Arctic Watch: Dänemark erhebt Anspruch auf den Nordpol

Nur als Merkposten, auch wenn das Thema Arktis hier eher ein Randthema ist: Dänemark hat am (heutigen) Montag, als drittes Land nach Russland und Kanada, Anspruch auf den Nordpol angemeldet:

Denmark has presented a claim to the UN, arguing that the area surrounding the North Pole is connected to the continental shelf of Greenland, a Danish autonomous territory. (…) Canada and Russia have already asserted their own sovereignty over the energy-rich Arctic territory. Arctic nations have agreed that a UN panel will settle the dispute. (…) Back in 2008, a US Geological Survey report estimated that as much as 22% of the world’s undiscovered and recoverable resources lay north of the Arctic Circle, but the North Pole itself is unlikely to have much oil or gas beneath its deep waters.

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Der Drehflügler (zweite Dezemberhälfte 2014)

Ich merke ja schon, die Hubschrauber-Fans scharren schon mit den Rotoren, äh, Hufen… Also bitte.

(In anderen Threads sachfremde oder zu detaillierte Kommentare zu Drehflüglern landen hier.)

Die Kosten der USA für den Krieg in Afghanistan: Fast eine Billion $

Die Zahl muss man zumindest mal erwähnen: Fast eine Billion US-Dollar haben die USA für den Krieg in Afghanistan ausgegeben. Allerdings, so merkwürdig das klingt: Das war noch deutlich weniger als die 1,7 Billionen für den Irak-Krieg.

Zu dieser Berechnung kommt die Financial Times zusammen mit externen Experten, und da der FT-Bericht hinter einer Paywall steckt, hier der Verweis auf einen anderen Bericht darüber:

The war in Afghanistan has cost the United States nearly $1 trillion, according to a report published Monday.
The calculation was by the Financial Times and independent researchers. They found that the war has cost nearly $1 trillion, and that most of that was spent under President Obama, who escalated the number of U.S. troops in Afghanistan upon taking office.
The war in Iraq, by contrast, cost the U.S. $1.7 trillion, according to a Costs of War Project conducted by Brown University’s Watson Institute for International Studies.

Um der Zahlen-Verwirrung wenigstens ein bisschen vorzubeugen… zur Klärung das von Wikipedia: weiterlesen

Ausbildungsmission Irak: ‚Anbieten, was Deutschland leisten kann und leisten will‘

Den bevorstehenden Beschluss der Bundesregierung für eine Ausbildungsmission der Bundeswehr im Irak hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier der SPD-Bundestagsfraktion etwas detaillierter erläutert – sicherlich auch deshalb, um Skeptiker in den eigenen Reihen für die Parlamentsabstimmung über das Mandat umzustimmen. Die Passage zu dem geplanten deutschen Einsatz, mit dem kurdische Peshmerga-Kämpfer für den Kampf gegen die islamistische Terrormiliz ISIS fit gemacht werden sollen, nimmt einen großen Teil von Steinmeiers Brief zum Jahresende an die SPD-Abgeordneten ein.

Zur Dokumentation der entsprechende Teil des Briefes (der am heutigen Montag bekannt wurde und Augen geradeaus! vorliegt):

Die irakische Regierung hat die internationale Allianz um Unterstützung angerufen, unter anderem um die in den letzten Monaten schmerzhaft deutlich gewordenen Ausbildungsmängel zu beseitigen. Angesichts der nach wie vor prekären Lage können wir uns dieser Bitte nicht verschließen und wollen die kurdischen Sicherheitskräfte mit gezielter, strikt am dortigen Bedarf orientierter Ausbildung unterstützen. Wir denken hier insbesondere an Fähigkeiten wie militärische Logistik, technische Kommunikation, Versorgung und Sanitätsleistungen, aber auch Minenräumung und Sprengfallenbeseitigung, da hier die Quelle für einen Großteil der Verluste der Peschmerga liegt.
Ich habe mich unter den internationalen Partnern und innerhalb der Bundesregierung dafür eingesetzt, dass wir dem Irak genau das anbieten, was Deutschland leisten kann und leisten will. weiterlesen

Weltweiter Rüstungstrend: Mehr russische Erlöse, leichter Rückgang im Westen

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Das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI hat am (heutigen) Montag seine regelmäßige Übersicht über die größten Rüstungsfirmen weltweit veröffentlicht, und auf den ersten Blick ist die Tendenz nicht so überraschend: Die Unternehmen aus den USA sind nach wie vor die größten und für mehr als die Hälfte der weltweiten Lieferungen verantwortlich; Nordamerika und Westeuropa stehen weiterhin an der Spitze (wenn auch mit leicht abnehmender Tendenz), und Rheinmetall bleibt nach wie vor das größte rein deutsche Rüstungsunternehmen (da Airbus/Ex-EADS als europäisch gezählt wird und der deutsche Anteil nicht eigens herausgerechnet ist). Ein neuer Trend allerdings ist die Zunahme russischer Unternehmen in diesem Segment – offensichtlich befeuert nicht durch Exporte, sondern durch Aufträge aus dem eigenen Land. (China ist übrigens, mangels verfügbarer Daten, wie in den Vorjahren praktisch nicht erfasst.) weiterlesen

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