Zahlen aus Afghanistan: Mehr als 2.000 tote Polizisten in sieben Monaten

In Afghanistan sind in den vergangenen sieben Monaten fast 3.000 Menschen durch Angriffe von Aufständischen ums Leben gekommen– mehr als 2.000 davon afghanische Polizisten. 856 Zivilisten starben durch diese Angriffe und Anschläge. Diese Statistik nannte das afghanische Innenministerium am (heutigen) Dienstag, wie das Onlineportal Khaama Press berichtet:

Nearly 3,000 people including Afghan police service members and civilians were killed following militants attack during the past seven months in Afghanistan, officials in the ministry of interior affairs said.
Chief of the Afghan police forces in Afghan interior ministry, Gen. Salim Ehsas told reporters on Tuesday that militants carried out nearly 6000 attacks across the country during the past seven months. Gen. Ehsas said around 1,273 Afghan public order police service members and 779 Afghan local police (ALP) officers were killed in the attack. weiterlesen

Führen statt Facebook

Generalinspekteur Volker Wieker hat in der vergangenen Woche einen Vortrag an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg gehalten, um die studierenden Offiziere auf die Bundeswehr der Zukunft einzustimmen. Sein Vortrag (in der vom Verteidigungsministerium als Redetext veröffentlichten Fassung) ist aus verschiedenen Gründen interessant; mir ist eine Passage aufgefallen, die ich für problematisch halte – weil sie auch einen Generationenunterschied deutlich macht. Und zwar ein – nicht nur für Soldaten – berechtigtes Anliegen zeigt, zugleich aber von einer fundamental anderen Sicht auf die Dinge als die der heutigen Offiziersgeneration kündet:

Ein Blick auf unsere innere Verfassung ist auch dort angezeigt, wo die Kommunikation über soziale Netzwerke und elektronische Nachrichtenübermittlung das Miteinander nicht nur beeinflusst, sondern häufig auch gestaltet. weiterlesen