Seenotrettung im Mittelmeer: Deutsche Kriegsschiffe retten 1.400 Menschen (Update)

Die deutsche Fregatte Hessen und der Einsatzgruppenversorger Berlin haben  am (heutigen) Samstag mehr als 1.400 Menschen im Mittelmeer von seeuntüchtigen Schiffen gerettet. Insgesamt nahmen Schiffe mehrerer Nationen an diesem Tag rund 2.500 Menschen auf, wie dpa unter Berufung auf die italienische Marine meldete; tatsächlich dürfte die Gesamtzahl allerdings inzwischen noch höher liegen.

(Aus gegebenem Anlass der Hinweis: Alle Kommentare in diesem Thread werden moderiert; eine Grundsatzdebatte ‚wie soll Europa damit umgehen‘ sprengt hier, wie schon mehrfach erläutert, einfach den Rahmen. Danke.)

Aus der Mitteilung der Bundeswehr:

Am Morgen des 6. Juni wurde der Einsatzgruppenversorger (EGV) „Berlin“ und die Fregatte „Hessen“ zusammen mit anderen, sich im Seegebiet befindlichen Schiffen, durch die Seenotleitstelle (Maritime Rescue Coordination Center – MRCC) in Rom beauftragt, etwa 20 Seemeilen nördlich der libyschen Küste gemeldete, mögliche Seenotfälle mit mindestens sieben Booten zu untersuchen und dort in Seenot geratene Personen aufzunehmen.
Bei den anderen Schiffen handelt es sich unter anderen um die MV Phönix der zivilen Hilfsorganisation „Stiftung Seenotrettung für Flüchtlinge – M.O.A.S.“, das Schiff der italienischen Marine ITS Driade und das Schiff der irischen Marine P31.
Im Zeitraum zwischen circa 10.00 Uhr und 18.00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit wurden durch die Fregatte Hessen und den Einsatzgruppenversorger Berlin insgesamt 1.411 Migranten aus vier Booten aufgenommen, davon 939 Männer, 327 Frauen und 145 Kinder. weiterlesen