Hier kommt die Flut

Um die Euro-Hawk-Kommentarspalte thematisch sauber zu halten, eröffne ich hier mal einen Artikel, in dem Nachrichten zum Fluteinsatz der Bundeswehr einen Platz finden können. Bitte daran denken: Links zu den Webseiten von Printmedien, die das Leistungsschutzrecht durchsetzen wollen, werden nicht veröffentlicht.

Der OvWa

Allgemein · 14:26h ·  

67 Kommentare zu „Hier kommt die Flut“

  • Stefan H.   |   04. Juni 2013 - 14:33

    Ich hoffe ich irre mich: 2002 war der Höchststand Usti nad Labem 10,82 Meter. Von dort bis Dresden gibt es praktisch keine Polderflächen.

    Aktuelle Vorhersage für Mi Abend >11 Meter (11,20 Meter)

    Die Dresden Bilder 2002 werden sich wohl in der zweiten Wochenhälfte wiederholen…

  • MD.   |   04. Juni 2013 - 14:55

    Interessant dazu in der FAZ zu lesen, wie Buergermitbeteiligung Hochwasserschutz verhindert und behindert hat.

  • Detlef Borchers   |   04. Juni 2013 - 15:50

    Weil im EuroHawk-Thread über die Beobachtung der Fluten gewitzelt wurde, hier die entsprechende Mitteilung zu den Satelliten als Link (kein LSR, da Ministeriums-Pressemeldung):

    >http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2013/06/hochwasser_zki.html

  • Stefan H.   |   04. Juni 2013 - 16:06

    Wer selbst einen Blick riskieren möchte, für den ist morgen Mittag (vermutlicher Höchststand nach CZ-Medien) folgender Link ganz interessant:
    http://hydro.chmi.cz/hpps/popup_hpps_prfdyn.php?seq=307228

    Den Überblick Elbtal gibt es hier, wobei hier alles verzögert eintrifft:
    http://www.umwelt.sachsen.de/de/wu/umwelt/lfug/lfug-internet/hwz/Elbe/index.html

    Mit Klick auf die Tschechische Flagge bekommt man den Komplettüberblich aller CZ Pegel, aus dem auch der o.a. Link des Pegels Usti entnommen.

  • Jensen   |   04. Juni 2013 - 16:28

    immer wenn Wahlen sind, kommt auch eine Flut

  • J. Koenig   |   04. Juni 2013 - 16:45

    @ Jensen

    Vermuten Sie jetzt, dass es gleichsam einen inneren Zusammenhang zwischen “Wahlen und Flut” gibt?
    Ich werde diese Idee mal Dittsche weiterleiten. Ein wunderbares Thema für die “Chefvisite” bei Ingo.

  • LTC007   |   04. Juni 2013 - 16:45

    Irgendwie war nach dem Ende der Wehrpflicht ja vorauszusehen, dass keine Massen von Soldaten mehr eingesetzt werden können wie noch 2002 oder davor. Unser Land ist auf solche Großlagen also schlichtweg nicht mehr vorbereitet. Man kann nur hoffen, dass es bei einigen Landkreisen und einigen Flüssen bleibt, die von der Flut betroffen sind. Artikel 87 GG: Der Bund stellt Streitkräfte zur (territorialen) Verteidigung auf? Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich kaputtlachen…

  • fafnir   |   04. Juni 2013 - 17:00

    Ich würde behaupten, es kommt immer eine Flut.

  • Sascha Stoltenow   |   04. Juni 2013 - 17:14

    Der Reservistenverband fordert – wenig überraschend – die Reserven einzusetzen (schafft es aber nicht, den entsprechenden Text auf seiner Webseite einzustellen, und PDFs verlinke ich nicht gerne). Das wirkt mir ja etwas aktionistisch, denn zum Einen gehe ich davon aus, dass Reservisten in den betroffenen Landkreisen ohnehin schon – auch ohne Uniform – aktiv sind, zum Anderen bin ich mir nicht sicher, welchen Mehrwert nun Reservisten bringen können. Über sachdienliche Hinweise freue ich mich.

  • Fred   |   04. Juni 2013 - 17:31

    Ich habe von Reservistenarbeit echt keine Ahnung aber mal ein kleines Schätzspiel vielleicht kann ja jemand mit echten Zahlen aufwarten.

