Zwischen Schuhladen und Apotheke: Der neue Bundeswehr-Showroom

Zwischen einem Schuhladen und einer Apotheke, in bester Innenstadtlage Berlins, hat die Bundeswehr am (heutigen) Mittwoch ihren ersten Showroom eröffnet. Der heißt wirklich so, ist direkt gegenüber vom Bahnhof Friedrichstraße, und wie bei der Eröffnung eines Showrooms eines bundesweit, pardon, international tätigen Konzerns mit prominenter Begleitung gab’s auch da großes Gedränge. Wenn auch, ehrlicherweise gesagt, das Gedränge nicht zuletzt der eröffnenden Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen galt und vor allem aus Journalisten, Kameraleuten und Gegendemonstranten bestand.


(Klick macht dieses Panoramabild größer)

Bei der U.S. Army hieße so etwas recruiting office, und der Sinn ist im Wesentlichen der gleiche: Ansprechpartner zu bieten für diejenigen, die die Bundeswehr als Nachwuchs gewinnen will. In der offiziellen Darstellung klingt das ein bisschen mehr nach Managementspeak:

Das Hauptstadtbüro und der Showroom der Bundeswehr verfolgen das Ziel, eine moderne, offene und ortsfeste Plattform zu sein, auf der zukünftig ein kontinuierlicher Dialog zwischen Bundeswehr und Öffentlichkeit stattfindet.
Dieses neue Format der Personalgewinnung erlaubt erstmalig die direkte Kommunikation im Zentrum der Hauptstadt. Der Kasernenzaun als Barriere ist überwunden und ein Raum der Begegnung und des Dialogs wurde geschaffen.
Hauptstadtbüro und Showroom sind offen und frei zugänglich, ein Ort der Information und Kommunikation des Arbeitgebers Bundeswehr. Eine gut erreichbare Anlaufstelle für Beratung, ein Treffpunkt für verschiedene Formate, Veranstaltungen und Aktivitäten – ein Aushängeschild in zentraler Lage in Berlin.

Nun ist das in gewissem Sinne auch mutig, so einen Ort zu wählen. Zwar meinte ein FAZ-Kollege, der in London als Korrespondent gearbeitet hat, dass es so etwas in Großbritannien auf jeder High Street, jeder Einkaufsstraße, gebe – aber in Deutschland ist der Umgang damit sicherlich etwas anders. Das zeigte auch der – überschaubare – Sprechchor der Gegendemonstranten, unter ihnen der verteidigungspolitische Obmann der Linksfraktion im Bundestag, Alexander Neu. Sie stimmten immer wieder lautstark den Slogan Kein Werben fürs Sterben an. Sie ließen die Verteidigungsministerin zwar nicht ungestört reden, übertönten sie aber nicht wirklich (obwohl ich trotzdem nichts davon verstanden habe, weil ich zu weit weg stand – wenn das BMVg einen Mitschnitt veröffentlicht, kommt der hier dann auch).

Das Audio dazu

hier     

 

 

Die nächsten Wochen (und Monate) werden zwei Dinge interessant: Wie häufig diese Gesprächsmöglichkeit, dieses Angebot tatsächlich genutzt wird – und wie oft diese sichtbare Bundeswehr-Präsenz in Berlin-Mitte zum Kristallisationspunkt von Protest wird. Denn es gilt ja: Dit is Balin.

 

 

Wie’s da drin aussieht? Da habe ich, auch angesichts des Gedränges, heute nur einen Blick erhaschen können. Aus dem Inneren hat allerdings die Bundeswehr selbst getwittert und Fotos geschickt.

 

 

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen fragt nach. #ShowroomBw #Verteidigungsministerin #Bundeswehr

Ein von Social Media-Team Bundeswehr (@bundeswehrevent) gepostetes Foto am

 

Und es sieht so aus, als würde es auch noch eine satirische Aufarbeitung dieser Showroom-Eröffnung geben. Der Reporter Ralf Kabelka von der ZDF-heute show war jedenfalls schon mal da.

 


(Können Sie ruhig veröffentlichen, hat er mir gesagt. Mache ich doch gerne.)  

 

Nachtrag: Ganz vergessen – die Öffnungszeiten:

 

Nachtrag 2: Die Beobachtungen des ZDF-Kollegen Mathis Feldhoff dazu. Ich hab‘ mich ja diesem Feldjäger-Unsinn entzogen, im vierten Stock zu warten, bis der Spürhund meine Tasche abgeschnüffelt hat, um mich dann auf offener Straße zwischen die Kollegen, Demonstranten und Touristen zu mischen. Da musste wohl eine Dienstanweisung abgearbeitet werden.

