Und nun Afghanistans echte Probleme

Während hier zu Lande Afghanistan als ein Problem von Krieg und Frieden wahrgenommen wird, ist es aus afghanischer Sicht noch ein wenig existentieller: 54 Prozent der afghanischen Kinder unter fünf Jahren leiden unter chronischer Mangel- oder Unterernährung, 34 Prozent haben Untergewicht. Mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung hat weniger als die nötigen Kalorien pro Tag. Das sind Zahlen, die die afghanische Regierung und die Weltbank heute veröffentlichten. Jenseits von Gewalt und kriegsähnlichen Zuständen sind das Probleme, die die internationale Gemeinschaft[…]

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Leos für die Saudis: nominiert für den Henri-Nannen-Preis

Eine kleine Meldung in eigener Sache (so viel Eitelkeit darf sein): Für die Berichterstattung über die Genehmigung von Panzerlieferungen an Saudi-Arabien bin ich (zusammen mit dem Spiegel-Kollegen Holger Stark) für den Henri-Nannen-Preis nominiert. Nach den beiden – letztendlich dann leider doch nicht so erfolgreichen – Nominierungen im vergangenen Jahr für Augen geradeaus! geht’s diesmal nicht um dieses Blog, sondern um meine journalistische Arbeit an anderer Stelle. Deshalb alles weitere dazu drüben bei WiegoldZwo.

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Afghanistan: „Die internationale Gemeinschaft hinterlässt eine Baustelle“

Weil afghanische Journalisten und ihre Sicht der Lage am Hindukusch bei uns selten (bewusst) wahrgenommen werden, eine Leseempfehlung: Enajad Najafizada, freier Journalist in Masar-i-Scharif (und unter anderem für AFP und den Spiegel tätig) zur Situation und der Abzugsplanung der internationalen Truppen: Die Afghanen werden nicht gefragt Ein wesentlicher Satz zur Lagebeschreibung: Die internationale Gemeinschaft hinterlässt eine Baustelle, auf der die Kriegsfürsten von einst das Sagen haben und die Regierung über die Köpfe der Bürger hinweg Gespräche mit den Taliban beginnt.

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