„Operation Counter Daesh“: Erste Tornados für Syrien nicht tauglich

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Die ersten zwei Tornado-Kampfjets der Bundeswehr, die in der vergangenen Woche unter großem öffentlichen Interesse in den deutschen Einsatz gegen die islamistischen ISIS-Milizen gestartet waren, werden keine Aufklärungsmissionen über Syrien fliegen. Die beiden Maschinen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 Immelmann aus Jagel seien technisch nicht dafür ausgerüstet, die elektronischen Kameras zu tragen, bestätigte ein Luftwaffensprecher am (heutigen) Montag auf Anfrage von Augen geradeaus!. Die beiden Flugzeuge sollten im Januar durch andere Tornados ersetzt werden. Die deutsche Mission hat unterdessen auch einen Namen: Das Verteidigungsministerium entschied sich für die Bezeichnung Counter Daesh.

Dass die zwei Tornados, die am vergangenen Donnerstag in Jagel abhoben, den  Recce Lite Pod mit der Aufklärungstechnik nicht tragen können, hatten Leser von Augen geradeaus! wegen der Kennung der Maschinen und nach genauer Untersuchung der Fotos bereits vermutet. Hintergrund ist die Avionik und Elektronik der Maschinen: Es handelt sich um Tornados in der ECR-Version (Elecronic Combat Reconnaissance). Dieser Typ kann nur dann diese Aufklärungstechnik verwenden, wenn Hard- und Software auf den neuesten Stand  ASSTA 3 aufgerüstet wurden, bislang ist das aber nur bei einem Teil der Flugzeuge des Geschwaders in Jagel der Fall – und eben nicht bei den beiden Maschinen, die vergangene Woche auf die türkische Luftwaffenbasis Incirlik verlegten.

Allerdings gehe es zunächst darum, die fliegerischen Verfahren in der Türkei abzustimmen und zu erproben, sagte der Luftwaffensprecher. Dafür sei unerheblich, ob die Maschinen bereits die für den Einsatz nötige Konfiguration hätten. Erst bei den für später im Januar geplanten Einsätzen über Syrien würden Tornados gebraucht, die auch tatsächlich mit der Aufklärungstechnik fliegen könnten. Neben entsprechend aufgerüsteten ECR-Tornados aus Jagel sollen dazu auch Jagdbomber des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 aus Büchel nach Incirlik verlegt werden.

Die Bezeichnung des deutschen Einsatzes als Operation Counter Daesh ist für Deutschland etwas Neues: erstmals wird damit im offiziellen Sprachgebrauch der  in der Arabisch sprechenden Welt gebräuchliche Name Daesh für ISIS verwendet. Frankreich bezeichnet den selbst ernannten Islamischen Staat schon länger mit diesem Begriff, während in englischsprachigen Ländern die Bezeichnung ISIL (bisweilen auch ISIS) üblich ist. Im Mandat des Bundestages ist dagegen noch vom Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verhütung und Unterbindung terroristischer Handlungen durch die Terrororganisation IS die Rede. Mit der Bezeichnung will die Bundesregierung möglicherweise auch die formale Abgrenzung zu den Luftangriffen der US-geführten Anti-ISIS-Koalition deutlich machen: Die trägt den Namen Operation Inherent Resolve (OIR) – aber die Anforderungen des  gemeinsamen OIR-Oberkommandos an deutsche Aufklärungsflüge müssen erst von einem Bundeswehroffizier auf Vereinbarkeit mit dem deutschen Mandat geprüft und gebilligt werden, ehe die Bundeswehr-Maschinen starten.

(Zur Ergänzung, auch wenn es hier nur mittelbar hingehört: Die Webseite airwars.org liefert interessante Übersichten über die Luftschläge gegen ISIS – unter anderem den Hinweis, dass es bei diesen Missionen, verglichen mit Afghanistan, an Aufklärungsmitteln mangelt.)

(Foto: Ein Tornado des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 Immelmann startet am 10.12.2015 vom Fliegerhorst Jagel in den Syrien-Einsatz, am 10.12.2015 – Bundeswehr/Jane Schmidt)

 

169 Gedanken zu „„Operation Counter Daesh“: Erste Tornados für Syrien nicht tauglich

  1. So, nur dass ich das richtig verstehe, also der Reihe nach:

    1. Es wurden zwei Tornados in den Einsatzraum verlegt, die nach Auskunft der Luftwaffe technisch nicht dafür ausgerüstet seien, die elektronischen Kameras wirksam einzusetzen.

    2. Das wirft die Frage auf, ob das ein (wie hier postuliertes) Problem darstellt. Ein Problem wäre es, wenn diese beiden Maschinen die Aufklärungstechnik zum Einsatz bringen sollen, aber nicht können. Dass sie es (derzeit) nicht können, wurde bestätigt.

    3. Fraglich ist also, ob sie es sollen. Dazu hat Augen geradeaus selbst vor gerade einmal vier Tagen am 10. Dezember berichtet, dass laut Auskunft der Luftwaffe die Aufklärungsflüge erst Mitte bis Ende Januar 2016 starten sollen. Damit ist die Frage beantwortet: Sie sollen gar nicht.

