Bundeswehr-Tradition: Von Waterloo bis Isa Khel

Verteidigungsministerium und Bundeswehr haben am (heutigen) Donnerstag die Reihe der geplanten Workshops zur Überarbeitung des Traditionserlasses für die Streitkräfte begonnen. Dabei spannte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen einen weiten Rahmen von den Befreiungskriegen gegen Napoleon bis zum Einsatz in Afghanistan als traditionsstiftende Linien für die Bundeswehr. Am gleichen Tag wurden Vorwürfe gegen das Kommando Spezialkräfte (KSK) des Deutschen Heeres bekannt: Bei einer internen Feier sollen Kommandosoldaten Musik rechtsextremistischer Gruppen abgespielt und den Hitlergruß gezeigt haben.

Aus der Eröffnungsrede von der Leyens beim Workshop an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg:

Wenn Tradition Halt und Orientierung für die militärischen Aufgaben von heute und morgen geben soll, dann muss sie zugleich einen klaren Bezug zur erlebten und möglichen Einsatzrealität der Streitkräfte haben, einschließlich des Einsatzes im Kampf – und zu den soldatischen Pflichten:wie Tapferkeit, Kameradschaft, Wahrhaftigkeit, Fürsorge. Denn wir brauchen Vorbilder für die Herausforderungen von heute und morgen. weiterlesen

Exercise Watch: KSK auf Übung

Senegalese Special Operations Forces conduct riverine training

Es ist keine neue Erkenntnis, dass das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr weltweit übt, mit verschiedenen internationalen Partnern. Neu scheint allerdings, dass die Bundeswehr recht offen damit umgeht und mittlerweile auch – gelegentlich? – öffentlich mitteilt, wenn die Spezialisten aus Calw bei multinationalen Übungen dabei sind.

In den vergangenen Tagen nannten die Streitkräfte offen das KSK als beteiligte Truppen an der norwegischen Winterübung Cold Response 2016. Und in der vergangenen Woche ist der Beteiligung des KSK an der regelmäßigen Spezialkräfte-Übung Flintlock des US-Afrikakommandos (AFRICOM) in Westafrika ein eigener Artikel auf der Bundeswehr-Webseite gewidmet: weiterlesen

Neue KSK-Hubschrauber bei der Truppe angekommen

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Die ersten zwei der insgesamt 15 Unterstützungshubschrauber, die die Luftwaffe für Missionen mit Spezialkräften bekommen soll, sind am (heutigen) Mittwoch bei der Truppe eingetroffen: Die beiden Maschinen vom Typ H145M des Herstellers Airbus Helicopters wurden zum Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim geflogen, wo sie künftig stationiert sind, wie die Luftwaffe mitteilte. Überführt wurden die beiden Hubschrauber von den vier ersten auf diesem Muster ausgebildeten Piloten.  weiterlesen

Lesetipp: Die KSK-Reportage von Reuters

KSK_Nachtmarsch_2009

Auf die Reportage der Reuters-Kollegin Sabine Siebold über das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr, veröffentlicht in div. Medien, gab es hier in den Kommentaren schon Hinweise. Jetzt als Lesetipp mit Link: Reuters hat die komplette Geschichte auf seiner Webseite veröffentlicht.

„Leute, die bereit sind, bis zum Ende zu gehen“

(Archivbild 2009: Ein Trupp Kommandosoldaten macht sich in der Abenddämmerung zu einem Nachtmarsch bereit – Bundeswehr/PIZ Heer)

Nachtrag zum KSK-Hubschrauber: Erst mal bleiben die Maschinen im Werk

Übergabe H145M

Ein notwendiger Nachtrag zum (gestrigen) Eintrag zur Übergabe der ersten Light Utility Helicopters – Special Operations Forces (LUH SOF), der H145M von Airbus Helicopters, an die Bundeswehr: Die zwei gestern formal übergebenen neuen Maschinen, die vor allem vom Kommando Spezialkräfte  (KSK) genutzt werden sollen, bleiben erst mal beim Hersteller in Donauwörth. Voraussichtlich Ende März kommenden Jahres würden sie an das Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim übergeben, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Bis dahin läuft unter Federführung des Bundesamtes für Ausrüstung, IT und Nutzung (BAAINBW) noch die einsatzbezogene Prüfung. Zugleich beginnt im Januar die fliegerische Erstausbildung für die Piloten dieser Hubschrauber.

Und es fehlen ja, wie hier auch schon in den Kommentaren diskutiert, noch ein paar Dinge, ehe die Maschinen einsatzreif sind. Wie Airbus Helicopters selber in einem Handout deutlich machte: weiterlesen

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