    Wie lange dauert es in der heutigen BW bis jemand angefordert, genehmigt und in Uniform auf dem Hof steht ? Selbst ohne jegliche Fristen einzuhalten tippe ich auf 2 Wochen.

  • Voodoo   |   04. Juni 2013 - 17:42

    Aus “informierten Kreisen” wurde bereits von einer Verfügbarkeitsabfrage durch die betreffenden LKdos berichtet.

    Warum der ResVbd jetzt da mit ins Horn bläst, erschließt sich mir überhaupt nicht – “früher” hat man aus Anstand wenigstens noch bis nach der Katastrophe gewartet, um Verbandspolitik zu betreiben… Heute scheint man jede Möglichkeit zu nutzen.
    Die sollen (mit Verlaub) die Klappe halten und die dafür vorgesehenen Stäbe arbeiten lassen. Wenn man Reservisten braucht, wird man sie auch abrufen. Oder übernimmt der Verband dann auch persönlich die Einkleidung, den An-/Abmarsch, die Einsatzplanung und die Versorgung der Reservisten? Himmel hilf…

  • LTC007   |   04. Juni 2013 - 17:55

    @Stoltenow/Fred/Voodoo

    1. Der Hinweis auf die Bürokratie ist richtig und wichtig. Im Kalten Krieg ging das für die n.a.-Einheiten und -Verbände über Kennwörter im Radio, später auch über Handy/Email, und man fuhr los, weil man ja das Gerödel irgendwo zuhause hatte. Heute ist das ein entsetzlich langer Vorgang, bis man “auf dem Hof steht”.
    2. Gemeint sind mit der Verfügbarkeitsabfrage wohl die RSU’s, die nur aus Reservisten bestehen. Vermutlich kommen die jetzt relativ rasch zum Einsatz. Wenn die RSU’s bei einer derartigen Großlage zu Hause blieben, könnte man sie wieder einstampfen.
    3. Der Reservistenverband bläst daher nicht ins Horn, sondern verweist nur auf diese RSU’s. Das ist sein gutes Recht.

  • Stefan H.   |   04. Juni 2013 - 18:08

    @Fred
    Das kommt auf die Funktion an: Die Reservisten der BVK/KVK (Bezirks- und Kriesverbindungskommandos), die ja i.d.R. auch in ihrer eigenen Gemeinde leben, innerhalb weniger Minuten per bereits vorhandenem, vorausgefüllten Einberufungsbescheid, der telefonisch ausgelöst wird. Die sitzen auch schon seit Beginn des Hochwassers in den jeweiligen örtlichen Katastrophenschutzstäben und stellen die unterste Ebene des territorialen Netzwerkes unterhalb der Landeskommandos dar.

    Einem echten Härtetest dürfte das gerade neu aufgestellte Kdo TerrAufgBw durch machen. Frisch aufgestellt, haben sie die Aufgaben der ehemaligen Wehrbereichskommandos übernommen. In der Aufstellugsphase Vollast – ggf. mit frischem oder noch vakanten Personal – eine echte Herausforderung, besonders da wohl keine Chance war vor diesem Einsatz bei einer größeren Übung das Lagezentrum einzuspielen. Notfalls müssen es halt die Führer vor Ort richten, wenn es zumindest gelingt zeitgerecht die Kräfte heran zu führen. Nicht leicht, weil der Osten nur begrenzt mit personalstarken Verbänden gesegnet ist und die Heranführung mehrer tausend (bzw. 2002 mehrerer zehntausend) Soldaten und ihre Versorgung nicht gerade trivial ist. Man will ja nicht auch noch auf die begrenzten Ressourcen der Krisengebiete zurück greifen.

  • Voodoo   |   04. Juni 2013 - 18:15

    Wieso ist das sein gutes Recht? Der ResVbd kümmert sich, von dem was ich gehört habe, herzlich wenig um RSU – außer um eigene Claims abzustecken und die Idee “zu vermarkten.”

    Mal abgesehen davon, dass die von ihnen gemeinten “Verbände” streckenweise häufig genug nur auf dem Papier existent und so gut wie nie mit Material versehen sind, haben haben wir seit Anfang des Jahres nun das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin, welches zusammen mit den Landeskommandos Einsätze im Katastrophenfall führt. Die wissen, was sie verfügbar haben und brauchen keinen ResVbd als “Einflüsterer.”