    4. Zwischenergebnis: Folglich gibt es auch kein Problem.

    Trennung.

    5. Interessant wäre (dennoch) zu wissen, zu welchem Zweck die beiden Tornados bereits jetzt verlegt wurden, und also welchen Auftrag sie haben. Laut Auskunft der Luftwaffe gehe es zunächst darum, die fliegerischen Verfahren in der Türkei abzustimmen und zu erproben. Die Begriffe „fliegerische Verfahren“ und „erproben“ sind denkbar offen und damit auslegungsfähig. Allein bei der Erprobung ist von „ob“ bis „wie es am besten funktioniert“ alles denkbar. Die Begriffe können hier nicht abschließend klar umrissen werden. Das Bild bleibt verschleiert. Es soll aber auch zum Teil verschleiert bleiben, denn andernfalls hätte man genau sagen können, was die Tornados im Detail machen und was konkret unter Abstimmung etc. zu verstehen sei.

    6. Da man es nicht genau weiß, muss man spekulieren. Um keine Kaffeesatzleserei zu betreiben, müssen die Spekulationen mindestens Plausibilitätserwägungen standhalten.

    7. Die (vor allem von Georg) vorgebrachten Vermutungen (http://augengeradeaus.net/2015/12/operation-counter-daesh-erste-tornados-fuer-syrien-nicht-tauglich/#comment-220406) gehen von … -ich fasse stark zusammen- elektronischer Aufklärung aus. Aufklärung, Sicherung und Erkundung sind immer wesentliche Aufgaben und bezwecken beim hier zugrunde gelegten Auftrag erst recht den Eigenschutz. Für mich als Luftfahrt-Laie ist dies auch gerade deshalb plausibel, weil zwei ECR Tornados in den Einsatz verlegt wurden, die genau zu diesem Zwecke befähigt sind.

    8. Bewertung: Wenn es darum geht, (das sage ich, wie gesagt, als Luftfahrt-Laie:) erst einmal ein genaues Lagebild vom Luftraum zu erstellen und sich in die (nicht?) bestehende Luftraumordnung zu integrieren, um allgemeine Gefahren für den eigentlichen (folgenden) Aufklärungseinsatz weitestgehend auszuschließen, dann kann ich hieran weder einen verwerflichen noch sonst wie problematischen Sachverhalt erkennen. Dies gilt einerseits erst recht in dem Einsatz mit den zurzeit wohl meisten kriegerischen Konfliktparteien, und gilt andererseits umso mehr vor dem Hintergrund einer langfristig angesetzten Strategie im Kampf gegen die gegnerischen Konfliktparteien, bei denen menschliche und materielle Verluste Handlungsoptionen aus innenpolitischen Gründen sehr schnell eingrenzen würden.

    9. Zwischenergebnis: Ich kann aufgrund des aktuellen Lagebildes den Einsatz zweier ECR-Tornados, die technisch zwar nicht dafür ausgerüstet seien, die elektronischen Kameras wirksam einzusetzen, jedoch vermutlich einen vorbereitenden Auftrag zum Zwecke der Gefahrenabwehr wahrnehmen, nicht nur nicht ablehnen. Nein, ich muss ich sogar befürworten.

    Trennung.

    10. Dies wirft schließlich die Frage auf, ob die gewonnenen Informationen sprachlich angemessen vermittelt wurden. Die Berichterstattung als solche ist legitime journalistische Tätigkeit und Zweck des Blogs, insbesondere dann, wenn auf Missstände (also problematische Lagen, wenn vom Soll abgewichen wird und dies eine Gefahr darstellen könnte) hingewiesen werden soll.

    11. Hier wurde im Schwerpunkt von der Untauglichkeit der beiden in den Einsatz verlegten Tornados zum Zwecke der Aufklärung mit der vorgesehenen Kameratechnik berichtet. Die Nutzung des Begriffs „untauglich“ in Bezug auf die hier gegenständlichen ECR-Maschinen zum Zwecke der Aufklärung mit den vorgesehenen Hardware- und Software-Aufklärungsmitteln ist sachlich zutreffend. Sachlich nicht zutreffend ist aber, dass sie für Syrien untauglich wären. Es ist also erforderlich, den Sachzusammenhang darzustellen (siehe oben Nr. 1 bis 4) und trotz (oder gerade wegen) der Kameraeinsatz-Untauglichkeit dem Hervorrufen von Fehlvorstellungen vorbeugend darauf hinzuweisen, dass kein Problem darstellt. Genau dieser Sachzusammenhang in seiner erforderlichen Tiefe wird weder im obigen Text hinreichend deutlich, noch (erst recht nicht) in den populären Massenmedien, welche den Verfasser der Meldung als Experten zum Teil interviewten und seine Aussagen rezipierten.

    12. Dies führte im Ergebnis zu einer aus dem Zusammenhang gerissenen Darstellung der wirklichen Umstände, Zudem wurden die wirklichen Umstände von der Luftwaffe bereits vor Tagen wirklichkeitsentsprechend kommuniziert, weshalb diese journalistische Darstellung Fehlvorstellungen hervorrief, die fast schon einer Verschleierung glich. Die hier verwendete Ausdrucksweise genügt damit jedenfalls nicht den wissenschaftlichen Grundsätzen sprachlicher Eindeutigkeit. Ob die sprachliche Darstellung der eines Experten-Fachblogs entspricht … lasse ich als mahnende rhetorische Frage im Raume offen stehen.