 

Und noch ein Nachtrag: So sieht das auf dem Times Square in New York City aus…

recruiting_station
(Foto: A.Szandar)

 

Dieser Nachtrag vom 20. November muss auch noch sein, weil die Frage entweder offen blieb oder falsche Zahlen in Umlauf sind:

In Ergänzung zum Thema Showroom der Bundeswehr reicht BMVg Pr-Infostab folgende Information nach:
Die Miete für das Hauptstadtbüro und den Showroom in der Friedrichstrasse beläuft sich insgesamt auf ca. 12.000 Euro /Monat.

… wohl gemerkt für die Büroräume im 4. Stock und den Showroom, also nicht für den Showroom alleine.

77 Gedanken zu „Zwischen Schuhladen und Apotheke: Der neue Bundeswehr-Showroom

  1. Ähem, wir wollen dann mal aber nicht die lange, lange Liste kolonialer Niederlagen vergessen. Besonders eindrucksvoll der Auftakt des Zulukrieges oder, so spontan aus dem Gedächtnis gegriffen, Afghanistan.

  2. @ Closius | 20. November 2014 – 19:19

    Ich fürchte, Ihre Beschreibung, wie es zu Krieg kommt, geht an der Sache vorbei.

    Wenn jemand mit einem Feuerstein Funken schlägt, muss Zunder bereitliegen, damit es ein Feuer gibt. Und dann muss dieses Zunder noch trocken sein, jemand muss an die entsprechende Stelle legen: Erst dann brennt die Hütte.

    Will sagen: Sicherheitspolitische Zündfunken gibt es regelmäßig und viele. Erst wenn zahlreichen weitere Rahmenbedingungen vorliegen, wenn Leute aus welchen Gründen auch immer die Welt anzünden wollen und dann noch keiner das Feuer wieder löschen will, erst dann führt es in die Katastrophe.

    Wenn man sich die aktuelle Situation ansieht, muss man leider zu dem Ergebnis kommen, dass wieder verdammt viele Faktoren verdammt pessimistische Prognosen zulassen. Wenn die Zeit reif ist für einen Weltenbrand, dann ist das singuläre Ereignis, dass ihn auslöst, fast beliebig und oft zufällig.

  3. Was mischen sich denn die Demonstranten denn da ein? Jeder entscheidet für sich selber wie und wo er arbeiten möchte und was er da machen möchte. Die Bundeswehr weist jeden Bewerber 1000mal darauf hin, dass es auch zum töten, sterben oder verwundet werden kommen kann. Unbegreiflich.

  4. vielleicht bin ich diesbezüglich ja besonders sensibel aber bitten diese grausigen Funktions-Streifenvorhänge austauschen. Am besten ersatzlos. Ansonsten kann man auch nen Kaktus ins schaufenster stellen.

    ästhetisch grausig, sonderlich transparent wirkt es auch nicht.

    man hätte ja auch mal künstlerisch kreativ sein können a la Berliner Popartmischpoke kreiert mural mit clausewitz/Scharnhorst/Staufenberg.

    wie gesagt die initiative stimmt, aber wie sagt man das heute pädagogisch korrekt?

    hat potential.

  5. Wie wäre es mit einem Schlachtengemälde der von Lützowschen Jäger als Gardine? :)
    Lützows wilde verwegene Jagd…

  6. @califax – Lützow, Schill, die Freiheitskriege …
    Das kommt dem Ideal des Staatsbürgers in Uniform ja schon recht nah.

  7. @ califax
    „lützower jäger“

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ec/Luetzows_verwegene_jagd_aquarellreproduktion_1900.jpg

    klingt blöd, wär aber gut. noch etwas postmodern entfremdet…fertig.

    letzlich auch egal. hauptsache es wirkt souverän und ist keine prekariatsbürogardine.

    gerade zum thema krieg gibts nun wirklich mehr als genug oeuvre aus dem man schöpfen könnte.

    Mut muss man eben nicht nur im Gefecht beweisen.
    Auch in Berlin Mitte täte etwas mehr gut.

  8. @Closius
    Gegen solche Gegner kann man mit dem westlichen Wertekanon nicht gewinnen.

    Die Frage ist dann, ob man solche Auseinandersetzungen vermeidet, weil die eigenen moralischen Grundsätze über Bord geworfen werden müssen um nachhaltig zu gewinnen oder ob man eben jemanden die Drecksarbeit machen läßt und dabei wegschaut bzw. das gar nicht so genau wissen will.

  9. die politisch Korigierigen wollen ja schon in Dornstadt einen anderen Kasernennamen: „Arabische Frühlingsoase“

  10. @califax

    War da nicht öfter die Rede von Lützows stiller und leiser Jagd..

    @Closius

    Hm ja, von der Tatsache abgesehen, das so manches dieser Opfer oder sonstiger „grossartiger Persönlichkeiten“ unter Verbrecher, Kriegstreiber und Kriegsgewinnler einzuordnen sind.