  • Ron   |   04. Juni 2013 - 18:44

    In erster Linie sind die RSUKp natürlich Einheiten der Bundeswehr. Aber das die nun gar nichts mit der Reservistenverband zu tun haben ist auch nicht richtig.
    Zum einen gibt es natürlich deutliche personelle Überschneidungen und der Reservistenverband wird auch in Ausbildungen, Personalwerbung, etc. aktiv mit eingebunden. Das wird von den Landeskommandos (zu mindestens in dem mir bekannten Umfeld) schon aktiv eingefordert. Unterstützung auf personeller Ebene (im geringen Umfang auch finanziell) wird schon bei einigen Gelegenheiten geleistet. Und das ist ja auch in Ordnung. Andersrum läuft es ja genauso.
    Im Übrigen dürften wesentliche Teile der jetzt zu Teilen eingesetzten RSU Thüringen aus der Regionalen Initiative Thüringen hervorgehen. Dort wurden z.B. wesentliche Ausbildungen durch den Verband durchgeführt und entsprechenden Strukturen gebildet auf die jetzt zurückgegriffen werden konnte.

    Unabhängig davon kann man nur hoffen, dass dieses Ereignis dazu führt, dass sich noch mehr Menschen für ehrenamtliche Arbeit interessieren. Denn das Problem der Personalgewinnung gibt es ja nicht nur bei den Reservisten (egal ob Bundeswehr oder ResVerband), sondern auch bei den Feuerwehren, THW und anderen ‘Blaulichtorganisationen’ im ganzen Land.

  • Memoria   |   04. Juni 2013 - 18:59

    @LTC007:
    Katastrophenhilfe als Verteidigung?
    Etwas sehr bemühte Daseinsberechtigung der Bw.
    Aber die Bw entwickelt sich ja in breiter Front zu “back Tod the 90ies”.

    Die Kriegserfahrung der letzten Jahre ist in 5 Jahren institutionell beinah vergessen und man konzentriert sich wieder auf “richtigen Krieg” (Landes- als Bündnisverteidigung), etwas Einsatz (à la Mali und Türkei) und Katastrophenhilfe.

    Na dann siegt mal schön – auf Papier und PowerPoint.
    So wird man wieder auf dem falschen Fuß erwischt werden.

  • CW   |   04. Juni 2013 - 19:03

    @Stefan H. Das mit der Bewährungsprobe für das KdoTerrAufgBw teile ich, noch vor einem Jahr hätten sich WBK III und WBK IV das Drama geteilt. Und da wahrscheinlich fast kein Personal der WBK nach Berlin gegangen ist, dürfte schon das ein oder andere Goldkörnchen an Wissen im Rahmen der Neuausrichtung verloren gegangen sein. Warten wir es mal ab. Die Führung vor Ort haben ja wohl die Kdr der Brigade 23 und 37.
    Und die hoch gelobten RSU, sind die denn schon alle mit “Kaderpersonal” aufgefüllt?

  • tschakko   |   04. Juni 2013 - 19:38

    Servus.
    Aus betroffenen Kreisen habe ich erfahren, das es zwar eine Abfrage von verfügbaren Personal gab, jedoch blieben weiter MAßnahmen gänzlich aus. In Nordhessen sitzen die Btl in ihren Kasernen rum und schieben den Tagesdienst vor sich her, obwohl sie bereit wären um hilfe zu leisten, und dieses auch wollen.
    So machen die Jäger die ganz normale Einsatzausbildung, während die Führungsunterstützer ihren Dienst verrichten.
    Also, es liegt wohl nicht unbedingt an der Bw Führung, sondern wohl eher an den eingesetzten Stäben, und vielleicht auch an den zivilen Leitstellen, die meines Erachtens zu spät reagiert haben. Aber daraus hat, zumindest das Land Niedersachsen anscheinend gelernt.
    Anbei, ein altes Sprichwort sagt:

    Gott und den Soldaten ehret man,
    in Zeiten der Not,
    und zwar nur dann!

    Doch ist die Not vorüber,
    und die Zeiten gewandelt,
    wird Gott schnell vergessen,
    und der Soldat schlecht behandelt!