  2. Uff. Bin derzeit unterwegs und nur gelegentlich online, deshalb gibt’s ne gewisse Kommentarverzögerung…

    Aber würde gerne mal einen Strich drunter ziehen, nach all diesen Kommentaren.

    Der Eindruck, der öffentlich entstanden war: Die Luftwaffe verlegt Tornados in den Einsatz. Allerdings, das wurde auch öffentlich kommuniziert, sollen die eigentlichen Aufklärungsflüge erst im Januar beginnen.

    Was nicht kommuniziert wurde: Die zwei Tornados, die vergangene Woche Richtung Türkei gestartet sind, waren nie dafür vorgesehen, die Aufklärungsmissionen über Syrien zu fliegen. Das ist per se nichts Schlimmes, fraglich ist nur, warum das nicht so kommuniziert wurde – und man als Beobachter davon ausgehen musste, dass diese Maschinen letztlich für diesen Einsatz verlegt wurden.

    Das ist der Sachstand von meiner Seite, den ich heute aufgrund der mir vorliegenden Informationen ergänzt habe. Dass das unterschiedlich bewertet wird… ist vermutlich unvermeidlich.

  3. @Ieie
    Die BW verwendet wohl ein SAP System fuer fast alles, leider auch das Management der Luftfahrzeugwartung. Das ist insoweit ich es Mitbekommen habe bezueglich der Dokumentation von Wartungsvorgaengen und Ueberwachung der Flugstunden jeder einzelnen Komponente kritisch um die Zulassung der Luftfahrzeuge zu nicht zu verlieren.

    In den Kommentaren zum Beitrag „Auch ohne rote Ampel: Viel fliegendes Gerät bleibt am Boden“ [1] gibt es einiges zu SAP zu lesen. Insbesondere im Kommentar von „Der_sich_immer_wundernde“ vom 02. Dezember 2015 – 8:53 [2].

    Falls vorhanden, vor dem Lesen Halskrause anlegen, die natuerliche und angemessene Kopfschuettelreaktion fuehrt zu Schleudertrauma.

    [1] http://augengeradeaus.net/2015/12/auch-ohne-rote-ampel-viel-fliegendes-geraet-bleibt-am-boden
    [2] http://augengeradeaus.net/2015/12/auch-ohne-rote-ampel-viel-fliegendes-geraet-bleibt-am-boden/comment-page-1/#comment-219187

  4. Frage:
    SASPF…betrifft doch dann mehrere Standorte/Typen.
    Steht nicht alles (z.B. die gesamte Flotte der Luftwaffe) von vor Heiligabend bis ins neue Jahr wegen eines Software-update?

    Oder wird durchgeflogen/repariert….

  5. War der Grund für die Verlegung vielleicht,

    dass es ein Wettrennen zwischen uns und den Briten gegeben hat, wer den türkischen Flugplatz nutzt?
    First come first serve?

  6. Hab mich gerade nochmal durch:

    http://augengeradeaus.net/2015/12/pressekonferenz-zum-syrien-einsatz-von-der-leyen-und-generalinspekteur-im-o-ton/
    gequält (also bzw. nachgelesen und durch das Video gequält).

    Insbesondere bei ~29:30 Wieker (nicht O-Ton, aber aus dem Kontext folgende Aussage): „Alle 30 flugbereiten Tornados haben die Fähigkeit ‚Recce‘ „. Die Reaktion „alle!“ kam ohne jegliches Zögern, bzw. ohne die Frage komplett abzuwarten.

    Ich frage mich daher: Haarspalterei (auch ohne Recce-Light-Pod kann man die Fähigkeit „Recce“ haben), oder nicht vollumfassend im Bilde? Kam da in folgenden BPK nochmal was nachgeliefert?

  7. Erklärung ist einfach PR! Das Verteidigungsminesterium, die Luftwaffe und das Kanzleramt wollten schnell tolle Bilder in den Medien haben. Drum hat man 6 flugbereite Tornados genommen und in die Türkei geschickt. Bis Januar sind dann die fehlenden zwei auch technisch fit und um ein Haar hätte das niemand mitbekommen…..

  8. @Heiko Kamann

    Was soll noch groß gesagt werden? Es sind (ggf. alte) ECR unten, die kein Recce können und nie sollten und werden. Die Lw war etwas unglücklich beim Timing und der Wortwahl beim Zweck der Verlegung der zwei ECR und AG hat es mit Hilfe der Medien aufgebauscht und die neue SW 3.1 ins Spiel gebracht, die noch gar nicht auf dem Plan steht, da noch Vorserienstatus.

    Die IDS Recce, die dann kommen, können dann ihre geplante Recce Rolle (die Lw hat keine analogen Pods mehr), egal mit welcher SW. Und das ist auch gut so! ;-)

    Gruß aus dem militärischen Luftfahrtzentrum Deutschlands!

