Nachwuchswerbung: Rekruten gesucht

Bei diesem Werbetrailer für eine, nun, unkonventionelle militärische Einheit musste ich ob der Begrifflichkeiten bisweilen breit grinsen. Wirkt in Teilen, als hätten die sich von real existierenden Werbesprüchen inspirieren lassen.


(Direktlink: https://youtu.be/IN3hwMDA4dE)

 

(Ja, ich weiß, kommerzielle Werbung. Aber cool gemacht.)

Confusion through sand

Zum anstehenden Ausklang dieses low ops-geneigten Osterwochenendes…

(Direktlink: Confusion Through Sand;zum making of: https://vimeo.com/116932414)

Dank für den Hinweis eines mitlesenden Kollegen.

Nachrichten-Sammler 1. April

Am heutigen 1. April gibt es viele neue Nachrichten aus der Welt der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Ich kann die nicht alle einzeln aufgreifen, das werden zu viele. Deshalb eine Übersicht, die bestimmt noch ergänzt wird (gerne auch in den Kommentaren):

• Für die beiden französischen Mistral-Schiffe, die eigentlich an Russland verkauft werden sollten und angesichts der Ukraine-Krise nicht ausgeliefert werden, zeichnet sich eine Lösung ab: Die Europäische Union übernimmt beide Schiffe, die auf die Namen Juncker und Mogherini getauft werden sollen. Auf ihnen soll dauerhaft jeweils eine so genannte Troika stationiert werden.
(Nachtrag: Die Russen finden das gar nicht lustig.)

• Nach dem G36 macht auch der Feldanzug der Bundeswehr Probleme: Die ebenfalls seit rund 20 Jahren eingeführte Fünffarb-Flecktarn-Uniform ist nicht mehr zeitgemäß und soll mittelfristig durch ein neues Muster ersetzt werden, berichtet der Kollege Jan-P. Weisswange. weiterlesen

Blick auf den Afghanistan-Einsatz: „Zwischen Welten“ jetzt im Kino

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Auf den Film Zwischen Welten der Regisseurin Feo Aladag hatte ich hier schon mal hingewiesen (und rate weiterhin dringend dazu, ihn anzuschauen). Seit dem (heutigen) 27. März ist der Film in den Kinos; gestern Abend war in Berlin offizielle Premiere. Die Social-Media-Leute der Bundeswehr haben Zuschauer nach ihrer Meinung dazu gefragt: weiterlesen

„Zwischen Welten“: Ohne Hoffnung

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Zum Glück bin ich kein Filmkritiker. Sonst hätte ich vielleicht wie Spiegel Online (und die Rezensenten anderer deutscher Medien) zu der Einschätzung kommen müssen, dass Feo Aladags Film Zwischen Welten, der vom Afghanistan-Einsatz deutscher Soldaten erzählt, der schlechteste deutsche Beitrag zur diesjährigen Berlinale war. (Die Neue Zürcher Zeitung, interessanterweise, kommt zu einem eher positiven Ergebnis). Nachdem ich den Film gesehen habe, mein Fazit in Kurzform: Bedrückend, aber realistisch. Und ansehenswert.

Natürlich werden Kenner des Einsatzes sehr schnell die Punkte finden, an denen der Film Fiktion ist und wenig mit der Realität zu tun hat. Dass ein Hauptmann und Kompaniechef einen Combat Outpost mit knapp zehn Mann führt, ist ebensowenig realitätsnah wie das wiederholte Bild des geschlossenen Bahnübergangs – rund um Kundus, wo der Film spielt, gibt es keine funktionierende Bahnlinie. Doch jenseits dieser fiktionalen Erzählelemente kommen mir Selbstzweifel des deutschen Offiziers, sein Kampf gegen Militärbürokratie und starre Vorschriften und vor allem die Situation des afghanischen Übersetzers doch sehr wirklichkeitsnah vor. weiterlesen

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