Lesetipp: Die KSK-Reportage von Reuters

KSK_Nachtmarsch_2009

Auf die Reportage der Reuters-Kollegin Sabine Siebold über das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr, veröffentlicht in div. Medien, gab es hier in den Kommentaren schon Hinweise. Jetzt als Lesetipp mit Link: Reuters hat die komplette Geschichte auf seiner Webseite veröffentlicht.

„Leute, die bereit sind, bis zum Ende zu gehen“

(Archivbild 2009: Ein Trupp Kommandosoldaten macht sich in der Abenddämmerung zu einem Nachtmarsch bereit – Bundeswehr/PIZ Heer)

Nachtrag zum KSK-Hubschrauber: Erst mal bleiben die Maschinen im Werk

Übergabe H145M

Ein notwendiger Nachtrag zum (gestrigen) Eintrag zur Übergabe der ersten Light Utility Helicopters – Special Operations Forces (LUH SOF), der H145M von Airbus Helicopters, an die Bundeswehr: Die zwei gestern formal übergebenen neuen Maschinen, die vor allem vom Kommando Spezialkräfte  (KSK) genutzt werden sollen, bleiben erst mal beim Hersteller in Donauwörth. Voraussichtlich Ende März kommenden Jahres würden sie an das Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim übergeben, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Bis dahin läuft unter Federführung des Bundesamtes für Ausrüstung, IT und Nutzung (BAAINBW) noch die einsatzbezogene Prüfung. Zugleich beginnt im Januar die fliegerische Erstausbildung für die Piloten dieser Hubschrauber.

Und es fehlen ja, wie hier auch schon in den Kommentaren diskutiert, noch ein paar Dinge, ehe die Maschinen einsatzreif sind. Wie Airbus Helicopters selber in einem Handout deutlich machte: weiterlesen

Neue Hubschrauber fürs KSK: Wenn das Parlament Druck macht

Airbus_H145M_vid_scrn

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr hat am (heutigen) Montag die ersten zwei von geplant 15 neuen Hubschraubern bekommen. Genau genommen die Luftwaffe, die künftig von Laupheim aus die Spezialkräfte aus Calw mit den neuen Helikoptern von Typ H145M in Missionen fliegen soll. Das ist für die Truppe gut, das ist aber aus einem ganz anderen Grund bemerkenswert.

Vor noch nicht mal fünf Jahren, nämlich 2011, hatten Abgeordnete (damals unter anderem aus der heute nicht mehr im Parlament vertretenen FDP) im Bundestag Druck gemacht, dass diese neuen Hubschrauber beschafft werden. Im Oktober 2012, also vor gut drei Jahren, wurde das Projekt ausgeschrieben. Im Juni 2013, also vor zweieinhalb Jahren, billigte der Haushaltsausschuss die Beschaffung der 15 Helikopter für rund 200 Millionen Euro, im Juli 2013 wurde der Vertrag unterzeichnet.

Mit anderen Worten: Das ging schnell. weiterlesen

„Keine deutschen Soldaten an Kampfhandlungen in Kundus beteiligt“

Weil in den Berichten über die Auseinandersetzungen in Kundus seit Tagen immer wieder vom Einsatz von Spezialkräften der NATO die Rede ist und in einer Meldung auch Deutsche erwähnt wurden, war es Zeit für eine erneute, ganz konkrete Nachfrage. Und die offizielle Antwort von einem Sprecher des Verteidigungsministeriums am (heutigen) Donnerstagnachmittag: An den Kampfhandlungen in Kundus sind keine deutschen Soldaten beteiligt.

Nun waren, das hatte das Ministerium ja auch offiziell mitgeteilt, am Dienstag Soldaten der NATO-geführten Mission Resolute Support zu Abstimmungsgesprächen in Kundus, allerdings nur für einige Stunden. Als danach Berichte über auch deutsche Spezialkräfte aufkamen, war bei der gezielten Frage danach immer die Standardantwort, dass es zu Einsätzen von Spezialkräften keine Aussagen gebe… mit der jetzt vorliegenden Erklärung des Ministeriums beinhaltet jetzt die offizielle Auskunft, dass keine Kräfte des Bundeswehr-Kommandos Spezialkräfte (KSK) an der Seite von US Special Forces oder Afghanen in Kundus aktiv sind.

Das wäre, darauf weist das Ministerium auch hin, ohnehin nach dem Bundestagsmandat nicht möglich. Denn darin ist der Auftrag recht eindeutig abgegrenzt: weiterlesen

CSU-Abgeordnete plädiert für KSK im Kampf gegen ISIS

Übung KSK 2004

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Julia Bartz, Mitglied im Verteidigungsausschuss, hat sich für den Einsatz deutscher Spezialkräfte im Kampf gegen die islamistischen ISIS-Terrorgruppen ausgesprochen. Nach Bekanntwerden der US-Überlegungen, dafür gegebenenfalls auch Bodentruppen im Nordirak einzusetzen, schrieb Bartz in einem Gastbeitrag für die deutsche Huffington Post (Link aus bekannten Gründen nicht) unter anderem:

Mir ist weder vom Hören noch vom Lesen eine einzige Operation gegen vergleichbare Gegner bekannt, in der man nicht letztendlich Bodentruppen eingesetzt hätte. Auch wenn man mitunter gerne behauptet, Spezialkräfte seien keine Bodentruppen: Sie sind es! Und sie werden bereits laufend verstärkt in die Region verlegt. Also lasst uns doch die Dinge beim Namen nennen! (…) weiterlesen

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