Schüsse auf niederländischen Hubschrauber vor Somalia

Wäre das am (gestrigen) Donnerstag schon bekannt geworden, hätte es vielleicht die Abstimmung über die Ausweitung der deutschen Beteiligung an der EU-Antipirateriemission Atalanta beeinflussen können: Ein niederländischer Hubschrauber vom Typ Sea Lynx, berichtet Radio Nederlands Worldwide, wurde am Donnerstag vor der Küste Somalias beschossen.

Eine Gefahr für den Helikopter habe nicht bestanden, meldet der Sender unter Berufung auf Angaben des niederländischen Verteidigungsministeriums: Die Maschine habe sich auf einem Aufklärungsflug in großer Höhe befunden.

Das dürfte die Debatte wieder anheizen. Sind die deutschen Sea Lynx, die demnächst vor dem somalischen Stand patrouillieren und dann möglicherweise aus nicht allzugroßer Höhe Piratenlogistik mit ihren Bordwaffen zerstören, einer Gefahr ausgesetzt?

57 Kommentare zu „Schüsse auf niederländischen Hubschrauber vor Somalia“

  • Soenke Marahrens   |   13. Mai 2012 - 13:31

    @Elahan, StFwdR

    bevor die Diskussion wieder losgeht….. natuerlich muss ich mich auch ohne GPS Gelaende zurecht finden koennen (etwas was auch gerade die Bergwacht in den Alpen umtreibt, seitdem der gewoehnliche Wanderer das Smartphone hat …), aber wenn ich die Technik zur Verfuegung habe, muss ich sie auch nutzen koennen und nun kommt es, ich muss es auch wollen, dann wird das auch was, mit den neuen Methoden.

  • StFwdR   |   13. Mai 2012 - 15:18

    @Soenke Marahrens

    Zustimmung, das „wollen“ muß neben dem „können“ voirhanden sein ;-)

    Vielleicht ist es ja nur eine Frage des „wie“ der Einführung, ich muß gestehen das mir da im Detail das Wissen fehlt um das einschätzen zu können.

    Berichte und teilweises Erleben sind da etwas anderes als dauernd vor Ort :-)

  • Werferfehler   |   13. Mai 2012 - 15:42

    @StFwdR
    Was Sie sagen ist sehr interressant, ich habe das gleich auch erlebt /erleben müssen / erleben dürfen, ich hätte vielleich auch ein gute Beispiel für Ihre Theorie:
    Ich war 2003 Zugführeroffizier (Oberleutnant) in einer Grundausbildung, wir hatten Biwak und irgendwann spät Abends war ich mit meinem stellvertretenden Zugführer (Oberfeldwebel) unterwegs um unseren Zug zu überprüfen:
    Ich wurde kurz angerufen, danach sofort erschossen, und hab mich danach zurückgezogen (wenn mich meine Leute schon erschießen, dann sollen sie doch alleine weiterkommen)

    Ende vom Lied: Der Posten hat einen Anschiss bekommen, mein Stellvertreter hat das Biwak zu Ende geführt, ich war ja nicht mehr da.
    Positiv: Mein Stellvertreter war sehr gut, er hat das ganze ohne Probleme übernommen.
    Negativ: Meine eigenen Leute haben mich erschossen.

  • klabautermann   |   13. Mai 2012 - 16:10

    @Werferfehler

    das kann schon mal passieren beim ‚Führen durch Erschrecken‘ ;-)

  • StFwdR   |   13. Mai 2012 - 17:52

    Rofl :-))))

  • schleppi   |   13. Mai 2012 - 19:01

    Wie konnte ich nur ! Streiche: Bundesmarine setze: Deutsche Marine
    Hatte heute übrigens viel Freude beim Ergebnis der Bundeswehrreformneuausrichtungssparpartei in NRW :-)))

  • Elahan   |   14. Mai 2012 - 13:41

    @Soenke Marahrens
    Thema GPS, ja am Boden kann man das ja machen! Bei einem UAV in der Luft ist da schnell Schluß.
    @T.W.
    Verstehe ich!
    „Korea new purchase of unmanned aerial vehicles same manipulation cars collided causing one death and two injuries…….It is reported that the manipulation of the car on the spot burning only body skeleton, GPS equipment in the surrounding scattered on the ground. “ (Quelle:http://www.9abc.net/index.php/archives/78799)
    So besser?