19.000 Flugstunden der ‚Nazgul‘ in Afghanistan

Fürs Archiv (da ich es auf den Bundeswehrseiten bislang nicht gefunden habe): Die deutschen CH53-Hubschrauber in Afghanistan waren seit Beginn des deutschen Einsatzes mehr als 19.000 Flugstunden in der Luft. Dieser Meilenstein wurde bereits am 2. Februar erreicht, wie die NATO-geführte Resolute Support Mission am (heutigen) Samstag mitteilte.

Die Helikopter tragen den Spitznamen (und das Funkrufzeichen) Nazgûl, nach den Ringreitern in Tolkiens Herr der Ringe (das wurde auch schon in dem einen oder anderen Video thematisiert…)

Pilots and aircrew of the German CH-53 „Nazguls“ flying squadron pose for a group photo to commemorate 19,000 flying hours reached by the aircraft in Afghanistan, Feb. 2, 2017.

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Hubschrauber für Mali: Erste NH90 in Gao angekommen

Fürs Protokoll: Bereits am vergangenen Dienstag (31. Januar) sind die ersten zwei NH90-Transporthubschrauber für den Einsatz in der UN-Mission MINUSMA an ihrem Stationierungsort Gao angekommen. Die Maschinen waren mit einem Transportflugzeug zunächst in die Hauptstadt Bamako geflogen und dort wieder flugtauglich gemacht worden. Die nächsten zwei NH90 sollen am kommenden Freitag in Bamako ankommen; die Verlegung von Tiger-Kampfhubschraubern ist für Ende März/Anfang April geplant. weiterlesen

Marine hebt Flugbeschränkung für SeaLynx-Helikopter nach 28 Monaten auf

Fast zweieinhalb Jahre nach der Stillegung der gesamten SeaLynx-Hubschrauberflotte der Deutschen Marine sind die Flugbeschränkungen für die Helikopter dieses Typs wieder aufgehoben. Die Hubschrauber seien ohne Einschränkungen für den operativen Einsatz freigegeben, teilte die Marine am (heutigen) Mittwoch mit.

Die ganze, 22 Maschinen umfassende SeaLynx-Flotte der Marine war im September 2014 gegroundet worden, nachdem im Heckbereich der Hubschrauber Risse entdeckt worden waren weiterlesen

Jetzt offiziell: Deutschland bietet UN Hubschrauber für Einsatz in Mali an

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Nachdem bereits im Oktober absehbar war, dass Deutschland Hubschrauber in den UN-Einsatz nach Mali schicken wird, ist es jetzt offiziell: Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen haben den Vereinten Nationen Helikopter für die UN-Mission MINUSMA angeboten. Genauere Details sind in dem Schreiben nicht enthalten;  außer dem Hinweis auf MedEvac- und Unterstützungshubschrauber. Zuvor war schon klar, dass es sowohl Transporthubschrauber NH90 für die Evakuierung Verwundeter als auch Kampfhubschrauber Tiger (Foto oben) sein werden.

Das Angebot gilt bis Mitte 2018, und wie schon zuvor angekündigt, ist eine absehbare Ablösung durch andere Nationen Voraussetzung.

Zur Dokumentation aus dem Schreiben der beiden Minister mit Datum vom (gestrigen) Montag:

Die VN-Friedensmission MINUSMA ist unabdingbar für die Umsetzung des Friedensabkommens von Algier und den Schutz der Zivilbevölkerung in Mali. Die Bundesregierung hat sich daher entschlossen zu prüfen, wie der für 2017 drohende akute Engpass bei den Hubschrauber-Fähigkeiten nach dem Abzug niederländischer Hubschrauber aus der Mission durch die Entsendung eines deutschen Hubschrauber-Kontingents nach Gao aufgefangen werden könnte.
Diese Entscheidung wird für Deutschland nicht leicht umzusetzen sein. Die Bundeswehr verfügt über keine freien Hubschrauber-Kapazitäten, das heißt, diese müssen von ihren derzeitigen Aufgaben abgezogen werden.
Dennoch sind wir überzeugt, dass es geboten ist, den Vereinten Nationen unsere Unterstützung anzubieten. Deutschland beabsichtigt, möglichst nahtlos nach dem Abzug der Niederlande MedEvac- und Unterstützungshubschrauber mit zusätzlichen Soldatinnen und Soldaten für den Flugbetrieb nach Gao zu entsenden. weiterlesen

Hubschrauber für Mali: BMVg spricht von „grober Verständigung“ mit dem Außenministerium (m. Transkript)

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Die Bundesregierung tut sich noch ein bisschen schwer, ihre Überlegungen zum Einsatz deutscher Hubschauber im UN-Einsatz in Mali zu präzisieren. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jens Flosdorff, sprach am (heutigen) Mittwoch von einer groben Verständigung mit dem Auswärtigen Amt über diese Frage. Entscheidungen müssten aber von den Vereinten Nationen getroffen werden, weil es doch ein UN-Einsatz sei. Einig sind sich beide Ressorts offensichtlich vor allem in einem Punkt: Deutschland darf nicht dauerhaft in diese Aufgabe rutschen.

Da blieb doch glatt offen, ob es von deutscher Seite nun eine Entscheidung über ein solches Angebot an die UN gibt. Ach, hört einfach selbst, was Flosdorff und Außenamtssprecher Martin Schäfer dazu zu sagen hatten:

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Nachtrag: Die Abschrift dazu: weiterlesen

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