Mal im Auge behalten: Karzai auf Konfrontationskurs zu den USA

Geht es um den Einsatz internationaler Truppen in Afghanistan, haben inzwischen alle Seiten ihre innenpolitischen Prioritäten im Auge. Das gilt für die USA, wo es nach bald zwölf Jahren Krieg am Hindukusch nur wenig Sympathie für diese Mission gibt. Das gilt für die anderen ISAF-Staaten – bis hin zu Deutschland, wo Truppenstärken und Zukunftsplanungen ebenso stark von innenpolitischen Ereignissen wie der Bundestagswahl bestimmt werden. Und das gilt für Afghanistan selbst, wo der amtierende Präsident Hamid Karzai zwar nicht um eine Wiederwahl kämpfen muss, weil er laut Verfassung nicht mehr antreten kann – aber um seinen Platz und sein Bild in den Geschichtsbüchern und im kollektiven Gedächtnis des Landes kämpft. weiterlesen

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