NATO-Generalsekretär sieht AWACS-Einsatz für Syrien nicht so kritisch

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Ein möglicher Einsatz von AWACS-Luftüberwachungsflugzeugen der NATO im Kampf gegen die ISIS-Terrormilizen vor allem in Syrien scheint der Bundesregierung nicht so gelegen zu kommen. Zumal etwa ein Drittel der AWACS-Besatzungen von der Bundeswehr gestellt wird (und damit ein neues Bundestagsmandat nötig würde). Die USA hatte den Wunsch an die NATO herangetragen, die Aufklärungs- und Überwachungsmaschinen als fliegende Gefechtsstände auch der US-geführen Anti-ISIS-Koalition zur Verfügung zu stellen.

Die NATO und ihr Generalsekretär Jens Stoltenberg sehen das nicht ganz so kritisch wie die Berliner Regierung. Schließlich sei das Bündnis doch bereits jetzt mittelbar und unmittelbar im Kampf gegen den Terrorismus engagiert, sagte Stoltenberg am (heutigen) Donnerstag in Brüssel. Eine Entscheidung könnte schon in den nächsten Wochen fallen.

Die entsprechenden Fragen von den Kollegen Kai Küstner (ARD) und Daniel Brössler (Süddeutsche Zeitung) und Stoltenbergs Antworten bei der Pressekonferenz zum Nachhören:

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(Archivbild Juni 2015 – NATO E-3A Component)