G36 in Tripolis?

Ein Leser hat drauf hingewiesen, und ich habe mir daraufhin die 20-Uhr-Tagesschau vom heutigen 25. August noch mal angeschaut: Kann es sein, dass es Gewehre vom Typ G36 in den Händen der Aufständischen in Libyen (die ja jetzt offensichtlich nicht mehr die Aufständischen/Rebellen/wie auch immer sind) gibt?

Das einzige Modell, dass bei Durchsicht des Tagesschau-Berichts aus Tripolis dazu passt, habe ich mal per Screenshot gesichert – was sagen die Experten?

(Screenshot ARD-Tagesschau 20 Uhr 25.08.2011)

Dazu passen auch die Überlegungen, die sich die Kollegen von Danger Room zu den vom Gaddafi-Regime gehorteten Waffen machen: Gadhafi’s Loose Weapons Could Number a ‘Thousand Times’ Saddam’s

Und noch ein Nachtrag von Global Post: Libya: For love of guns

Zwei vermisste Deutsche in Afghanistan möglicherweise in Taliban-Hand

Es gibt natürlich keine offizielle Bestätigung. Aber was Bilal Sarwary, Producer der BBC in Afghanistan – und nach meiner bisherigen Beobachtung sowohl als Einheimischer wie als auch als BBC-Journalist in der Regel sehr gut informiert – via Twitter berichtet, deutet auf eines hin: die beiden Deutschen, die seit dem Wochenende in Afghanistan vermisst werden, sind möglicherweise in der Hand einer örtlichen Taliban-Gruppierung im Distrikt Ghorband.

(Klar scheint inzwischen, dass es sich um zwei Männer mit langer Afghanistan-Erfahrung handelt, die in verschiedenen Bereichen der Entwicklungshilfe engagiert sind, und einen Wochenendausflug in die Gegend am Salang-Pass gemacht haben.)

Sarwary beruft sich bei seinen Angaben auf die örtlichen Behörden: weiterlesen

Knapp erklärt: „Military Operations and Social Media“

Als Nachtrag zum gestrigen Hinweis auf das neue Social Media Handbook der U.S. Army und die anschließende Debatte passt sehr schön, was ich via Socially influenced/militarysocialmedia gefunden habe: eine knappe Erklärung, warum sich Streitkräfte mit dem Web 2.0 so schwer tun.