Daumen drücken, abstimmen, und ein TV-Tipp

Und wieder mal fahre ich zum Wochenende die aktuelle Arbeit ein bisschen runter. Der Grund ist die Verleihung des Henri-Nannen-Preises in Hamburg, wo ich (erneut) mit einem Spiegel-Team nominiert bin und gespannt abwarte, ob ich meine Serie der vergangenen Jahre fortsetze: nominiert, aber kein Preis… Das hat zwar mit Augen geradeaus! nicht direkt zu tun, aber mit dem Journalisten Thomas Wiegold, und wer mag, darf mir gerne am Abend die Daumen drücken.

Mehr als Daumen drücken können weiterhin alle Leser bei der Publikumsabstimmung der Deutschen Welle. Da liege ich seit Tagen vier Prozentpunkte zurück…. da wird sich doch was machen lassen?

Und noch ein TV-Tipp: Der frühere Fallschirmjäger Johannes Clair, dessen Buch Vier Tage im November ich nach wie vor für das beste Buch über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan halte, ist spät in der Nacht auf Phoenix Im Dialog zu sehen. Ich kenne die Sendung auch noch nicht und werde sie vermutlich erst hinterher anschauen können (ob ich nun bei der Preisverleihung Erfolg habe oder nicht, gefeiert wird auf jeden Fall), aber so wie ich Johannes kenne, wird sich das lohnen.

Chemiewaffen in Syrien: Wo genau ist die rote Linie?

Die Geschichte entwickelt sich gerade, und was daraus wird, ist noch ziemlich offen: Die USA haben nach eigenen Angaben Hinweise darauf, dass im Bürgerkriegsland Syrien Chemiewaffen eingesetzt wurden – so äußerte sich unter anderem Verteidigungsminister Chuck Hagel am (gestrigen) Donnerstag in Abu Dhabi (Foto oben, Transkript hier). In einem Brief des Weißen Hauses an die Abgeordneten John McCain und John Carl Levin wird das ebenfalls eingeräumt, allerdings: es gibt Hinweise auf den Einsatz des Nervengases Sarin, aber keine belastbaren Beweise und vor allem keine klaren Erkenntnisse, wann und wo dieser völkerrechtlich geächtete Kampfstoff gebraucht wurde. weiterlesen