    In diesem Sinne bin ich mal gespannt wie lange die deutsche Bevölkerung braucht um die Hilfe der Soldaten zu vergessen und zum ganz normalen Ingorieralltag überzugehen.

    Wobei natürlich den Großteil der Hilfe das THW und die Feuerwehr leistet! Das ist unbestreitlich!!

  • J.R.   |   04. Juni 2013 - 20:01

    @ Detlef Borchers
    Weil im EuroHawk-Thread über die Beobachtung der Fluten gewitzelt wurde, hier die entsprechende Mitteilung zu den Satelliten als Link (kein LSR, da Ministeriums-Pressemeldung):

    Satelittenbilder sind halt ein Gimmick (und in dem Fall eine Möglichkeit des BMI, auch etwas Scheinwerferlicht abzubekommen).

    Wasserpegel, Grundwasserspiegel, Durchweichungsgrad der Dämme, Fließgeschwindigkeiten, noch freie Reserven und zu erwartende Wassermassen lassen sich damit nicht kaum ermitteln.

    Genau dafür gibt es aber mittlerweile einiges an Software, die anhand der LIDAR-Karte und den Pegelständen eben nicht nur den oberflächlichen Ist-Zustand abbildt, sondern auch die Wassermassen simulieren kann.
    (Ein Beispiel dafür wäre ISIS. Viel mehr zum Thema hat es bei der europäischen Flutforschung CRUE. Und wer den Stand der Technik sehr unterhaltsam mal daheim im Kleinen ausprobieren will, dem sei From Dust ans Herz gelegt.)

    Aber Planbarkeit und Lagebild sind hier nicht das Problem. Das lenkt letztlich (wie vieles andere) davon ab, dass vor allem zwei Aspekte zählen:
    - Vorbereitung (vor allem durch Rückhalteflächen)
    - Manpower (und deren Mobilisierung und Koordination)

    Ist beides per se ja eher unsexy Fleißarbeit.
    Vielleicht sollte man an der Stelle vielleicht jenen Verwaltungen, Verbänden, ehrenamtlichen wie hauptberuflichen Helfern danken, die hier tatsächlich einiges leisten und in der Vergangenheit geleistet haben?
    Wäre imho irgendwie angemessener, als sich auf Gimmicks und ins Rampenlicht drängende “Randbeteiligte” zu konzentrieren.

  • dallisfaction   |   04. Juni 2013 - 20:01

    Nach aktuellen Informationen sind 44.000 Einsatzkräfte mit der Flut befasst. Und damit schon jetzt mehr als 2002 gesamt eingesetzt waren. Wo ist denn da ein Defizit an Personal festzustellen? Die Führung scheint ja alle Kräfte zu bekommen die sie braucht. Und Hamburg hat initiativ seiner Partnerstadt Dresden erstmal 170 Kräfte samt Gerät zur Verfügung gestellt. Ich finde also den Kräfteansatz beachtlich. Wenn ich mir überlege, wie sich die Bundeswehr ansonsten abmüht Kräfte für Auslandseinsätze locker zu machen.

  • J.R.   |   04. Juni 2013 - 20:10

    Noch ein kleiner Nachtrag zur Mobilisierung:
    Deutschland hat über eine Million (meist freiwillige) Feuerwehrleute. Damit wäre das glaub der mit Abstand naheliegendste Pool, um deutschlandweit Katastrophenhelfer zu organisieren und zu mobilisieren.

  • Hans Tonnenkäse   |   04. Juni 2013 - 20:51

    ja die Feuerwehr wird es wieder richten…

    Unsere Firma fragt z.zt. täglich Personal und Material ab, allerdings nur Tagesstärken. Zudem sind viele bereit Erkunden und haben Ihren Einsatzort besichtigt. Ich hoffe nur das es nicht solche Planungen sind wie beim EH !?!
    Die RSU – Hobbysoldaten (Sorry aber die Masse hat mit Soldat nichts zu tun) wird nicht viel helfen, keine Fahrzeuge, geschweige den Einweisungen usw….

