tatsächlich kämpfenden Einheiten der Marine sind. Ein geeigneter LFK wäre hier ja der Sea Venom vom selben Herstelelr wie Marte.

  25. @Jens Schneider | 20. Januar 2016 – 18:54
    the idea is “on the table” und “It is a process that will need a couple of years before we come to a solid decision about how this could be put into reality,” sagt eigentlich alles. Im Moment geht in dieser Hinsicht nichts voran und die Hubschrauber dafür sind in nächster Zeit auch nicht zu erwarten (zumindest nicht vor der kompletten Ausstattung von Niederstetten). Vor diesem Hintergrund wird das Thema sicherlich, jetzt nach Abschluss der entsprechenden Verträge, vorerst nicht mehr mit allerhöchster Dringlichkeit verfolgt. Schau’n mer mal in a couple of years…

  26. @ chris | 20. Januar 2016 – 12:30

    Die Würfel sind doch gefallen ! oder ?

    Es ist doch geplant das der Sea King und Lynx durch einen Hubschrauber Typ ersetzt werden ! ?

    Das NFH in NH90NFH steht doch für NATO Frigate Helicopter.

  27. @Jens Schneider, @Münchhausen: Vorab, der Artikel in FlightGloball ist unsauber recherchiert. Es handelt sich bei dem „Joint & Combined Wieker-Arnold-NH90-FAM-Cluster“ um 22 HC und der Kdr DSK ist GenMaj _A_n_d_r_e_a_s_ Marlow. Dieser war bis zum 31. August 2015 Leiter des Büros des GI und wurde offenbar von derTraumtänzerei des GI samt MdB R. Arnold angesteckt.

    Laut NAHEMA-Meeting vom Nov 2014 gilt aufgrund der Kapazitätsplanung von NHI: Die letzten 4 NH90-TTH (TGEE) und die letzten 4 NH90 NTH (NGEN) SEA LION werden in 2021 sowie die letzten beiden TGEE-Retrofit-und der letzte TGEA-Retrofit erst in 2022 durch AHD ausgeliefert werden (falls alles termingerecht über die Bühne geht). Die 22 TGEA (FOC) für den „Wieker-Arnold-Cluster“ sind nicht enthalten und werden deshalb noch später in Produktion gehen, denn die beiden NH90-Regimenter samt aller Retrofits und der SEA LION haben absolute Priorität. Damit entrückt m.M.n. die „Wieker-Arnold-NH90-Schnappsidee“ funktional und wirtschaflich in den Bereich der Fixsterne.

    Hinzukommt, daß beim NH90 und beim SEA LION der erforderliche Sprung von 1990 (FAA FAR Part – 29 Amdt 31) auf den dem Hersteller derzeit zumutbaren Stand von 2012 (FAA FAR Part 29 – Amdt 55 bzw. EASA CS 29 – Amdt 3) in eine in Jahren (2018+ bis 2022+) nicht mehr realisierbare Sisyphosarbeit ausarten wird. Der Stand der Technik läuft mit jedem Jahr von zusätzlichen Einführungen des veralteten WaSys NH90 unweigerlich davon.

    Wie schon einmal bei AG einstellt, basiert das Layout und damit die Entwicklung des NH90 auf dem Mitte der 70er Jahre von MBB geplanten „Europäischen Transporthubschrauber TH3/Bo 125“(vgl. http://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1977/1977%20-%203705.html)! So gab die Flug Revue im Mai 1978 die Einschätzungen von Hersteller und BMVg wie folgt wieder: „Noch in einem relativ frühen Stadium stehen dagegen die Entwicklungsarbeiten für den Transporthubschrauber TH 3/Bo 125 als Ersatz für die Bell UH-1). Mit einer Einführung ist nicht vor 1982 [!!!] zu rechnen.“ Bittere Wahrheit ist dagegen, daß in 2022++ bereits für den NH90 ca. 47+ Jahre seit erstem Layout in 1975 vergangen sind und das ist mehr als das 1,5-Fache eines Life-Cycle. Und wo sind wir heute oder auch in 2022++?