  9. Zur Wortwahl „Daesh“:

    Es gibt lokalpolitische Gründe warum man mal Daesh und mal IS als Begriff verwendet. Wer im IS-Land das Wort Daesh verwendet bekommt die Hucke voll und wer im Daesh-Nachbargebiet den Begriff IS verwendet macht sich auch keine Freunde.

    Beide Gründe sind für Deutschland nicht zutreffend. Würde es in Deutschland darum gehen den IS zu demütigen müssten wir ihn nicht Daesh sondern „Trampler“ oder „Spalter“ nennen denn das bedeutet Daesh.

    Für Journalisten ist es immer ratsam den Begriff zu verwenden den die Akteure für sich selbst verwenden. Alles andere würde ihre Glaubwürdigkeit reduzieren und die ihre Gefahr erhöhen.

    Für Politiker empfiehlt es sich den Begriff zu verwenden den die Partner bevorzugen.

    Und alle anderen dürfen den Laden nennen wie sie wollen, egal ob IS, Daesh, Trampler oder Volksfront von Judäa.

  10. Egal wie weit man ausholt. Grundsätzlich gilt doch folgendes.
    Es wurden 2 Tornados zu einer Aufklärungsmission geschickt, zu der sie nicht befähigt sind. Punkt.

  11. @sd
    Lieben Dank. Recht aufschlussreich.
    Bin vorerst mal beruhigt, hier nur sekundäre Abhängigkeiten fliegenden Geräts zu irgendwelchen SAP-Software“lösungen“ beschrieben werden.
    Ansonsten aber ein herzliches „Willkommen im Club“ aus der freien Wirtschaft an die Bw.
    Verbetriebswirtschaftlichung der Landesverteidigung – tja, gewöhnt sich die Bw halt auch daran, dass sie sich gefälligst vollständig inkompatiblen Prozessen zu unterwerfen hat anstatt dass ich die Prozesse sich den Bedürfnissen der Bw anpassen.
    Wo kämen wir da auch hin? Isso. m)

  12. Was auch immer der Grund war, warum im Rahmen der Aufklärungsmission zwei technisch ungeeignete Tornados in die Türkei verlegt wurden: Es paßt zu dem Gesamtbild der Peinlichkeiten, die das BMVg immer aufs Neue in der Lage ist zu produzieren ….

    Ich stelle mir schon die Frage: „Ist das nur eine schier unglaubliche Unprofessionalität in der Außendarstellung der Bundeswehr,- oder steht hier die Systematik dahinter „mehr sein zu wollen, als man/frau wirklich ist!“? (Und verlegt mal eben, der headlines wegen, zwei für die Aufklärungsmission technisch ungeeignete Tornados in die Türkei und karrt Journalisten mit einer A400M noch hinterher?- Was hat die Verlegung dieser zwei Tornados in die Türkei eigentlich dem Steuerzahler gekosten, und was der Journalistentrip?)

    In diesem Zusammenhang erlaube ich mir auf ein Interview mit dem Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels in der Welt-Online vom 14.12.2015 („Die Hubschrauberlage ist ein Fiasko!)“) zu verweisen, der schonungslos die desaströse Situation der Bundeswehr aufzeigt!

    So gesehen paßt das von T. Wiegold im Artikel beschriebene „Tornado-Intermezzo in der Türkei“ irgendwie nahtlos ins Bild!?

  13. re: leie

    Tja, das ist halt so, wenn man seitens des BMVg (oder war das nur der politischen Führung (und deren externe Beratern) in der Vergangenheit geschuldet?) glaubt die Bundeswehr unter dem Gesichtspunkt „design-to-cost“ optimieren zu können!

    Jetzt hat man/frau wohl inzwischen verstanden (war ja nicht mehr zu übersehen!), dass man/frau da wohl in der Umsetzung etwas „total mißverstanden hatte“ und den grundsätzlichen Fehler (klarer Anfängerfehler!) begangen hat, die „Kostenoptimierung“ nicht der Prämisse „Einsatzbereitschaft“ zu unterwerfen!

    Würde man/frau nun konsequent handeln, würde man/frau nicht nur den gemachten „Anfängerfehler“ zugeben, sondern auch auch stante pede die Kosten konsequent an der geforderten Einsatzbereitschaft neu ausrichten!- Nur wer sollte es sein, der so handelt ….

  14. @Anubiswächter
    „Verschleierung in der Berichterstattung die nicht wissenschaftlichen Grundsätzen genügt“ … Ihnen ist schon klar, dass sich Ihr ganzer Sermon suf ziemlich vage Vermutungen stützt. Der ECR ist nie als taktischer ELINT Aufklärer konzipiert gewesen, seine Hauptsufgabe ist es sie gegnersische Flugabwehr nieder zu halten. Für eine taktische Aufklärung bräuchte er ganz andere Analysemethoden, sehr viel grössere Datenspeicher, und, sofern man davon ausgegen darf, dass der WSO kein SIGINT Spezialist ist sehr viel ausgefeiltere Technologie zur Erkennung von Signaturen, allein um die Sensorik nachsteuern zu können.
    Insofern erscheint das ganze doch wohl eher Aktionismus zu sein um Solidarität zu demonstrieren, und nebenbei ein paar Signaturen der russischen Flugabwehr zu sammeln (bzw festzustellen ob man deren LPI Radare überhaupt erkennt).

