Gefangennahme der Militärbeobachter: Das war nicht der Bürgermeister

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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat am Sonntagabend in der ARD-Sendung Günter Jauch erkennen lassen, dass Ministerium und Bundeswehr jetzt ganz gute Erkenntnisse über den Ablauf der Gefangennahme der Militärbeobachter in der Ost-Ukraine am 25. April haben. Die Entführung sei professionell abgelaufen und sicherlich nicht vom selbst ernannten Bürgermeister von Sloviansk (Slawjansk) organisiert worden, sagte die Ministerin.

Dann können wir ja damit rechnen, dass Verteidigungsministerium und/oder Auswärtiges Amt am Montag in der Bundespressekonferenz recht detailliert dazu Auskunft geben können. Wie hatte Außenamtssprecher Martin Schäfer am vergangenen Mittwoch versprochen: Wenn die ausländischen Inspektoren wieder in Freiheit sind, dann wird Ihnen – dessen bin ich sicher – auf alle Fragen im Zusammenhang mit den Umständen ihrer Festnahme und ihres Festgehaltenwerdens in Slawjansk und auf viele weitere Fragen ausführlich Auskunft gegeben werden. Hier auf dieser Bank wird das sicherlich sehr offen geschehen. Da derzeit kein Kontakt zu den Offizieren hergestellt werden kann, ist es zurzeit gar nicht möglich, Fragen, die Sie stellen, so zu beantworten, wie sie beantwortet werden sollten, wenn dies möglich wäre.

Die Süddeutsche Zeitung kündigte unterdessen an, in ihrer Montagausgabe über Verbindungen der Beobachter zum Bundesnachrichtendienst zu berichten: weiterlesen

„Hinter der Maske‘ in der Ost-Ukraine – Linktipps zum Sonntag

An diesem Sonntag morgen (erst mal?) nur ein paar Tipps zum Nachlesen/hören:

• Russische Special Forces in der Ost-Ukraine? Irgendwie schon, schreibt der Kriegs/Militär/Waffenexperte der New York Times, CJ Chivers, in einem sehr lesenswerten Bericht. Chivers hat hinter die Maske der Maskenmänner geschaut weiterlesen