    Bei den horrenden NH90-TTH-Preisen werden sich auch keine „dummen Nationen“ finden, die sich an der „multinational NH90 medevac fleet“ beteiligen und für das BMVg im Nachhinein dessen „selbst eingebrockte Suppe auslöffeln werden“! Dieser NH90-Cluster, will aber vorfinanziert sein, den die Optionen lauten auf das BMVg. Man vergleiche die Marktpreise der Wettbewerber und damit gelten, das BMVg zahlt eben mal wieder drauf und Hauptsache AH bzw. die NAHEMA haben ihre Gelder vom BMVg bekommen. Vgl. zu den Marktpreisen http://www.defenseindustrydaily.com/india-floats-tender-for-new-maritime-helicopters-05075/VGl und http://www.defenseindustrydaily.com/turkey-sticks-with-sikorsky-35b-for-over-100-h-60-family-helicopters-06851/ .

    Statt Traumtänzereien gilt, daß die DSK, GenMaj Marlow und damit das Heer wird mit dem NH90-TTH weiterleben und auch zukünftig extreme Kompromisse bzw. Nutzwerteinschränkungen auf sich nehmen müssen. Hubschrauber die zwar bestellt, aber noch nicht einmal ausgeliefert sind, kann man nicht abschaffen (siehe HC-MOU und „pacta sunt servanda“).

    30 neue Multirole Marinehubschrauber wäre die Chance zu einem Generations- und Systemwechsel und damit wenigstens teilweise ein Ausweg aus Dilemma gewesen. Diese Chance wurde jedoch spätestens unter TdM und SB am 28.10.2011 (Aufhebung des Marinehubschrauber-RFP samt Einstellung des Logistk-RFI) mit erschreckender Systemimmanenz, übelsten und urkundsbewiesenen Wettbewerbswidrigkeiten, selbstverschuldeter Herstellerabhängigkeit und -Unterwürfigkeit, unverantwortlicher Realitätsverdrängung, expertiselosen politischen Opportunismus und abgrundtiefen Lobbyismus vertan.

    Mit dem MoU vom 15.03.2013 und dem SEA LION stürzte man sich also in die sicher absehbaren neuen Folgen von „Pleiten, Pech und Pannen“ mit noch folgenreicheren Konsequenzen! An die unweigerlich erforderlichen 22 Fregattenhubschraubern bzw. SEA LYNX-Nachfolgern sollte man besser gar nicht erst denken. Es bedarf wohl keiner Diskussion, daß die Marinehubschrauber aufgrund der hohen Ansprüche und der vielseitigsten Einsatzprofile im Bord- und Seeflugbetrieb, seit jeher die komplexesten Hubschraubersysteme der Bw waren und auch bleiben werden.

    Bei einer 2-Typenlösung sind eben 40 Marinehubschrauber fällig und bei aller Sympathie der SEA-LYNX-Crews für den AW 159 WildCat gilt, der ist zwar ein hervorragende Jagd-HS, kann die Transportaufgaben für die Fregatten aber auch nicht komplett erfüllen. Also sind auch hier wieder Kompromisse hinzunehmen.

    Das einzige was man der IBUK UvdL und ihrer StSin AIN KS nicht anlasten kann, ist daß die Multi-Role-Marinehubschrauber-Ausschreibung und damit die 30 MHS-Lösung eben unter der „Era TDM, SB, RW und DS“ gekippt wurde. Aber mehr Sachverstand gezeigt und aufgeräumt bei den Drehflüglern haben UvdL und K.S. bislang auch nicht! Ausbaden müßen diese es wohl nicht mehr, denn bis 2022++ sind wir mindestens 3 Legislaturperioden weiter. Aber mit einem 2ten Durchwinken des SEA LION durch den Haushaltsausschuss in 2014 wurde für unsere Marineflieger von UvdL &KS der Einweisungsschein auf die Palativstation unterschrieben!