  15. Der politische Dauerdruck der USA Richtung KSA zeitigt anscheinend erste Erfolge.
    Saudi-Arabien bildet nach eigenen Angaben zusammen mit Dutzenden islamischen Staaten eine Militärallianz zur Bekämpfung des Terrorismus. Insgesamt würden dem Bündnis 34 Nationen angehören, darunter die Türkei, Ägypten, Katar und Pakistan. (n-tv)
    Die neue (SUNNITISCHE) Allianz soll gegen Terror im Irak, in Syrien, Libyen, Ägypten und in Afghanistan vorgehen, naheliegendstes Primärziel ist also das selbst ernannte Kalifat.
    Das operative HQ wird in Riad beheimatet sein.
    Abzuwarten wird sein, wie sich eine aus Riad geführte Truppe gegen sunnitische Terrorgruppen wie Daesh stellt und ob/wie Kooperationen mit schiitischen Gruppierungen sich vollziehen, die von Teheran aus eingesetzt sind. Eine immerhin denkbare Allianz innerhalb der Umma wäre geeignet, dem „Kalifat“ auch seine pseudo-islamische Rechtfertigung auf Basis der Schia und der Sunna, der zweiten islamischen Rechtsquelle zu entziehen.

  16. @Wait&C

    Da muss ich Ihnen deutlich widersprechen.

    (pol.) Akteure haben gewisse Ziele und richten ihr handeln so aus, dass diese Ziele erreicht werden. Dazu gehört auch die Kommunikation nach außen und innen. Wenn Politiker oder Journalist also den selbst gewählten Namen dieser Akteure übernehmen, folgt man ihnen zumindest ein Stück weit in der Kommunikationsstrategie und dient damit eventuell (ungewollt) der Erreichung ihrer Ziele.
    Daher ist es eben gerade nicht Ratsam immer den von den Akteuren selbst gewählten Begriff zu verwenden.
    Muss es Daesh sein?
    Nein, aber der Begriff bietet sich aus mehreren Gründen an:
    – international Bekannt/Anerkannt
    – konterkariert die Ziele des IS/ISIS
    – ist relativ Neutral (Kein Kampf oder Propagandabegriff der Hass in Deutschland schürt)
    – aufgrund der Phonetik ist eine Zuordnung intuitiv möglich

  17. S. Riehle | 15. Dezember 2015 – 6:24

    „Egal wie weit man ausholt. Grundsätzlich gilt doch folgendes.
    Es wurden 2 Tornados zu einer Aufklärungsmission geschickt, zu der sie nicht befähigt sind. Punkt.“

    Ja auf den ersten Blick. Aber evtl. gehört ja etwas mehr dazu, als hinfliegen und sofort Fotos knipsen. Dann würde das, was weiter oben von z.B. @Georg @Anubiswächter gepostet wurde Sinn machen und der ein oder andere „Experte“ hätte mal wieder zu früh und zu laut seinen Mund aufgemacht, weil evtl. etwas zu komplex für sein „Verständnis“.
    Sinn macht zweimal hinzugucken und nachdenken. Und dann kann man immer noch der Lw-Führung Versagen vorwerfen.

  18. Nachtrag zu meinem Post von 08:33, Kommentar http://www.bbc.com/news/world-middle-east-35099318
    Syrien, der Irak und Afghanistan werden KEIN Teil der Koalition sein.
    Allerdings, „The list of 34 members: Saudi Arabia, Bahrain, Bangladesh, Benin, Chad, Comoros, Cote d’Ivoire, Djibouti, Egypt, Gabon, Guinea, Jordan, Kuwait, Lebanon, Libya, Malaysia, Maldives, Mali, Morocco, Mauritania, Niger, Nigeria, Pakistan, the Palestinians, Qatar, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Togo, Tunisia, Turkey, United Arab Emirates and Yemen“ lässt eher Zweifel aufkommen:
    Abgesehen von den Ölproduzenten ein Konglomerat ökonomischer und politischer, somit auch militärischer Habenichtse, nur relativ zusammengehalten durch die Klammer des sunnitischen Islams. Eine Zusammenballung von zweifelhaftem Wert. Wie z.B soll der Beitrag von „the Palestinians“ aussehen, die dann ja zumindest formell auf Seiten der USA mittun würden!
    Abzuwarten bleibt auch, ob die Schia, unter Führung des Irans reagieren wird.

  19. Ich gehe stark davon aus, dass die beiden ECR-Tornados durchaus zu Recce-Zwecken dort unten sind. Das „R“ bei „ECR“ steht schließlich nicht umsonst genau dafür!
    Der Unterschied ist lediglich, dass sie dort keine optische Aufklärung betreiben, sondern elektronische. Das richtet sich natürlich nicht gegen Daesh, sondern dient der Aufklärung der im Einsatzgebiet befindlichen FlaRaks und betrifft sowohl syrische als auch russische Systeme. Das ist auch vollkommen sinnvoll, denn wenn die optischen Aufklärungsflüge gegen Daesh starten sollten die Besatzungen wissen was für Gefahren sie evtl. zu befürchten haben und die ECM-Systeme der Tornados sollten daran angepasst sein.

