Kanadischer Soldat durch ‚friendly fire‘ im Nordirak getötet

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Beim Einsatz als Ausbilder für den Kampf gegen die islamistischen ISIS-Milizen im Nordirak ist ein kanadischer Soldat irrtürmlich von kurdischen Peshmerga-Kämpfern getötet worden. Drei weitere Kanadier wurden verwundet. Aus der Mitteilung des kanadischen Verteidigungsministeriums vom (heutigen) Samstag:

Canadian Armed Forces member killed by friendly fire in Iraq
OTTAWA—A Canadian Armed Forces soldier was killed yesterday, March 6th, 2015 in Iraq at approximately 3:50 p.m. local Ottawa time in a friendly fire incident when members of the Special Operations Forces were mistakenly engaged by Iraqi Kurdish forces following their return to an observation post behind the front lines.
Killed in action was Sergeant Andrew Joseph Doiron, from the Canadian Special Operations Regiment, based at Garrison Petawawa, Ontario. weiterlesen

Ach, Altenstadt.

Es scheint durchaus sinnvoll, dass einige bereits beschlossene („Der Sack ist zu“), aber noch nicht vollzogene Stationierungsentscheidungen der nach wie vor laufenden Bundeswehrreform nun doch nicht kommen. Zum Beispiel der eigentlich vorgesehene Umzug der Luftlande- und Lufttransportschule von Altenstadt in Bayern nach Oldenburg in Niedersachsen. Das war hier schon oft genug thematisiert worden, alle pro- und contra-Argumente, und zeitweise schien auch eine komplette Verlagerung dieser Ausbildung nach Frankreich im Gespräch. Dem machte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am 27. Februar ein Ende:

Beispiel Altenstadt: Die Fallschirmjägerausbildung dort kann bleiben. Ein aufwendiger Umzug der militärischen und zivilen Kräfte nach Oldenburg ergibt keinen Sinn mehr, weil sich die Voraussetzungen durch die verstärkte multinationale Kooperation seit der Neuausrichtung geändert haben.

Der Jubel in der Region ist verständlicherweise groß. Bei diesem Jubel ist mir allerdings in der Lokalzeitung Kreisbote (Link aus bekannten Gründen nicht) was aufgefallen: weiterlesen

Mutmaßlicher Terroranschlag in Malis Hauptstadt: Drei Europäer, zwei Malier getötet

In Bamako, der Hauptstadt von Mali, sind in der Nacht zum (heutigen) Samstag bei einem Anschlag auf einen Nachtclub drei Europäer und zwei Malier ums Leben gekommen. Der Angriff mit Maschinenwaffen und vermutlich auch einer Handgranate wurde von der Polizei als möglicher Terroranschlag eingeordnet. Aus einer Meldung der BBC:

Five people have been killed in a machine-gun and grenade attack on a nightclub in Mali’s capital Bamako.
A BBC correspondent at the scene said a French national was shot dead at the bar. Two Malian men were killed as the gunmen fled the scene.
A Belgian man died when a grenade was thrown at his car in a nearby street. A third European died in hospital.
Witnesses said the attackers shouted „God is Great“ in Arabic („Allahu Akbar“).

Die Hauptstadt gilt bislang als relativ sicher im Vergleich zum weiterhin unruhigen Norden, von es unvermindert Gefechte mit Tuareg-Rebellenund Terrorgruppen wie Al Kaida im islamischen Mahgreb (AQM) gibt. Die Einschätzung, die die Bundeswehr dem Bundestag in dieser Woche übermittelte: weiterlesen