ISIS-Sammler: Frankreich überlegt Angriffe auch in Syrien, von der Leyen in Erbil

Nach den gestrigen gezielten Luftangriffen auf Ölraffinerien in Ostsyrien, eine der Hauptfinanzierungsquellen der islamistischen ISIS-Gruppierung, geht’s bei dem Thema weiter – hier eine (unvollständige) Sammlung, weil die Entwicklung sehr schnell vorangeht:

• Frankreich schließt jetzt eine Ausweitung seiner Beteiligung an den Luftangriffen auch in Syrien nicht aus – bislang war das auf den Irak beschränkt:

France’s defense minister says the country is considering whether to extend airstrikes to Syria, and top military officials are meeting Thursday to define the country’s mission against the Islamic State group. weiterlesen

Kampf gegen ISIS: USA und Verbündete greifen Ziele in Syrien an

Im Kampf gegen die islamistischen ISIS-Milizen haben die USA und verbündete arabische Staaten in der Nacht zum (heutigen) Dienstag erstmals Ziele in Syrien angegriffen. Unterstützt wurden die US-Luftschläge mit Kampfjets und Tomahawk-Marschflugkörpern nach den bisherigen Meldungen von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Bahrain und möglicherweise auch Katar. Hauptziel soll Raqqa, die Hochburg der ISIS, gewesen sein. Syrien war nach eigenen Angaben zuvor informiert worden; die syrische Flugabwehr schaltete sich offensichtlich nicht ein. weiterlesen

Niederlande künden Ende ihres Patriot-Einsatzes in der Türkei an

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In der gemeinsamen NATO-Operation Active Fence Turkey haben Deutschland, die USA und die Niederlande Patriot-Flugabwehrsysteme im Süden der Türkei stationiert, die den Bündnispartner vor möglichen Raketenangriffen aus Syrien schützen sollen. Jetzt haben die Niederlande offiziell erklärt, dass sie die Mission verlassen werden: Zum Auslaufen ihres nationalen Mandats im Januar kommenden Jahres werde der Einsatz beendet, teilte die Regierung am (heutigen) Montag dem Parlament und zeitgleich der NATO mit.

Das niederländische Verteidigungsministerium begründete den Ausstieg aus der gemeinsamen Operation vor allem mit internen Gründen ihrer Streitkräfte:

• der Einsatz rund um die Uhr (24/7) hat die Systeme maximal belastet weiterlesen

Deutsche Marine sichert Vernichtung syrischer Chemiewaffen

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Nach wochenlanger Verzögerung hat am (heutigen) Donnerstag die endgültige Vernichtung syrischer Chemiewaffen begonnen – und damit auch die Arbeit der Deutschen Marine, diese Vernichtung auf hoher See abzusichern. Die gefährlichen Stoffe wurden in Süditalienauf das US-Spezialschiff Cape Ray verladen, das danach ins Mittelmeer auslief. Die deutsche Fregatte Augsburg begleitet die Cape Ray und soll das Schiff und die Chemiewaffen während der Vernichtung vor möglichen Angriffen sichern – die Gefahr wird zwar als gering eingeschätzt, sollte es aber zu einem Zwischenfall kommen, könnten die Folgen verheerend sein.

Der Bundestag hatte diese Mission am 9. April gebilligt; dabei hatten – nach heftiger innerparteilicher Debatte – erstmals auch Abgeordnete der Linksfraktion dem Einsatz zugestimmt.

Die Augsburg hatte sich seit April im Mittelmeer für diese Aufgabe bereit gehalten. Weil sich der Abtransport der Chemiewaffen und Chemikalien aus Syrien auf den dänischen Frachter Ark Futura verzögert hatte, waren die letzten Container mit den gefährlichen Stoffen erst am 23. Juni aus dem Land abtransportiert worden. In den nächsten Tagen soll die Fregatte Schleswig-Holstein die Augsburg ablösen. Ein finnisches Boarding-Team, das derzeit an Bord der Augsburg stationiert ist, soll sich nach der Übergabe auf der neu eingesetzten Fregatte für mögliche Zwischenfälle bereithalten.

(Foto: Blick aus der Operationszentrale der Augsburg auf die Cape Ray – Bundeswehr/Christian Kruse)

Arbeit für die ‘Augsburg': Syriens letzte Chemiewaffen verladen

Seit April wartet die deutsche Fregatte Augsburg im Mittelmeer auf ihren Einsatz: Die Deutsche Marine soll zusammen mit Einheiten anderer Staaten den Transport und die endgültige Vernichtung von Chemiewaffen aus Syrien auf dem US-Spezialschiff Cape Ray (Foto oben) absichern. Bislang scheiterte die Mission daran, dass die letzten Chemiewaffen nicht aus Syrien heraus transportiert und dem dänischen Frachter Ark Futura zur Weiterbeförderung übergeben werden konnten –  doch dieses Problem scheint seit dem (heutigen) Montag gelöst, wie die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mitteilte:

A major landmark in this mission has been reached today. The last of the remaining chemicals identified for removal from Syria were loaded this afternoon aboard the Danish ship Ark Futura. weiterlesen

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