    Kurzum, unter den Aspekten Refinzanzierungsrisiko für den „Wieker-Arnold-Cluster“ sowie der „Zwei-Variantenlösung und damit bis zu 30 NH90 (statt 18 NTH + 22 Sea-Lion-Nachfolger) für die Marine (die neue Multirole-HC-Lösung mittels NH90 wird/muß nämlich durch die Hintertür kommen!), ist die 2014er UvdL-KS-Rahmenvereinbarung wirtschaftlich zwar vielleicht ehrlicher, aber veschlimmbessert“ und für unsere Marine insgesamt noch „tödlicher“, als selbst das alte „TdM &SB-MoU“ denn nun müßen a auch noch zu den 22 „Wieker-Arnold-HC“ die SEA-LYN-Nachfolger hinzukommen.

    Ergo, unten frißt die Resignation ihre Kinder und oben im BMVg und in der Politik und teils auch im Parlament tanzen die Traumtänzer weiter!

    Die Deutschen Mittelstands Nachrichten schrieben am 26.08.13, 23:49 u.a.: „Minister de Maizière schafft heimlich Helikopter an: Erneut steht Verteidigungsminister de Maizière wegen Steuerverschwendung in Milliardenhöhe in der Kritik. Er plane heimlich die Anschaffung von Hubschraubern, die zudem ungeeignet seien“. Die SPD sprach von einem „abgekarteten Spiel mit der Rüstungsindustrie“, so Dr. H.P. Bartels! (vgl. http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/08/54278/).

    Und was sprechen heute die SPD, der Herr Hellmich und der Wehrbeauftragte? Der SPD-Verteidigungsexperte Arnold stellte noch im April 2014 in der FAZ den geplanten Kauf von 18 Marine-Helikoptern des Typs Sea Lion für und 900 Millionen infrage, wegen fehlender Transparenz. Ein halbes Jahr später kosteten die SEA LION fast das Doppelte an Systemkosten(!) und seit 27.11.2014 sagte Arnold „In dem Gesamtvolumen von 122 Transporthubschraubern NH 90“ [also inkl. 22-facher „Wieker_Arnold-Traumtänzerei] „sind auch 18 Hubschrauber in der Version Sea Lion für die Marine enthalten. Damit wird die längst absehbare Fähigkeitslücke in der Marine endlich geschlossen“ (vgl. homepage Rainer Arnold zum „German Deal“)! Und wo bleiben die 22 SEA-LYNX-Nachfolger beim GI und Herrn Arnold???

    Wenn man sich Seiten 6 und 7 in https://www.yumpu.com/de/document/view/33840570 ansieht, wird der SEA LION weder den Anforderungen für die ICAO-SAR-Einsätze, noch denen auf den EGV, geschweige denn denen als BHS und FTH sowie Jagd-HS auf F124 und F125 in seinen Leistungsreserven und Aufwuchspotentialen gerecht. Und genau diese Parameter kennen die Verantwortlichen in BMVg und Politik genauso gut, wie der Insp-Marine, das BMVI, der BRH und der RPA!

    Kameraden, das Ganze ist für unsere Marine zum k….n! Aber der Amtmann ist gerade dabei in einem anderen HC-Beschaffungsvorhaben so manchem Verantwortlichen zum k….n zu bringen, versprochen

  28. @chris
    soweit ich das überhaupt noch erinnere, seaking weiss/ schrieb oben da mehr, war/ist der Lynx zur U Jagd gebaut, alles andere Nebenrollen, Anders der SEAKING, der sollte/kann/konnte LFK tragen (Seaskua oder sogar Kormoran).

  29. Also der Lynx konnte auf jeden Fall Sea Skua tragen und damit auch Sea Venom.

    @Milliway
    Ich glaube Sie sind nicht mehr ganz auf dem neusten Stand. Wenn Sie die Militärische Luftfahrtstrategie oder verschiedenen Publikationen aus dem letzten Jahr lesen werden Sie feststellen, dass die Lynx ihren eigenen Nachfolger bekommen sollen.

