Nächste Woche im TV: Bundeswehrwerbung. Mit Frauen.

 (Direktlink: http://youtu.be/BTRP7qToW1E)

Die jüngste Werbekampagne der Bundeswehr für Frauen wurde zwar, unter anderem wegen eines peinlichen technischen Fehlers, erst mal gestoppt. Aber ab der kommenden Woche (20. Oktober) gibt’s neue Bewegtbild-Werbespots für die Truppe, im Fernsehen und im Internet. Und obiges Video schon mal zur Vorbereitung.

(Danke für den Leserhinweis!)

Nachtrag: Dank weiteren Leserhinweisen (s.a. in den Kommentaren): Die Erklär-Seite zur Kampagne und die anderen beiden Videospots hier und hier. Und Fotos vom Making of.

Zur Dokumentation: Luna & Ebola, Bundespressekonferenz 17. Oktober

Fürs Archiv, zum Nachlesen und damit alle auf dem gleichen Stand sind: Die Aussagen in der Bundespressekonferenz am (heutigen) Freitag zu den Themen Drohnen-Einsatz in der Ukraine und Ebola-Bekämpfung (der gesamten Bundesregierung).
(Hinweis: zum Thema Ebola habe ich außerdem eine Abschrift einer Pressekonferenz im Pentagon im Ebola-Thread der vergangenen Nacht nachgetragen.)

Es sprechen: Die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz, der Sprecher des Verteidigungsministeriums Jens Flosdorff, Außenamtssprecher Martin Schäfer und die Sprecherin des Gesundheitsministeriums, Katja Angeli.

Luna/Drohneneinsatz für die OSZE in der Ost-Ukraine

Frage: Herr Flosdorff, was können Sie uns zu Drohnen sagen, die – so berichtet es heute die „Bild“-Zeitung – bei minus 19 Grad nicht fliegen können? Was können Sie uns zweitens zu Alternativszenarien zur Verwendung der Drohnen vom Typ LUNA sagen?

Flosdorff: Vielen Dank für die Frage. Es gibt ja Meldungen, und diese würde ich einmal dazu zählen, die vielleicht eher dem durchaus nachvollziehbaren journalistischen Interesse geschuldet sind, die Worte „Bundeswehr“ und „Pannen“ immer möglichst in einem Zusammenhang zu erwähnen. Aber hier geht es um die Tatsache, dass der Betrieb der Aufklärungsdrohne LUNA wetterbedingten Einschränkungen unterliegt. Das ist keine Panne, das ist Physik! weiterlesen

Exercise Watch: NATO Response Force übt im Mittelmeer

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Im Mittelmeer und teilweise auch im Atlantik läuft in diesen Tagen eine der großen maritimen NATO-Übungen: Mehr als 5.000 Soldaten, 23 Kriegsschiffe aus 14 NATO-Staaten und den Partnernationen Finnland und Schweden, dazu Flugzeuge bis zum B52-Bomber der USA trainieren einen Einsatz der NATO Response Force, der (mehr oder weniger) schnellen Eingreiftruppe des Bündnisses. Die Marineübung ist Teil der Übungsserie Noble Justification, in der die Allianz die Abwehr einer schweren Bedrohung der NATO und ihrer Mitgliedsländer demonstrieren will.

Nach NATO-Angaben sind an der Übung auch deutsche Einheiten beteiligt; leider habe ich bislang nicht herausfinden können, welche. (Auf bundeswehr.de und marine.de ist zu der Übung nichts zu finden; nach der AIS-Lagekarte beim Seefahrer-Blog sind derzeit der Einsatzgruppenversorger Berlin, die Fregatte Niedersachsen und U33 in der Übrungsregion vor der spanischen Südküste).

Aus der Mitteilung des NATO Maritime Command zu Noble Justification:

The Noble Justification prepares and tests the highest levels of readiness for rapid response to any NATO contingency. weiterlesen

Warum nicht mal einen Eurofighter schnitzen?

Falls jemand noch Anregungen für die häustliche Bastelstunde mit den Kindern in der dunklen Jahreszeit sucht: Warum nicht mal einen Eurofighter in den Kürbis schnitzen? Es gibt sogar einen Preis dafür.

(Das Wochenende beginnt bald, da kann man so was schon mal einstellen.)

Piraten vor Somalia: Erstmals seit Monaten wieder aktiv

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Erstmals seit einem Dreivierteljahr sind die Piraten vor Somalia wieder aktiv geworden: Am Donnerstag wurde ein Handelsschiff angegriffen, das dicht vor der somalischen Ostküste vor Anker lag (siehe Karte oben). Der Angriff scheiterte jedoch; den Seeräuber gelang es nicht, über die Ankerkette das Schiff zu erklimmen, wie die NATO meldete:

While at anchor in a merchant vessel was reported to be approached by two skiffs with 15 POB who attempted to board the vessel climbind up the anchor chain without success. VESSEL IS SAFE

Es war der erste Versuch seit Januar dieses Jahres, ein Schiff zu kapern – und erst der zweite registrierte Angriff vor Somalia in diesem Jahr.. Allerdings war bereits am Vortag weiter nördlich, im Golf von Aden, verdächtige Aktvität eines möglichen Piratenbootes beobachtet worden.

(Karte: OpenStreetMap)