  20. Die ganze Verlegung war nur eine Show auf Wunsch unseres Inspekteurs. Medienwirksamkeit ist wichtiger als alles andere! Nur dumm wenn so nach und nach die Wahrheit ans Licht kommt. Keep searching ;)

  21. MisterHell | 15. Dezember 2015 – 2:10
    Danke für Ihre Erklärung; also reine PR, wenn ich das so zusammenfassen darf.
    Ist doch dann aber logisch, dass so etwas medial aufgenommen wird … ein „Aufbauschen“, gerade hier bei AG, mag ich nicht erkennen. Der Artikel zum Luftwaffen-Einsatz bei Luftwaffe.de, bringt auch keine weitere Erleuchtung.
    Beste Grüße

  22. @S. Riehle: Nein!

    Sie verkürzen unzulässig, mit demselben Massstab könnte man sagen, dass das begleitende Bodenpersonal ebenso fehl am Platze ist – die können mit ihren LKWs und Unterstützungsfahrzeugen nämlich auch keine Aufklärungmissionen fliegen. Ätsch! ;-)

  23. Der saudisch geführten anti Houthiallianz gelang ein bedeutender Erfolg im Bab-el Mandeb durch Einnahme einer Insel, die eine praktische Chekpoint-Funktion zum „Tor der Tränen“ https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bab_al-Mandab hat.
    Dieser Schritt http://www.debka.com/article/25078/Saudi-and-Egyptian-marines-capture-Iran-held-island-at-Red-Sea-chokepoint ist zur Aufrechterhaltung freier Schifffahrt durch Suez und Rotes Meer bedeutsam, zumal der Iran mittlerweile auch in Djibouti auf der afrikanischen Seite der Meeresenge präsent ist. Der Schia-Staat erhielt Zustimmung, eine See- und Luftwaffenbasis zu errichten.

  24. Schon mal drüber nachgedacht, wofür RECCE und ECR überhaupt stehen?
    RECCE = Reconnaissance
    ECR= Electronic Combat and Reconnaissance

    Egal welcher Softwarestand, der ECR kann also IMMER RECCE!
    Niemand hat behauptet, alle Tornados könnten IMINT, das wäre nämlich falsch.

  25. Marineforum: „The US Navy’s „Harry S. Truman“ Carrier Strike Group has passed the Suez Canal into the Red Sea … entered 5th US Fleet area of operations, proceeding towards the Persian Gulf.“

    Das wäre also geklärt.

  26. @S. Riehle

    “ Grundsätzlich gilt doch folgendes.
    Es wurden 2 Tornados zu einer Aufklärungsmission geschickt, zu der sie nicht befähigt sind. Punkt.“

    Nein, diese beiden Tornados werden mit Sicherheit keine Aufklärungsmission fliegen, weil sie genau dafür nicht entsendet wurden.
    Sie werden eher innerhalb der Türkei einige Verfahren üben und abklären und dazu benötigt man keine ASSTA 3 Lfz.

  27. @zimdarsen
    ?
    Ich habe genau dieses Flugzeug als einen der besten JaBo der Welt bezeichnet, jeder „exsandsack“ weiss, was ich sage.
    Radarsysteme zur Abwehr von, sagen wir mal mit Mach+ fliegenden Kisten, haben sich (anders) weiterentwickelt als das „Selbstschutzpotential“ vom Jagdbomber/ Aufklärungstornado und was Sie sonst noch wollen.
    Mehr habe ich nicht gesagt
    Was das „Radarsystem“ Tornado kann, weiss ich (wohl eher gar nicht) nicht – aber Sie werden sicher helfen?
    In diesem Sinne,
    guten Flug.

  28. @schorsch
    sicher das die kein imint können? Im Sinne von NATO Vorschriften heisst, imint – Bild. kann jeder mit Helmkamera eines Herstellers der Wahl- unter 50.-€ mit 64 gb, aber vermutlich nicht amtsgeprüft, ich weiss gar nicht, wo die ganzen Videos her kommen.

  29. @Schorsch: Die Hoffnung von Ihnen und anderen hier, daß die ECR Tornados elektronisch aufklären sollen oder dürfen hätte ein Problem, weil zwar Aufklärung erlaubt wurde, aber nicht durch ECR Tornados. Wie zu hören war, hätte die CDU sich einen solchen Einsatz vorstellen könne, aber die SPD war dagegen.

    Da demnach kein ECR Tornadoeinsatz vom Bundestag bewilligt worden ist, weder mit Harm-Raketen, noch ohne, wäre eine elektronische Aufklärung durch die ECR Tornados vom Bundestagsmandat nicht gedeckt und wird deshalb sicher auch nicht stattfinden.

    Die ECR Tornados wurden bzw. werden nur verlegt, weil Jagel nicht genug IDS Tornados hat, um ohne ECR Maschinen auszukommen bzw. in Jagel vor allem ECR Tornados stationiert sind.