  30. @Les Grossman,@chris der AW 159 WIldCat
    ist der beste SEA LYNX-Nachfolger weltweit und das absolut unumstritten. Nur die bei den F125 und F124 allfälligen Transportaufgaben packt der AW 159 auch nicht kompelett und der SEA LION mangels KAT-A – PC-1 schon einmal gar nicht.

    Diese Kiste dürfte m.M.n. überhaupt nicht Offshore fliegen und sollte samt „§ 30 LufVG- und ZDv -1225/nn-Paperwork“ der DSK samt GenMaj Marlow für die „Wieker-Arnold-Traumtänzereien“ geschenkt werden. Das hätte zwei absolut unschlagbare Vorteile:

    1.) Das Heer hätte genügend Ersatzteile, denn an dem „FAM-Cluster“ dürfte sich z.B. ausser Luxemburg, Andora und San Marino mit jeweils 1/3 NH90 keine einzige Nation beteilligen.

    2.) Man könnte für unsere Marine dann doch noch vernünftige und wirklich taugliche Hubschrauber beschaffen, statt „Krüppel“, die per § 30 LuftVG „gesundgeschrieben“ und vom BMVg-PrInfoStab und der PR-Abteilung des Herstellers „zum nächsten 10-Kampf-Goldmedaillien-Gewinner“ propagiert werden.

    Vorschlag: Die HAI, EHA, DHV und die nationalen Europäischen HS-Verbände schreiben alle zwei Jahr die „offenen Hubschrauber-Weltmeisterschaften“ aus. Wie wäre es denn mit „Hubschrauber-Paralympics? Ich hätte da noch ein paar gute Vorschläge für Veranstalter, Teilnehmer, Schiedsrichter und Sponsoren.
    (Ironiemod aus)

  31. @all
    wenn der neue §30a mit seinen durchaus vorhandenen Vorteilen und massenhaften Nachteilen sich negativ für den Flugbetrieb der Bundeswehr ( Polizei, Bundespolizei )auswirkt, macht es dann nicht Sinn diesen zu kippen ? Auch um die Gelddruckmaschine für die zivile Industrie zu untenbinden Bei augengeradeaus gibt es doch einen starken Teilnehmerkreis der etwas bewirken kann. Was könnte hier das richtige Mittel sein ? Petition ? Wer nimmt es in die Hand ?( aufsetzen von Schriftstücken usw. )( evtl. VTG Amtsmann ? oder andere freiwillige)

  32. @Vtg-Amtmann
    Was sind das denn für WM der genannten drei Institutionen? Mir leider bislang nicht bekannt. Ich kenne bisher nur die Meisterschaften der FAI.

    Zur Info:
    Das MTOW des H145 ist seit diesem Monat ohne technische Veränderungen um 50 kg mit EASA-Zulassung erhöht worden. Die Betreiber wird es aus taktischen Gesichtpunkten freuen-.

  33. @bonbon: Im Zuge des „Nordholzer Modells“ und des neuen „BSHS-Mietmodells“ werden aktuell die §§ 30 & 30a LuftVG von ganz alleine und zwangsläufig in der „Rechtswelt“ sowie im Verteidigungsauschuß aufschwimmen. Die Beschaffung (nicht Anmietung!) von mindestens zwei SHS H135 für Marine und Lw (Nordholz) sind seit Jahren und von neun BSHS für das IHAZ (Bückeburg) seit mehr als einem Jahrzehnt überfällig. Hinzukommt – wie Sie völlig richtig erkannt haben – eben insbesondere der § 30a LuftVG. Die Masse der Qualitätsprüfer und Zulasser der BW / des BMVg stehen ob der Beleihung von privaten Dritten mit Hoheitsrechten im Bereich Ausbildung, (Muster-) Prüfungen und Zulassungen, speziell im Bereich der militärischen Luftfahrt, angeblich Kopf (A400M, EuFi, NH90, SEA LION, RTM 322). Die großen Medien seien ebenso wie BRH und RPA angeblich voll an diesem kostenintensiven sowie qualitätsmindernden Thema dran.
    .

