Sammler: Syrien nach (vermutlichem) Giftgasangriff und die Reaktion des Westens

Es ist ja keineswegs so, als hätte der Krieg in Syrien in den vergangenen Monaten weniger heftig getobt – aber seit dem Wochenende ist das Geschehen dort wieder in den (hiesigen) Blickpunkt gerückt: Ein Giftgasangriff auf Rebellen in der Stadt Douma wird den Truppen des syrischen Präsidenten Bashar el-Assad zugerechnet. Syrien und ebenso das verbündete Russland bestreiten das verhement. In den USA werden als Reaktion Angriffe auf syrische Einrichtungen diskutiert, Präsident Donald Trump will darüber möglichst schnell entscheiden, vielleicht sogar noch am (heutigen) Montag.

Eine ähnliche Situation gab es vor fast genau einem Jahr: Damals hatten die USA als Reaktion auf einen Angriff mit Kampfstoffen eine syrische Luftwaffenbasis angegriffen.

In dieser Gemengelage scheint ein Sammler zu den verschiedenen Informationen und angekündigten Aktionen sinnvoll (sicherlich unvollständig, aber zu ergänzen): weiterlesen

(Eigennütziger) Hinweis: Hamburg und seine Katastrophen

Am (morgigen) Dienstag wird in der Hamburger Bundeswehr-Universität, der Helmut-Schmidt-Universität, eine Ausstellung eröffnet, die über die Hansestadt hinaus von Interesse ist: Die Ausstellung und die begleitenden Vorträge befassen sich zwar mit den Großen Katastrophen in Hamburg – aber stellen zugleich die Frage, wie große Städte mit Bedrohungen in der Vergangenheit umgingen und künftig umgehen können.

Im Hamburger Bewusstsein sind, darauf weisen die Austellungsmacher zurecht hin, fünf große Ereignisse der vergangenen rund 200 Jahre präsent:

Fünf neuzeitliche Mega-Schrecknisse haben sich ins „Stadtgedächtnis“ eingeprägt: Die Vertreibung von 30.000 Unterverproviantierten, als die französische Stadt „Hambourg“ russisch belagert wurde (1813/14); der Große Brand (1842); die Cholera von 1892; die „Gomorrha“-Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg (1943); die 1962er Sturmflut. weiterlesen