  30. Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Warum noch mal sollte man davon ausgehen, dass öffentliche Erklärungen eines Sprechers von Regierung oder Verteidigungsministerium irgendwas mit der Wahrheit zu tun haben? Da gibt es doch sowas wie OPSEC. Da der Feind mithört, würde ich die Aufgabe von einsatzbegleitender Öffentlichkeitsarbeit primär darin sehen, eben diesen hinter die Fichte zu führen. Nebenbei ist der deutsche Michel auch gut beschäftigt, wenn er sich darüber aufregen kann, wie unfähig die doch alle sind … um anschließend mal eben am (digitalen) Stammtisch die Welt zu retten.

    Könnte natürlich sein, dass unsere Regierung eine solche, nennen wir sie ganzheitliche Herangehensweise erst noch wieder lernen muss.

  31. @zimdarsen
    „Nein, diese beiden Tornados werden mit Sicherheit keine Aufklärungsmission fliegen, weil sie genau dafür nicht entsendet wurden.
    Sie werden eher innerhalb der Türkei einige Verfahren üben und abklären und dazu benötigt man keine ASSTA 3 Lfz.“
    Genau warum dann sind dann z,B. Learjets nicht gebucht worden? Frag ich mal so, weil die ex Marine Piloten diese „Verfahren“ nicht können? Albern!

  32. @KPK: Die kollektive Angst der Terror Diktatoren vor den Terror Oppositionellen. Der Terror der Diktatoren wird dann noch mehr Terror Oppositionelle hervorbringen.

    Gut für uns Deutsche, wir haben mit weder Ursache noch Wirkung was zu tun. Wir helfen Frankreich, den Kurden und der Stabilität der Türkei. Daran haben wir Interesse. Und wenn unsere Schutzmacht ruft, klar sind wir da, wie, entscheiden wir dennoch selbst, wenn nicht Artikel V.

    @All: Der Beitrag durch die deutsche Ausbildungsmission und der dadurch entstehende und auch so empfundene Schutz für die Kurden hat DAESH das Genick gebrochen. Ich halte diese Leier von Interpretation wie unsere Allierte und sehen für bisweilen sehr frech. Anhand derartiger Lanzerkommentare merkt man mit Verlaub, dass man auf Ebenen wo es darauf ankommt, keine Ahnung hat.

    @Wait&C: Ich würde mich bereiterklären hier einen islamisch-theologischen Beitrag zu verfassen, der eindeutig aufzeigt, warum DAESH die richtige Bezeichnung ist. Ausgehend von einschlägiger Sure zum Dschihad 9:5 hin zu warum der Daesh zugrundeliegende Wahabitismus mit Bezug auf militärische Gewaltanwendung einer Interpretation und kulturell bedingter Getriebenheit unterliegt, die deutlich als Verfälschung bzw. Interpretation und Übersetzung geschuldet ist.

    Die Tatsache dass das Einsatzführungskommando von DAESH spricht, ist an Präzision auf Softskillebene nicht zu übertreffen.

  33. @QuiGon | 15. Dezember 2015 – 9:41

    Ich gehe stark davon aus, dass die beiden ECR-Tornados durchaus zu Recce-Zwecken dort unten sind. Das „R“ bei „ECR“ steht schließlich nicht umsonst genau dafür!
    Hallo, man ist also ohne bdl, intelprocess usw. „hingeflogen“ um rauszufinden, was so geht?
    Na dann wird ja alles extra gut.
    Out off: ich hoffe, das alle „amazing grace“ gut mitsingen können – einer der 5 „zivilisierten Stämme der Rothäute“ hat seine Krieger so verabschiedet, alle wissen, was es wert war.

    ß

  34. @klabautermann
    erklären Sie uns bitte mal, warum die FRA DEU GBR —“ Armada((Rache) group dahin geht?
    ich bin eher gut in Karte Größe 2 „.Luftraum, Partner, Parteitagsquatsch?
    P.S. der KDT AUG hat ein Interview in der bw postille gegeben. Armutszeugnis pur-wohl bald b++++?

  35. @QuiGon, Schorsch

    „Ich gehe stark davon aus, dass die beiden ECR-Tornados durchaus zu Recce-Zwecken dort unten sind. Das „R“ bei „ECR“ steht schließlich nicht umsonst genau dafür!“

    Der ECR Tornado hatte mal die Fähigkeit zur IR Aufklärung doch diese Kamera wurde ausgebaut nun kann er nur noch Emitter lokalisieren und ggf mit HARM bekämpfen.
    Der ECR hat keine Fähigkeit zur elektro/optischen Aufklärung.
    SIGINT Fähigkeit haben wir leider verschrottet.

    Das ELS ist ein System um Radarstationen zu identifizieren um es anschließenden mit einer HARM bekämpfen zu können.

    Die Daten um welche Radarquelle es sich handelt muss vom Zentrum Elektronischer Kampf Fliegende Waffensysteme (Zentr EK FlgWaSys) kommen.

    Dies kann alles in frei zugänglichen Quellen gelesen werden.

    Nur der DAES hat eher keine Radarquellen und HARM sollen nicht zum Einsatz kommen.

