Exercise Watch: KSK auf Übung

Senegalese Special Operations Forces conduct riverine training

Es ist keine neue Erkenntnis, dass das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr weltweit übt, mit verschiedenen internationalen Partnern. Neu scheint allerdings, dass die Bundeswehr recht offen damit umgeht und mittlerweile auch – gelegentlich? – öffentlich mitteilt, wenn die Spezialisten aus Calw bei multinationalen Übungen dabei sind.

In den vergangenen Tagen nannten die Streitkräfte offen das KSK als beteiligte Truppen an der norwegischen Winterübung Cold Response 2016. Und in der vergangenen Woche ist der Beteiligung des KSK an der regelmäßigen Spezialkräfte-Übung Flintlock des US-Afrikakommandos (AFRICOM) in Westafrika ein eigener Artikel auf der Bundeswehr-Webseite gewidmet: weiterlesen

Neue KSK-Hubschrauber bei der Truppe angekommen

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Die ersten zwei der insgesamt 15 Unterstützungshubschrauber, die die Luftwaffe für Missionen mit Spezialkräften bekommen soll, sind am (heutigen) Mittwoch bei der Truppe eingetroffen: Die beiden Maschinen vom Typ H145M des Herstellers Airbus Helicopters wurden zum Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim geflogen, wo sie künftig stationiert sind, wie die Luftwaffe mitteilte. Überführt wurden die beiden Hubschrauber von den vier ersten auf diesem Muster ausgebildeten Piloten.  weiterlesen

Lesetipp: Die KSK-Reportage von Reuters

KSK_Nachtmarsch_2009

Auf die Reportage der Reuters-Kollegin Sabine Siebold über das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr, veröffentlicht in div. Medien, gab es hier in den Kommentaren schon Hinweise. Jetzt als Lesetipp mit Link: Reuters hat die komplette Geschichte auf seiner Webseite veröffentlicht.

„Leute, die bereit sind, bis zum Ende zu gehen“

(Archivbild 2009: Ein Trupp Kommandosoldaten macht sich in der Abenddämmerung zu einem Nachtmarsch bereit – Bundeswehr/PIZ Heer)

Nachtrag zum KSK-Hubschrauber: Erst mal bleiben die Maschinen im Werk

Übergabe H145M

Ein notwendiger Nachtrag zum (gestrigen) Eintrag zur Übergabe der ersten Light Utility Helicopters – Special Operations Forces (LUH SOF), der H145M von Airbus Helicopters, an die Bundeswehr: Die zwei gestern formal übergebenen neuen Maschinen, die vor allem vom Kommando Spezialkräfte  (KSK) genutzt werden sollen, bleiben erst mal beim Hersteller in Donauwörth. Voraussichtlich Ende März kommenden Jahres würden sie an das Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim übergeben, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Bis dahin läuft unter Federführung des Bundesamtes für Ausrüstung, IT und Nutzung (BAAINBW) noch die einsatzbezogene Prüfung. Zugleich beginnt im Januar die fliegerische Erstausbildung für die Piloten dieser Hubschrauber.

Und es fehlen ja, wie hier auch schon in den Kommentaren diskutiert, noch ein paar Dinge, ehe die Maschinen einsatzreif sind. Wie Airbus Helicopters selber in einem Handout deutlich machte: weiterlesen

Neue Hubschrauber fürs KSK: Wenn das Parlament Druck macht

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Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr hat am (heutigen) Montag die ersten zwei von geplant 15 neuen Hubschraubern bekommen. Genau genommen die Luftwaffe, die künftig von Laupheim aus die Spezialkräfte aus Calw mit den neuen Helikoptern von Typ H145M in Missionen fliegen soll. Das ist für die Truppe gut, das ist aber aus einem ganz anderen Grund bemerkenswert.

Vor noch nicht mal fünf Jahren, nämlich 2011, hatten Abgeordnete (damals unter anderem aus der heute nicht mehr im Parlament vertretenen FDP) im Bundestag Druck gemacht, dass diese neuen Hubschrauber beschafft werden. Im Oktober 2012, also vor gut drei Jahren, wurde das Projekt ausgeschrieben. Im Juni 2013, also vor zweieinhalb Jahren, billigte der Haushaltsausschuss die Beschaffung der 15 Helikopter für rund 200 Millionen Euro, im Juli 2013 wurde der Vertrag unterzeichnet.

Mit anderen Worten: Das ging schnell. weiterlesen

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