Westafrikas Länder wollen internationale Piratenjäger

Die Forderung war absehbar: Nachdem der vor mehr als vier Jahren begonnene Einsatz internationaler Streitkräfte gegen die Piraterie vor Ostafrika Erfolg zeigt, und nachdem die Zahl der Piratenangriffe vor Westafrika inzwischen höher ist als vor Somalia, wächst auf der anderen Seite des Kontinents das Begehren: Staatschefs westafrikanischer Länder hoffen jetzt auf einen internationalen Marineeinsatz gegen Piraten auch vor ihren Küsten, berichtet die BBC:

West African leaders have called for the deployment of an international naval force to curb the growing threat of piracy off the Gulf of Guinea. weiterlesen

„Die Planungssicherheit nimmt jetzt Monat für Monat zu“

Überraschend schnell (und erstaunlich moderat) hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière auf die Kritik des Bundeswehrverbandes an der Umsetzung der Bundeswehrreform reagiert. Bei seiner Rede beim Deutschen Forum Sicherheitspolitik nahm de Maiziere am Montag zu den Vorwürfen Stellung – und sprach ihnen durchaus Berechtigung zu. Eine Abhilfe sei allerdings nicht in der Form möglich, wie der Verband das fordere.

Der Minister nannte insbesondere die Forderung des DBwV-Vorsitzenden Ulrich Kirsch, vorübergehend zusätzlich 10.000 Soldaten vor allem in den Mannschaftsdienstgraden einzustellen, um den Übergang in die neuen Strukturen abzufedern. Das, ehrlich gesagt, wird nicht gehen, sagte de Maizière. Angesichts der Personalengpässe vor allem beim Heer sollten aber die Verpflichtungszeiten von Zeitsoldaten verlängert werden, um den Weg zur Neuausrichtung abzuböschen. weiterlesen

Neue DBwV-Umfrage: Der Reformfrust hält an

BPK_Kirsch_Strohmeier_24jun2013

Die neue Befragung des Deutschen Bundeswehrverbandes unter militärischen und zivilen Führungskräften hat, wenig überraschend, den Reformfrust in der Truppe bestätigt. Fast die Hälfte der Befragten bezeichnete die Umsetzung der Neuausrichtung der Bundeswehr als schlecht oder sehr schlecht. Der DBwV-Vorsitzende Oberst Ulrich Kirsch zog daraus bei der Vorstellung der Untersuchung am Montag in Berlin den Schluss, dass dringend nachgesteuert werden müsse – sowohl mit Geld als auch, vorübergehend, mit Personal. Eine grundlegend neue Reform sollte aber auch eine neue Bundesregierung nach der Wahl im September nicht starten, warnte Kirsch. weiterlesen