Die nächsten Tage: re:publica.

Die nächsten Tage wird es hier, wie jedes Jahr um diese Zeit, etwas ruhiger mit den Blogeinträgen. Weil ich, auch das wie jedes Jahr um diese Zeit, zu dieser Internetkonferenz gehe. Diesmal ist die re:publica für mich allerdings nicht nur eine Art Bildungsurlaub; ich werde auch aktiv, unter anderem zusammen mit dem BendlerBlogger.

Falls der eine oder die andere Augen geradeaus!-Leser(in) auch dort sein sollte: Man sieht sich, gerne auch geballt…

(Deswegen werde ich, und ich bitte um Verständnis, auch nicht am Mittwoch vor dem Verteidigungsausschuss rumlungern. Nein, noch nicht mal, wenn’s um’s G36 geht.)

Nachtrag: Wer sich für den Vortrag vom BendlerBlogger und mir zum Thema The IS in us (trotz des englischen Titels auf Deutsch…) interessiert: https://youtu.be/MWbdOicrz5E

Und ein Interview mit uns beiden bei dcptTV: https://youtu.be/BISAak8u3QU

Exercise Watch: ‚Siil‘, Estlands größtes Manöver (Nachtrag zu ‚Dynamic Mongoose‘)

Estonia_troops_mar2015

In Estland beginnt in diesen Tagen die Übung Siil (zu deutsch Igel, englisch Hedegehog), für die das kleine baltische Land so viele Soldaten wie noch nie mobilisiert hat. Unter den 13.000 Teilnehmern sind rund 7.000 estnische Reservisten – angesichts von 3.500 Wehrpflichtigen, die jedes Jahr ausgebildet werden, und einer Gesamtstärke von 60.000 Reservisten eine enorme Zahl.

Mehr Details dazu auf der Seite des estnischen International Centre for Defence and Security:

The Siil (Hedgehog) exercise will take place from 4 to 15 May in different parts of the country. The objective: the staging of the 1st Infantry Brigade for the first time in full (personnel, equipment, supplies), this being the main manoeuver unit and strike force of the Estonian Defence Forces. A total of 13,000 are expected to participate, including reservists, conscripts, active-duty personnel, officials, Defence League members and allied troops. (…) weiterlesen

Deutsche Seenotrettung im Mittelmeer: Da gibt’s noch ‚einigen Abstimmungsbedarf‘

RAS- Manöver HESSEN - HAMBURG - BERLIN

Der Einsatzgruppenversorger Berlin und die Fregatte Hessen der Deutschen Marine liegen zwar inzwischen im Hafen Souda auf Kreta und bereiten sich auf die Rettung von schiffbrüchigen Flüchtlingen im Mittelmeer vor, die Bundeskanzlerin Angela Merkel beim EU-Gipfel am 23. April zugesagt hat. Allerdings sind die konkreten Rahmenbedingungen des Einsatzes nach wie vor unklar – da gibt es noch einigen Abstimmungsbedarf, wie das Verteidigungsministerium erklärte.

Während die beiden Schiffe zusätzliches Material – unter anderem zehn Rettungsinseln, 450 Rettungswesten und 1.000 Decken – und Personal – unter anderem acht zusätzliche Ärzte – an Bord nehmen, dauert das mit den politischen Absprachen und der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen (im Klartext: Wo dürfen gerettete Flüchtlinge denn an Land gebracht werden?) noch ein bisschen.

Dazu in der Bundespressekonferenz am (heutigen) Montag neben Oberstleutnant Uwe Roth fürs Verteidigungsministerium der Außenamtssprecher Sebastian Schäfer und fürs Innenministerium Tobias Plate zum Nachhören:

 

BPK_Seenotrettung_04mai2015     

 

 

Nachtrag: dazu (also nicht zum politischen Drumrum, aber zu den Schiffen) gibt’s auch was auf der Webseite der Marine: Beide Schiffe zusammen sollen bis zu 350 Personen behelfsmäßig aufnehmen können. weiterlesen