Bundeswehr-Unterstützung nach Germanwings-Absturz: Nach zwei Einsatztagen beendet

Nach zwei Einsatztagen hat die Bundeswehr die Unterstützung Frankreichs bei den Bergungsarbeiten nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen bereits beendet. Die zwei Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D (Archivbild oben) würden am (heutigen) Ostersonntag nach Deutschland zurückverlegt, bestätigte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr Informationen von Augen geradeaus!. Die französische Gerndarmerie habe die Bergungsarbeiten für beendet erklärt.

Die beiden Maschinen des Transporthubschrauberregiments 30 aus Niederstetten waren erst am vergangenen Mittwoch (1. April) nach Le Luc in Südfrankreich verlegt worden, nachdem die französischen Behörden Anfang der Woche um Unterstützung gebeten hatten. weiterlesen

Neues A400M-Problem: Keine Luftbetankung von Hubschraubern?

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Das Bild oben, dass eine A400M-Transportmaschine bei der Luftbetankung von Hubschraubern zeigt, ist von der Herstellerfirma Airbus Defense&Space ausdrücklich als Photomontage gekennzeichnet. Wie es scheint, aus gutem Grund: Angeblich, so berichtet ein französisches Fachmagazin, plant Frankreich trotz seiner Beschaffung von A400M den Kauf von Hercules C-130J-Flugzeugen aus den USA, um sie als Tanker für Helikopter einzusetzen – weil die Konstruktion der A400M die Luftbetankung für Drehflügler gefährlich mache.

Aus dem Bericht des Fachblattes Air&Cosmos: weiterlesen

DroneWatch: Startschuss für deutsch-französisch-italienische Drohne (Update)

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Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam mit Italien die Entwicklung einer europäischen (Kampf)Drohne vorantreiben. Darauf verständigten sich, wie erwartet, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande beim Ministerrat beider Länder am (heutigen) Dienstag in Berlin, wie aus der Mitteilung zu dem Treffen hervorgeht:

Darüber hinaus haben Frankreich und Deutschland gemeinsam mit Italien ihre Absicht zur Zusammenarbeit bestätigt, um im Zeitraum 2020 bis 2025 eine neue Generation europäischer Drohnen zu entwickeln. Nach Unterzeichnung einer technischen Vereinbarung ist im Jahresverlauf 2015 eine erste Studie zur Konkretisierung des Systems geplant.

Eine Bestätigung hatte es zuvor schon aus der Regierungskoalition gegeben.Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Henning Otte:

Deutschland, Frankreich und Italien wollen bis 2025 eine neue Generation europäischer Drohnen entwickeln. weiterlesen

Ohne Reizwort ‘Europa-Armee': Treffen der Verteidigungsminister von D, FRA, PL


Die Verteidigungsminister des so genannten Weimarer Dreiecks, von Deutschland, Frankreich und Polen, haben sich am (heutigen) Montag in Potsdam getroffen und über weitere Schritte einer engeren sicherheitspolitischen Zusammenarbeit in Europa gesprochen. Wenig überraschend taucht der Begriff Europa-Armee, für den sich die deutsche Verteidigungsministerin ja auch stark gemacht hat, in der gemeinsamen Erklärung von Ursula von der Leyen und ihren Kollegen Jean-Yves Le Drian (Frankreich) und Tomasz Siemoniak (Polen) nicht auf – denn die beiden Nachbarn im Westen wie im Osten finden die Idee nicht ganz so prickelnd wie ihre deutsche Kollegin.

Dennoch sind die Ziele schon ehrgeizig, die sich die drei in ihrer Erklärung gesetzt haben und die die europäische Zusammenarbeit vorantreiben sollen. Die Absichten sollen auch in einem Brief an die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini stehen, der nach der Unterschrift der Verteidigungsminister in dieser Woche um die Unterschrift der Außenminister der drei Länder ergänzt werden soll.

Zur Debatte über Europa und Verteidigung deshalb hier als Dokumentation die gemeinsame Erklärung: weiterlesen

Sammler am Freitag den 13.

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In diesen Tagen passiert zu viel, als dass der Ein-Mann-Betrieb Augen geradeaus! immer hinterherkäme. Deshalb hier eine Sammlung mit Meldungen teils von gestern, teils aus der Nacht und vom heutigen Freitag:

In Dresden, aber auch darüber hinaus wird am 13. Februar der Opfer des verheerenden Luftangriffs auf die sächsische Landeshauptstadt vor genau 70 Jahren gedacht. Die Kollegen von Associated Press haben einen Überlebenden besucht: 70 years after: Dresden bombing still fresh for survivor. Und vor der deutschen Botschaft in London lag heute morgen, wie schon seit Jahren, ein kleiner Poppy-Kranz zum Gedenken an diesen Angriff und die Folgen. Offensichtlich von einem Briten. (Vielen Dank an einen Leser für das Foto.) Dazu auch der Hinweis auf eine Multimedia-Reportage des MDR: Mythos Dresden – Der lange Schatten einer Bombennacht

Aus der Nacht: Ende des Kampfeinsatzes in Afghanistan? weiterlesen

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