    @chris zu | 20. Januar 2016 – 12:30:
    .… Deutlich naheliegender wäre eine solche Fähigkeit ja bei den Lynx und ihrem Nachfolger (hoffentlich Wildcat) die Teil der tatsächlich kämpfenden Einheiten der Marine sind….“

    Sie glauben doch trotz aller haushoch gegenüber Sm NH90-NGEN überlegenen Nutzwerte des AW 159 WildCat nicht etwa an den Weihnachtsmann? Sehen Sie einfach mal in die FAZ vom 25.08.2013 (vgl. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/vorwuerfe-gegen-de-maiziere-kritik-an-hubschrauberprojekt-der-bundeswehr-12546259.html).

    Rückblickend hatte schon damals Marco Seliger (übrigens Maj d.R.) mehr Weitblick, als die ganze Ära TdM, SB & Paris samt Uvdl, KS & Flossdorf zusammen, wenn man den aktuellen Stand bei allen Bw-HC nunmehr als Maßstab nimmt.

    Und ein Advokat aus dem ruralen fränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch hat schon 2012 dem Verteidiungsausschuß in beachtenswert „cleverer Deutlichkeit und Weißheit verraten“, was bei allen HC der Bw „gebacken“ wird (vgl. http://www.christian-schmidt.de/schmidt-persoenlich/lebenslauf.php), aber kaum einer der Abgeordneten hat es bemerkt (vgl. BT-Drucksache 17/9225 vom 30.03.2012 in http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/092/1709225.pdf , Seiten 47 – 48, Ziffer 62).

    (Ironiemod an) Der NH 90 N GEN und damit auch der SEA LION können nämlich alles, fast wie das jede Abzocker-Bank mit binären Optionen und positiven Treffern propagiert (vgl. https://www.yumpu.com/en/document/view/54996617/2013-08-28-nh90-brochure-connected).

    Damit können Sie @Chris und auch die Marine sich den AW 159 WildCat abschminken. Eher bekommt unsere Marine Hubschrauber des Typs Crusoe R11, um preisgünstigst AHD-NH90-Reklame- und BMVg-PrinfoStab-Jubelmeldungen (bitte auf Luftpostpapier – extra leicht wg. des MTOW) über der Spree, der Warnow und der Hardthöhe abzuwerfen. Hoffentlich sitzen dann die Richtigen an Bord.

    Gemäß Insiderinformationen sollen die „Zerknall-Treiblings- und Fallobst-R 11“ auschließlich von „käseblonden“ Soldat(inn)en des D-/NL-Marine Corps“ geflogen werden. Dieses dürften dann auch Flyer des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Amtshilfe und bundesweit per „FAA-Zulassung wie beim NL-NH90 NFH gegeben“ (laut ebenfalls blonder NL-IBUK) sowie mittels „deutschem § 30 LuftVG“ über Großstädten und Ballungszentren abwerfen!

    (Man google einfach mal unter topagrar.com “Schmidt greift den Sachkundenachweis auf – Aufforderung zum lebenslangen Lernen“, ferner unter wiwo.de/politik/deutschland Christian Schmidt ist der einsamste Minister und unter Peter-Prinzip bzw. unter Jeder wird solange befördert, bis er dort ist, wo er nlchts mehr anstellen kann).
    :>)

  34. Laut Homepage der Luchtmacht verfügen unsere niederländischen Nachbarn über 12 AS-532U2 Cougar Mk.II, 11 CH-47D und 6 CH-47F Chinook.
    Vergangenen September wurde verkündet, daß die 11 CH-47D durch 14 neue CH-47F MYII CAAS ersetzt werden sollen (MYII CAAS ist die aktuelle Standardversion der US Army).

    https://www.defensie.nl/organisatie/luchtmacht/inhoud/materieel/vliegtuigen-en-helikopters/boeing-ch-47d-en-ch-47f-chinook-transporthelikopter

    Würde es Sinn machen, daß die Niederländer die CH47-Bestellung mit deutscher Unterstützung erweitern, um die DSK mit entsprechenden Kapazitäten auszustatten? Und wieviele Chinook wären nötig?

