Libyen: „We went to war on German maps“

In der Zusammenarbeit der Geheimdienste und des militärischen Nachrichtenwesens liefern natürlich auch die Deutschen – zum Beispiel an die Briten. Mit einer gewissen Fassungslosigkeit nahm die britische Presse zur Kenntnis, dass während des Libyen-Krieges 2011 die britischen Streitkräfte auf Kartenmaterial aus (dem militärisch offiziell nicht beteiligten) Deutschland zurückgreifen mussten. Weil im internationalen Tauschgeschäft die Deutschen da halt besser waren: For certain geographic areas or technical subjects where an ally may be better placed, the UK will rely on their intelligence[…]

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Strahlender Dingo

Nein, das ist – trotz der flapsigen Überschrift – eine ziemlich ernste Sache: Was im Bürokratendeutsch elektromagnetische Störung in einem Gefechtsfahrzeug heißt, bedeutet im Klartext: Offensichtlich durch ein defektes Gerät war die Strahlung in einem Dingo im Afghanistan-Einsatz so hoch, dass die gesundheitlich akzeptablen Grenzwerte überschritten wurden. Die Mitteilung der Bundeswehr: Am 8. Juli, gegen 12 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (14.30 Uhr Ortszeit) wurde in Kundus im Rahmen von Instandsetzungsarbeiten an einem Gefechtsfahrzeug vom Typ Dingo 2 festgestellt, dass die Strahlung[…]

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Bisschen low ops, bisschen no ops

Es ist ja nicht zu übersehen: Die etwas nachrichtenärmere Sommerzeit (mal von der NSA-Überwachungsaffäre abgesehen) greift auch in Berlin um sich und ist ansteckend… Jedenfalls gibt es hier derzeit ein bisschen weniger zu lesen als sonst, und diese low ops werde ich bis zum kommenden Wochenende fortsetzen – das ist auch mal nötig. Ebenso eine (erneute) Urlaubswoche mit no ops, bevor am 22. Juli, Sommerzeit hin oder her, mit den Zeugenanhörungen des EuroHawk-Untersuchungsausschusses wieder ein wenig Leben ins politische Geschäft[…]

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