  11. Hm …

    Kenne den neuen show-room noch nicht persönlich, sondern nur aus der Presse.

    Aber ich finde es schon interessant, wie ein VERSUCH, einmal neue Wege ( für unsere Bw ) zu gehen, z.T. gleich wieder niedergemacht und klein- und schlechtgeredet wird. Statt einfach mal zu schauen, OB und WIE das Ganze läuft, wird von den HBT’s ( Hauptbedenkenträgern ) über Gardinenlayout und sonstigen Kokolores diskutiert.

    Vielleicht wäre ein Volksentscheid richtig gewesen, wo jeder Bürger ( ab 18 ) ( oder doch schon ab 16 ? ) ( und bis Renteneintritt 65 ) ( oder 67 ? ) ( aber nein, die Rente mit 63 muß auch berücksichtigt werden ! ) ( oder sollten auch Rentner und entnerinnengefragt worden wäre, wie denn der show-room aussehen sollte. Und die Einsetzung eines Geschmacksausschusses unter Beteiligung des Personalrates und des/ der Gleichstellungsbeauftragten hätte sicher dazu geführt, daß jeweils ein Schnipsel Gardinenstoff in 87 Farb- und Stoffvarianten an jeden Stimmzettel getackert worden wäre …

    Manchmal kann man(n) den Eindruck bekommen, es stimmt wirklich, daß wir Deutschen uns und unsere Lage gern und mit Freuden beklagen und bejammern.
    Draußen brennt es an jeder Ecke – und wir diskutieren über Gardinenfarben …

  12. Sorry, eine Korrektur war leider trotz nicht abgelaufener Zeit – warum auch immer – nicht möglich:

    Sollte heißen „( oder sollten auch Rentner und Rentnerinnen … ? )“

  13. @all
    Ja, wir duerfen uns nicht verstecken.Alles gut und richtig.
    However, muessen alle zukuenftigen Soldaten, der Deutsche Michel und die gewaehlten Volksvertreter endlich den brutalen Realitaeten ins Auge schauen und reagieren.
    Wir „Alten“ wissen schon lange was zu tun waere.
    Check priority. ..
    Dazu empfehle ich den Blick in Die Zeit „Nennen wir sie Helden“
    http://www.zeit.de/2014/46/beruf-soldat-bundeswehr

    [Vielleicht auch mal die vorangegangenen Kommentare lesen. Dieses ZEIT-Stück ist hier schon seit gestern Diskussionsthema… T.W.]

  14. @BlueLagoon: Zustimmung – verbunden mit einer Frage: Ist das, was Sie da (aus meiner Sicht völlig zurecht) kritisieren eine Erscheinungsform der berühmten „Fehlerkultur“ der BW?

  15. @T.W
    Auf so einen Artikel kann gar nicht oft genug hingewiesen werden!!
    Und als SAR service der link..:-)

  16. @ bluelagoon

    die einrichtung des showrooms ist doch unisono begrüßt worden.

    wir waren jetzt schon im optimierungsstadium. mit misanthropischem schlechtmachen hat das nichts zu tun.

  17. @ BlueLagoon | 21. November 2014 – 2:01

    Ich bin sicher dass intern genau Ihre Vorschlaege abgelaufen sind, bis auf den Volksentscheid und die Befragung. Das macht jede Firma, die einen ’showroom‘ ausstattet mit ihrem Kunden.

  18. @ Zivi a.D.:

    Danke für Ihre Zustimmung ( tut auch mal gut … ).

    Ich denke, das Ganze ist keine Angelegenheit, die sich auf unsere Bw beschränkt.

    Wir Deutschen sind einfach – zum großen Teil zumindest – ein Volk von Hauptbedenkenträgern, Miesepetern, Neidhammeln und allgemein Schlechtgelaunten. Dazu häufig geradezu lethargisch und stehen uns dabei oft selbst im Weg. Wir umzingeln uns selbst mit Datenschutz, unendlichen Diskussionen, die auch dann wieder beginnen, wenn die entsprechenden Entscheidungen längst getroffen sind.

    Die Experten mögen mich korrigieren, aber wenn m.W. 90 % aller Steuergesetze auf der Welt aus Deutschland stammen uund eben hier gelten, so ist auch das kein Bw-typisches, sondern eher ein deutsches Problem.

    Und wenn Piesah ( ähemmm ) -Studien immer wieder belegen, daß andere es besser können als wir, sollten wir alle uns einmal ein paar Gedanken machen.