  35. Kann man eigentlich die Fahrzeuge die in der DSK vorhanden sind in einer CH47 als Innenlast Transportieren? Der Laderaum ist ja eher klein, Ladehöhe auch nicht sehr hoch und die Rampe mit einer Kante zum Boden.

  36. @chris: Mal ein ganz heißer Tipp:
    Man könnte im DF-Thead zurückblättern und die exakten Daten zu Innenlasten von CH47F und von CH53K finden.

    Alternativ könnte man bei Google „ch-47 internal cargo dimensions“ eingeben und „nur bilder“ anklicken, dann braucht man nicht einmal mehr lesen und/oder bei AG nachfragen.

    Das funktioniert übrigens auch mit „fahrzeuge ksk“!

  37. re: chris

    Die Diskussion erübrigt sich: Die Würfel für den “CH-53 Nachfolger” sind längst (industriepolitisch) gefallen! (Es wird sicher nicht der Wettbewerber von Airbus sein …)

    Hier gilt letztendlich das gleiche wie bei der „Eurohawk-Entscheidung“: „Wie verhindere ich den Einstieg eines außereuropäischen (leistungsfähigen) Wettbewerbers – wie Northrop Grumman – in den europäischen Markt, und wie sichere ich mittel- und langfristig Marktanteile eines Wachstumsmarktes für europäische Produkte im Weltmarkt.- Und da kippt man/frau auch schon mal ein Projekt, wenn dieses in der Sache dienlich ist! (Man stelle sich nur mal vor, der Eurohawk hätte eine Zulassung in Deutschland erhalten!) Koste es, was es wolle!?

    Nun mag die “CH-53 Nachfolge Entscheidung” nicht vergleichbar sein mit der „Eurohawk-Entscheidung“!- Nichtsdestotrotz dürfte der Haus- und Hoflieferant des BMVg bei den Drehflüglern kein Interesse daran haben, dass Boeing mit dem Chinook einen Einstieg bei der Bw bekommt!

    Exkurs: Man stelle sich nur mal vor, das BMVg hätte sich nicht für den Tiger entschieden und auch nicht für den NH90!- Und stattdessen für ein verfügbares anderes Waffensystem!- Wie viele Milliarden Euro wären über die Nutzungsdauer (von Tiger und NH90) frei geworden, welche anderen Beschaffungsvorhaben hätten getätigt werden können?- Wie hätte dieses “Nicht-Beschaffen” von Tiger und NH90 sich auf die Einsatzbereitschaft ausgewirkt!?

    Da könnte man/frau ja seitens des BMVg auf die Idee kommen sich aus dem Portfolio des Defence-Bereichs von Boeing noch ganz anderer Produkte zu bedienen!- Möglicherweise sich sogar verfügbarer Produkte “von der Stange” zu bedienen! (Ich gebe zu: Dass sich das BMVg tatsächlich Produkte “von der Stange” bedient, ist schon etwas Visionär!)

    Ich denke also nicht, dass es im Interesse der deutschen/europäischen Rüstungsindustrie liegt, dass Boeing „einen Fuß in die Tür“ der Bw bekommt!- Die „Cashcow“ BMVg will man selber weiter melken!– Und was nicht im Interesse der deutschen/europäischen Rüstungsindustrie liegt, ist auch nicht im Interesse deutscher Politiker.

