Es passt nie: Urlaub

Ich weiß, es ist immer falsch: Wenn Urlaub geplant ist, passiert garantiert zu der Zeit irgendwas. Aber darauf kann ich leider keine Rücksicht nehmen. Seit August steht hier fast jeden Tag, Wochenenden und Weihnachten eingerechnet, mindestens ein Beitrag.

Es wird höchste Zeit, dass ich mal für eine Woche den Rechner zuklappe.

Genau das tue ich jetzt – in dem Bewusstsein, dass ich meine Leser mit den am Montag erwarteten Vorstellungen des Verteidigungs-Staatssekretärs Walther Otremba für den Umbau des Verteidigungsministeriums und der Bundeswehr allein lasse, ebenso mit dem aktuellen Feldpost-Fall, möglichen neuen Piratenaktionen und zudem all dem Unvorhersehbaren, das bei einer Armee im Einsatz so passieren kann.

Ich kann dennoch dafür nur um Verständnis bitten. Auch dafür, dass ich die Kommentarfunktion für diese Zeit, so bis Mitte des Monats, auf Warteschlange schalten muss. Einfach aus rechtlichen Gründen, weil ich fest vorhabe, die nächsten Tage hier einfach nicht reinzugucken.

Bis bald.

Chinesischer Frachter im Roten Meer gekapert (oder doch nicht?)

Im Roten Meer ist am Samstag ein chinesischer Frachter offensichtlich von somalischen Piraten gekapert worden. Nach Medienberichten aus dem Jemen ereignete sicj der Angriff in den jemenitischen Hoheitsgewässern vor dem Hafen Al Hudaydah. Der Frachter Tien Hau habe inzwischen Kurs auf Somalia genommen.

Der Vorfall ist bislang offiziell weder von der EU-Antipirateriemission Atalanta noch von der NATO bestätigt und auch beim Piracy Reporting Centre nicht erfasst.

Interessant wird die Frage, ob die Chinesen nach dem Vorbild von Südkoreanern, Malaysiern und Indern in den vergagenen Wochen mit Gewalt gegen die Piraten vorgehen.

Nachtrag: Die Chinesen bestreiten die Kaperung.