    Wenn in Frankreich das Renteneintrittsalter auf 62 erhöht wird, gibt es keine Lichterketten, sondern brennende Straßenbarrikaden.
    In Deutschland wird das Ganze von 65 auf 67 erhöht – und, was passiert ? Lichterketten ? Nö. Straßenbarrikaden ? Was ist DAS denn ? „Mutti“ schwimmt weiter auf der Sympathiewelle und alle sind zufrieden.
    Und wenn dann mit 67 die Rente nicht mehr reicht, reiben wir uns die Augen und sagen „oh – und nu ?“

    Wir regen uns über die ( Entschuldigung ) bekloppten Glatzenträger mit ihren tumben Parolen, über ihre Aufmärsche und Straßenschlachten ( siehe Köln ) auf, schaffen es aber gleichzeitig diesem ( Entschuldigung ) Pack Wahlkampfkostenerstattung in Millionenhöhe von unseren Steuergeldern hinterherzuwerfen und wundern uns dann ???

    Ich sehe hier eher ein gesamtgesellschaftliches Problem. Das Pendel unserer Gesellschaft schwingt von ganz rechts nach ganz links; bevor sich das Ganze austariert hat, wird noch einige Zeit vergehen.

    In Deutschland wird in der Innenministerkonferenz darüber geklagt, daß Polizei und Ordnungskräfte schon lange nicht mehr ernstgenommen werden. Wen wundert’s … Wenn sich die Polizei schon bei „Krawällchen“ in manche Stadtteile nicht mehr hineintraut, sich beschimpfen und bespucken lassen muß, wenn Feuerwehrleute bei Einsätzen von ganz Intelligenten mit Feuerwerkskörpern beworfen und Raketen beschossen werden – wie bitte wollen wir erwarten, daß unsere Soldaten irgendwelche Sympathien in der Bevölkerung genießen ?

    Selbstverständlich würde es niemanden ernsthaft wundern, wenn der Bw-show-room in irgendeiner Nacht abgefackelt würde ( natürlich nur wegen der potthässlichen Gardine …).

    Wir haben ein sehr deutliches gesamtgesellschaftliches Problem. In einem anderen Beitrag wurde es sehr schön mit „Fünkchen und Zunder“ beschrieben.

    Manche brauchen keinen Anlaß. Wenn es keinen gibt, dann machen sie sich halt einen.

  19. @ wacaffe:

    Es kam bei mir nach dem Lesen diverser Beiträge so an – natürlich subjektiv.

    Und: ich bin mal gespannt auf die heute-show heute abend …

    @ MikeMolto:

    Sie haben recht, selbstverständlich macht das „jede Firma“ so – aber nicht umsonst war der Dauerspruch eines meiner Kommandeure „Kommiss kommt von komisch“ …

    ;-)

  20. @ BlueLagoon | 21. November 2014 – 11:22

    Es gibt schon komische Kommandeure…

    Kommiss kommt von ‚anvertrautes Gut‘ im Sinne: Die Armee und deren Ausstattung. Waere uebrigens gut, wenn sich unsere Poilitiker daran erinnern wuerden, dass die Bw ‚anvertrautes Gut‘ ist.

  21. @Blue Lagoon: „Wir deutschen sind einfach…..“

    ….eine der besten entwickelten Nationen des Globus. Darum beneiden uns viele. Das wird und bleibt man nicht durch Selbstzufriedenheit.

    Schöner kann mans nicht zusammenfassen.

    ;o)

  22. @ MikeMolto:

    Da dieser Kommandeur das Ganze mit einem Augenzwinkern äußerte, habe ich den entsprechenden Smilie angefügt.

    Ganz so ernst durfte/ darf man(n) die Bemerkung also nicht nehmen – das „Sich-Gedanken-machen“ schon …

  23. „unter ihnen der verteidigungspolitische Obmann der Linksfraktion im Bundestag, Alexander Neu.“

    … der sollte lieber mal seine Parteigenossin Ulla Jelpke fragen Die würde am liebsten Bodentruppen gegen den IS einsetzen. Aber nur wegen Mißachtung der Frauenrechte …

    Wie man so einen geistigen Spagat im Hirn hinkriegt wie die LINKEN, ist mir unerklärlich

  24. Realitätstest des Stern zum Showroom: „Antreten! Ja, wie denn?

    Ähnliche Erlebnisse von Akademikern kenne ich – unabhängig vom showroom – aus dem persönlichen Umfeld.

    Die machen jetzt auch was anderes.

    Wie war das laut vdL:
    Die Bundeswehr muss einer der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands werden?

    Dann sollte man vielleicht mal ein halbwegs erträgliches Bewerbungsverfahren hinbekommen.

    Aber auch hier ist eben die Show von ministeriellem Interesse und nicht die Wahrheit an der Basis.

  25. Ein melancholischer Bericht über den Showroom in Berlin

    Machen wir uns nichts vor

    Mobilmachung der Generation iPad: Die Bundeswehr hat in Berlin einen Showroom eröffnet, um für Nachwuchs zu werben. Der deutsche Soldat zeigt sich als tragische Figur.

    ZEIT online

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