    Bin selber auch gespannt, was die Firma so auf die Straße und auch in die Luft bekommt…

  • Voodoo   |   04. Juni 2013 - 21:08

    “In die Luft” würde mich tatsächlich mal interessieren. Immer Sommer 2002 hatten wir noch keine große ISAF-Dauerabstellung der CH-53 Geschwader, so wie es jetzt der Fall ist…

  • St.Michael   |   04. Juni 2013 - 21:23

    OT Flut:

    Afghanistan: Beschuss deutscher Soldaten

    Seit dem Morgen des 04. Juni unterstützen deutsche Kräfte eine Operation afghanischer Sicherheitskräfte acht Kilometer südwestlich der Stadt Kundus. Dabei wurden deutsche Kräfte mit Panzerabwehrhandwaffen beschossen. Das Feuer wurde von deutscher Seite zweimal erwidert.

    Nach Abschluss der Operation kehrten die deutschen Kräfte ins Feldlager Kundus zurück. Es gab weder Verluste noch Schäden. Über getötete oder verwundete Aufständische liegen keine Informationen vor. Fünf Aufständische wurden durch afghanische Sicherheitsbehörden in Gewahrsam genommen.

  • Lippe65   |   04. Juni 2013 - 22:50

    Guten Abend,

    2002 war die CH-53-Flotte genauso im Einsatz wie derzeit – nur unter anderer Leitung.
    Der wesentliche Unterschied aus meiner Sicht ist allerdings derzeit, dass die operativ verfügbaren Reserven im Inland bewusst gegen die Wand gefahren wurden und daher momentan kein “Hochwasser Einsatzverband” wie 2002 mehr gebildet werden kann -Fähigkeitstransfer und Umgliederung sei Dank!
    Eine solche Schlagkraft wird die DEU Hubschrauberflotte n.M.n. nie wieder entwickeln können / dürfen.
    Wer damals in Holzdorf die eingesetzte Helifleet sah wird sich so etwas heute nicht mehr vorstellen können.
    Das waren die guten alten Zeiten! ;-))
    Diese Assets wurden in den letzten Jahren systematisch zugrunde gerichtet.

    Lippe 65

  • Detlef Borchers   |   04. Juni 2013 - 23:43

    @J.R. D’accord. Ich wollte nur auf die Pressemitteilung hinweisen. Bin momentan zu sehr mit dem Jahrhundert-Prozess gegen den US-Obergefreiten Bradley Manning beschäftigt. (Nur mal so als Gegenstück zu all den Jahrhundert-Flutwassern, die die nächsten Dezennien prägen werden)

  • Thomsen   |   05. Juni 2013 - 6:40

    Wenn ich mir vorstelle, es wäre gleichzeitig noch ILÜ und Skimeisterschaft…

    Ernsthaft:

    hat jemand Erfahrungswerte etc. wie es mit der Einrichtung von Pflichtfeuerwehren in so einem Fall ausschaut? Meine Zeit beim “stolzen blauen Heer” ist fast zwei Jahrzehnte her, dewegen bin ich da absolut nicht mehr auf dem Stand.

  • Stefan H.   |   05. Juni 2013 - 7:30

    Kurzer Zwischenstand: Usti um 07.10 Uhr wurde die Elbe-Durchflussmenge 3500 Kubikmeter erreicht (10,43m). Der Anstieg ist etwas schwächer als gestern in der Prognose und wird – wenn kein neuer Regen kommt – wohl unter der Durchflussmenge 2002 bleiben.

  • NMWC   |   05. Juni 2013 - 7:58

    @J.R.
    Das Sie ein Problem mit der Institution BW, der Industrie und überhaupt haben wissen wie ja nun alle zur Genüge.
    Schaffen Sie es in einem solchen Fall dann vielleicht auch mal die persönlichen Ressentiments beiseite zu legen und sich dem wesentlichen zu widmen? Es geht hier nicht um das gegenseitige Aufwiegen von wer kann was besser und das machen die zivilen eh immer viel effizienter und so. Truppenteile werden gerade alarmiert und zu den Bereichen wo sie von der zivilen Leitung angefordert werden in Narsch gesetzt. Und vor Ort sind die Kräfte über jede Hilfe froh. Egal ob es nun dollste Kräfte oder nur 100 weitere Leute zum Sandsäcke schleppen sind.
    Bei allem Verständnis für Ihre mitunter unterhaltsamen Provokationen und Beiträge. Aber dieses ständige Verwechseln von Institution BMVg mit Truppe allgemein kann Mann doch irgendwann mal einstellen. Ich finde das gerade nur anstrengend. Seit doch froh, dass die Bundeswehr mithilft. Wenn das vorbei ist können dann alle wieder auf uns unfähige Kriegslüsterne Kloppskoffer einprügeln…

  • Sgt. Thrash   |   05. Juni 2013 - 11:42

    Interessant finde ich in diesem Zusamenhang die nun einsetzende Diskussion über die “Deichbauverhinderer” .

