Niederlande stocken Einsatz in Mali auf

Fürs Archiv: Die Niederlande stocken ihren Einsatz in der UN-Mission in Mali (MINUSMA) auf. Zusätzlich zu den bereits im Norden des Landes stationierten Apache-Kampfhubschraubern werden Chinook-Transporthubschrauber entsandt, teilte die Sondergesandte des niederländischen Außenministeriums für die Vereinten Nationen via Twitter mit (siehe oben).

Die Niederlande sind im unruhigen Norden Malis mit den Apaches und mit Spezialkräften präsent. Warum, hat der Außenminister im Juli mal erläutert.

Französischer Einsatz in Mali endet, Einsatz im Sahel beginnt

Die französischen Streitkräfte beenden offiziell ihre Operation Serval in Mali – um einen länderübergreifenden Einsatz in der gesamten Sahel-Zone zu beginnen:

France on Sunday said it would replace its Serval operation in Mali that broke the grip of Islamists in the north with a sweeping initiative covering the broad, largely unruly Sahel region. weiterlesen

Einsatz in Afrika: Warum die Niederlande in Mali sind

NL-Apache_MaliA

Militärisch gesehen, ist kaum ein anderes Land so eng mit Deutschland verbunden wie die Niederlande. Die haben einen wichtigen Teil ihrer Landstreitkräfte praktisch ins Deutsche Heer integriert (schon länger mit dem Deutsch-Niederländischen Korps und seit kurzem mit der Unterstellung der 11 Luchtmobiele Brigade in die Division Schnelle Kräfte), die suchten und suchten beim Einsatz in Afghanistan die Kooperation mit der Bundeswehr, und die Marinen beider Länder arbeiten ohnehin schon lange zusammen. Deshalb sollte man sich auch mal anschauen, was das kleine westliche Nachbarland in Mali, weit weg in Afrika, so macht – und vor allem warum. weiterlesen

Mali: Neues Mandat, Auftrag beendet

Der Bundestag hat am (heutigen) Mittwoch das Mandat für eine Bundeswehr-Beteiligung am UN-Einsatz in Mali wie geplant verlängert – obwohl die Bundeswehr künftig außer mit einem guten Dutzend Stabsoffizieren nicht mehr an der Mission MINUSMA teilnimmt. Für die Verlängerung stimmten die meisten Abgeordneten der Koalitionsfraktionen und der Grünen; außer der Linksfraktion, geschlossen dagegen stimmte, sprachen sich auch einige Parlamentarier von SPD und Grünen gegen den Einsatz aus.

Das Mandat (Bundestagsdrucksache 18/1416) sieht unverändert auch deutschen Lufttransport vor:

Lufttransport in das Einsatzgebiet und innerhalb des Einsatzgebietes von MINUSMA sowie Unterstützung bei der Verlegung und der Folgeversorgung von Kräften von MINUSMA;
Wahrnehmung von Führungs-, Verbindungs-, Beratungs- und Unterstützungsaufgaben;
Einsatzunterstützung duch ggf. temporär bereitgestellte Luftbetankungsfähigkeit für französische Kräfte, die aufgrund eines Unterstützungsersuchens des Generalsekretärs der Vereinten Nationen eine Bedrohung für MINUSMA abwenden sollen.

Allerdings hatten die Vereinten Nationen bereits in der vergangenen Woche erklärt, die deutschen Transall-Flugzeuge künftig nicht mehr nutzen zu wollen: weiterlesen

Selbst den UN ist die Transall zu alt

Die betagten Transall-Transportflieger der Bundeswehr sind inzwischen selbst den Vereinten Nationen sogar für einen Einsatz in Afrika zu alt. Die UN-Mission in Mali, MINUSMA, wolle auf die zwei für den Einsatz zur Verfügung gestellten Trall künftig verzichten, bestätigte das Verteidigungsministerium am (heutigen) Samstag einen Bericht von Spiegel Online.

Hauptprobleme sind die Anfälligkeit der – eigentlich robusten, aber für Mitteleuropa entwickelten und gebauten – zweimotorigen Maschinen bei großer Hitze und die fehlende Nachtflugfähigkeit auf unbefestigten Pisten, wie sie in Afrika die Regel sind. Die Vereinten Nationen wollen jetzt modernere Maschinen anmieten. weiterlesen

weiter »