    Da ist Sikorsky das “kleinere Übel”,- mit dem sich sogar bei der “CH-53 Nachfolge” kooperieren ließe …

  38. In der Hubschrauber-Branche ist durch, daß auch das jüngste BSHS-Mietmodell-Vergabeverfahren ausgesetzt worden sein soll (vgl. http://augengeradeaus.net/2016/01/der-drehfluegler-januar-2016ii/#comment-223835, ab „Die BSHS-Beschaffung geht samt Erfolgsstory EC120/H120 geht ja „erst bzw. nur bis auf 2002“ zurück.“)

    Am 17.06.2004(!) wurde seitens des damaligen BWB erstmals ein Interessenbekundungverfahren für die HGA Teil 1 mit neuen BSHS ausgeschrieben. Pro Hörsaal sollen mit je 12 Fluglehranwärter(inne)n von täglich 12 Flugphasen à 1,5 Stunden, wobei im wöchentlichen Wechsel für je 6 Flugschüler vormittags Flugdienst, nachmittags Unterrichtet durchführt werden und umgekehrt. Ergo benötigte man schon vor elf Jahren schon mindestens 6 BSHS zuzüglich eines 7ten BSHS als weitere Schulungs- , Fluglehrerweiterbildungs-, Nachzügler-Reserve sowie 2 BSHS als Wartungs- und Instandhaltungs-Reseve, sodaß bei einem dann erforderlichen Klarstand von 78%(!) bereits in 2004 insgesamt _9_ _B_S_H_S_ angesagt waren, statt der seit 31.10.2015 für das jüngste BSHS-Mietmodell“ ausgeschriebenen 6 BSHS.

    Damit ist das aktuelle Vergabeverfahren m.M.n. Lug und Trug sowie ein reiner Scheinwettbewerb.

    Die damaligen BSHS-Mietmodelle aus 2004 und 2005 wurde zudem in sämtlichen Varianten bereits in 2007 aufgrund eines Nachtragsangebots aus 2005 eines der Bieter, final verworfen. Die in 2007 beauftragte AF/Reg verfolgte dann bis ca. Februar 2014 offiziell und stets absolut fundiert das sogen. „Bückeburger Modell“ (= mil Zulassung + Technik PPP der BSHS), wie auch beim SHS EC 135 T1 seit 2000 bestens bewährt.

    Daß der SHS EC 135 T1 zur AR-Schulung konstruktiv nicht taugt, ist Ursache und Wirkung der Ende der 90er beschlossenen „SHS-Fehlinvestition,“ aber absolut nicht funktionales wirtschaftliches Auswahlkriterium für Typ und Herkunft der neuen BSHS gem. CPM(nov)!.

    Mit dem Thema SHS und BSHS wurde der Deutsche Bundestag erstmals am 15.11.2004 mit http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/042/1504200.pdf, Seiten 24 bzw. 136 und 26 bzw. 142 befasst , vgl. auch „Zerberusse des Geldes“ in http://www.focus.de/politik/deutschland/behoerden-zerberusse-des-geldes_aid_212643.html vom12.12.2005.

    • Eine der letzten Amtshandlungen des ex-StS-BMVg Christian Schmidt am 17.12.2013 – Tag der Vereidigung von UVdL – soll gewesen sein, dem HA und RPA zu bestätigen, daß der BSHS doch noch rechtzeitig vor Ausmusterun g der BO 105 eingeführt werde, allerdings erst unmittelbar vor deren Abschluß in Ende 2016.

    • Eine der ersten Amtshandlungen des neuen StS-BMVg Dr. Ralf Brauckhage – der von UvdL mitgebrachte StS aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales – soll dann am 20.12.2013 gewesen sein (die Bestellung von Dr. R. erfolgte am 19.12.2013 durch UvdL) gegenüber dem HA und RPA das Thema BSHS zu verwässern, von “Anpassung der Zwischenentscheidung zur Wirtschaftlichkeitsuntersuchung beim BSHS zu sprechen“ sowie den Begriff „Bückeburger Modell“ peinlichst zu vermeiden, weil eben nicht Mietmodell, denn „Geiz ist Geil“.