  36. Closius
    Der BT hat beschlossen Aufklärung zu betreiben. Nicht definiert ist die Art der Aufklärung, ebensowenig gibt es Einschränkungen. Was in den ROEs stehen wird, werden wir sehen.

  37. @Closius
    Wie kommen Sie darauf? Im Mandat sind die Tornado-Varianten die in den Einsatz gehen dürfen nicht festgelegt. Was Sie sagen bedeutet nichts anderes, als das die Tornados wenn sie dann ab Januar zu ihren IMINT-Flügen starten ihre EW-Sensoren extra deaktivieren müssen um nichts illegales zu tun. Wie Sie darauf kommen kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Machen unsere Flottendienstboote nicht auch das gleiche vor der Küste?

  38. @Zimdarsen
    Ich habe auch nicht von optischer Aufklärung geredet, sondern von rein elektronischer und genau dazu dient das von Ihnen genannte ELS. Damit können die im Einsatzgebiet befindlichen FlaRak-Radarsysteme lokalisiert und identifiziert und ggf. anschließend analysiert werden. Das hat mit HARMs erstmal nichts zu tun. Die kämen erst ins Spiel, wenn man die erfassten Radarsysteme auch bekämpfen will, was hier aber nicht der Fall ist. Hier geht es lediglich darum ein Bedrohungslagebild zu erstellen.

    Das der IS (soweit bekannt) keine Radarquellen hat (bzw. betreibt) ist mir bewusst. Deshalb sprach ich auch von syrischen und russischen Systemen.

  39. @Schorsch

    Es geht da auch nicht um den unmittelbaren Einsatz, sondern um einsatzvorbereitende Maßnahmen.

  40. Dieses Daesh ist Neusprech pur. Das ist einfach die arabische Abkürzung für dawla al islamiya, sprich „islamischer Staat“. Warum das die IS Leute stören soll, wenn man sie in ihrer Muttersprache „islamischer Staat“ nennt konnte mir noch keiner beantworten.

  41. Kurze ketzerische Frage… wofür steht nochmal das R bei ECR?

    Der ECR kann vielleicht kein RecceLite tragen – aber er hat ein FLIR fest eingebaut, oder ist das irgendwann ausgebaut worden?

  42. @ Wurst

    nicht nur Artikel im Stern, sondern auch direkte Verlinkung zu AG

    Auf dem anerkannten Blog „Augen geradeaus!“ hatten Leser das sofort bemerkt. Die beiden Jets können den benötigten Aufklärungsbehälter (Recce Lite Pod) gar nicht tragen.

  43. Les Grossmann | 15. Dezember 2015 – 13:37

    „P.S. der KDT AUG hat ein Interview in der bw postille gegeben. Armutszeugnis pur-wohl bald b++++?“

    Hab ich auch gelesen. Warum haben Sie damit ein Problem?

  44. @ Schorsch

    Schreiben Sie im BMVg die ROE für den Syrien/Irak Einsatz? Oder, wer macht das im BMVg?

  45. Ich möchte jetzt keine Mediendebatte beginnen aber bzgl. Einsatz der Tornados und deren weitreichende Fähigkeiten wäre doch investigativer Journalismus gefragt.

    Die geopolitische Debatte, die den Blog begleitet hat längst aufgezeigt, dass TY von SCC nahen Verbänden eingekreist ist. Zudem hat ein hochrangiger US Militär längst verlautbaren lassen, man überlege sich, wie man die TY schützen könne. HARM gehört dazu, und life S-400 Radar zu erleben ist wohl too sweet to be true.

    George Friedmann von Stratfor trug vor einigen Jahren den Satz bei: „Turks are not so important for who they are but for where they live.“ Und eben diese Logik begleitet nun wohl zusätzlich die verschärfte Antwort an DAESH. Zudem hat TY zulange die Anwesenheit von DAESH geleugnet, auch intern, sowie finanziell profitiert.

    Ein guter Investigativer würde zudem auf Netanjahu zum Erdgas eingehen, warum das Regime von Kairo in der AIPAC einen neuen besten Freund in DC hat, sowie die Frage was MARE NOSTRO mit russischem Erdgasmonopol zu tun hat. Warum dann RU zur Regionalmacht degradiert würde und was das Theater in SY sonst noch so zu bedeuten hat?

    Assad ist weit mehr als Symbol für 200.000 tote Zivilisten. Und was ihn wirklich hält ist die Gleichschaltung und Unterdrückung innerhalb der Alawiten.

    P.S: Determinismus in der Politik: Ein Ereignis hat immer mehr als einen Grund/Ursache. Alles andere verengt die Denkmuster und macht im schlimmsten Falle die Menschen zum Wahlvieh. Denn einfache Wahrheiten sind auch Lügen.

  46. Das (Kommentatoren) Breite vor Tiefe nicht gut ist, kann man in diesem Thread anschaulich nachvollziehen.

    Erneut meine Frage ins Forum:

    Sind wir schnell mit irgendwas hingeflogen, um den Briten zuvorzukommen?

    P.S.: Man kann auch mit dem Blick aus der Cockpitscheibe hervorragend aufklären ^^
    Sind wir nicht alle ein bißchen RECCE?

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