    „Nachtigall ick hör dir trappsen“ und es könnte darauf gewettet werden, daß RPA, HA und VA explizit vom „neuen BSHS-Mietmodell“ erstmals aus der TED-Bekanntmachung vom 31.10.2015 in voller Tragweite erfahren haben und damit Vom BMVg über den Tisch gezogen wurden.

    Seit wann sind aber EU-TED-Bekanntmachungen ein „haushaltsbegründendes Papier“?

    Kurzum, UvdL, KS, GH, RB &MG, haben von TdM, SB, RW, CH.S. & TK einen wahren Augias-Stall geerbt und mit viel Arbeit und Soziales (.M.n. auf Niveau „FKK & 5-Min. Internet & Skype“) dürfte der hinterlassenene Mist in mittlerweile mehr als 2 Jahren über die ganze Bandbreite „verschlimmbessert“ worden sein.

    Man könnte m.M.n. fast von Haushalts-Untreue im Sinne des § 266 StGB sprechen, wenn dem tatsächlich so sein sollte. Es dürften in den Jahren für die sauteuren BO 105 2004 bis heute mehr als 250 Mio. € durch den Schornstein gejagd worden sein und aktuell würde das Invest für 9 „vernünftige“ BSHS ca. 17 Mio. € und für eine bereits in 2010 vergeblich ausgeschriebene „eierlegende Wollmilchsau“ knapp 25 Mio. € betragen.

    Nur wer bzw. welcher Bieter oder auch welcher Bundestagsabgeordnete des VA, HA und RPA hat denn den Mut, das „neue UvdL’sche BSHS-Mietmodell“ dem LBA, dem Bundeskartellamt, der EASA, der europäischen Wettbewerbskommission und evtl. auch der Staatsanwaltschaft anzutragen?

    Warten wir also weiter ab.

  39. @audio001
    Die Wege des BMVg BAINBW usw. sind so verquer das ist da keine Voraussagen zu machen wage. Mal passiert dies mal was ganz anderes abhängig wie viel Politik und wie viel Unfähigkeit da drinnen steckt.

    Die Frage war tatsächlich rein Informativ (man sollte ja wenn man kritisiert auch einen fundierten besseren Vorschlag haben).

  40. @audio: Sie haben völlig recht. Das BMVg/BAAINBw wird sich nie eines OTS-Produkts bedienen, nicht einmal vom Stammlieferanten.

    Eher konstruiert man beim gemeinsamen Arbeitsessen mit dem H&H-Lieferanten auf den Servietten selbst für den „Wunsch-BSHS“ ein neues Kufenlandegestell und damit für die „eierlegende Wollmilchsau“ H 120, und das bitte dann mit dem bald 2-fachen Preis als marktüblich budgetiert.
    Vgl. http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/2008/Bericht_08_3X006_EC120_Bonn-Hangelar.pdf?__blob=publicationFile, ab Seite 4, rechte Spalte.

    Ein breiteres Kufenlandegestell ist aber beim H120 konstruktiv kaum realisierbar, denn man leitet ja mangels vorderer Quertraverse die Kufenhörner in die Bodenstruktur der schmalen Zelle ein. Ein höheres Fahrwerk vergrößert zwar den für die scharfe AR viel zu kleinen Heckrotor-Freiwinkel des H120, verschiebt aber auch vertikal den ohnehin extrem kritischen Schwerpunktsbereich des H 120 nur noch weiter nach oben und erhöht derart vehement die Gefahr des seitlichen „dynamic-overroll“ und des „handstand“. Vgl. https://assets.digital.cabinet-office.gov.uk/media/5422f536e5274a131700057d/Eurocopter_EC_120B__EI-IZO.pdf, speziell auf Blatt 6 & 7, S. 90 & 91.

    Daß das schon beim EC 135 als Fenestron-HS mit hohem Fahrwerk funktioniert, hat die HFlgWaS bereits in 2000 beim 2ten der beschaften 15 SHS erfahren müssen und seitdem sind es nur noch 14.

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