    Schon erschreckend zu lesen wie in Bereichen in denen die Deiche und Dämme “verhindert” wurden das Wasser nun Schäden anrichtet und alle darunter leiden müssen.

    Manchmal stehen wir uns selbst im Weg.

  • Dystopia   |   05. Juni 2013 - 12:05

    @Thomsen:
    Nach dem Katastrophenschutzgesetz dürfen in Sachsen-Anhalt beispielsweise Personen auf Anforderung der KatS-Behörde zur Hilfe verpflichtet werden.
    Das kann von der betreffenden Person nur verweigert werden, wenn sie bei der Hilfeleistung gefährdet wird oder andere Pflicht dadurch verletzt würden.

    Pflichtfeuerwehren sind eher einzurichten, wenn der Grundschutz in der betreffenden Gemeinde nicht gewährleistet werden kann, aber das ist (im Falle von Sachsen-Anhalt) im Brandschutz-und Hilfeleistungsgestz geregelt.

    @JR:
    Den “Pool” an Fw-Leuten den Sie ansprechen muss man ersteinmal ausnutzen können. Ich kann nicht ganze Landkreise leer ziehen und den Sicherheit dort gefährden.
    Abgesehen davon müssen die Helfer auf freiwilliger Basis erstmal von ihrem Arbeitgeber dafür frei bekommen.

  • Franz S.   |   05. Juni 2013 - 14:12

    Die RSU-Kompanien in Bayern sind zwar aufgestellt, allerdings ist noch niemand darin beordert. Das wird frühestens im Herbst geschehen.

  • KeLaBe   |   05. Juni 2013 - 19:16

    In den VPR wird als eine der zentralen Aufgaben der Bw genannt, Beiträge zum Heimatschutz und dabei Amtshilfe in Fällen von Naturkatastrophen zu leisten. Das klingt gut und einleuchtend. Stillheimlich wurde da allerdings ein wichtiger Klammersatz als Einschränkung vergessen: „… sofern die Katastrophe nicht gerade an einem Wochenende eintritt“.

    Im Fall dieses Notstandes, der immerhin schon spätestens seit Samstag als Jahrhunderthochwasser bezeichnet wird und zum Teil Pegelstände ergab, die zuletzt vor rund 500 Jahren auftraten, ist erst am Sonntagnachmittag der Einsatz der Bw seitens der Politik (sogar durch die Kanzlerin persönlich) angekündigt worden. Toll. Leider war da bereits seit mehr als 36 Stunden vielerorts Land unter. Pünktlich zum Wochenarbeitsbeginn trafen Teile der Truppe (der hier systembedingt gar kein Vorwurf zu machen ist!) dann auch vor Ort ein – was natürlich medial gut rüberkam, aber zu einem früheren Zeitpunkt wohl deutlich mehr Wirkung gebracht hätte.

    Auch das ist ein Aspekt von „Breite vor Tiefe“, den man noch einmal überdenken sollte. Entweder man schafft die Voraussetzungen für rasche Amtshilfe auch unter ungünstigen zeitlichen und geographischen Bedingungen, oder man streicht sie als eine der wichtigen, wohlklingenden Aufgaben und bezeichnet sie von vornherein auch in den strategischen Grundlagendokumenten als ausdrücklich nachrangig. Alles kann man nicht haben, ohne unglaubwürdig zu werden. Und der schlanke Hinweis darauf, dass Reservisten den Heimatschutz stärken, muss auch irgendwann mal noch stärker als bisher umgesetzt werden. Gerade im territorialen Bereich gibt es, wenn man die VPR ernst nehmen möchte, noch eine Menge zu tun und zu entscheiden. Dazu braucht man dann freilich auch die entsprechenden Ressourcen.

  • J.R.   |   05. Juni 2013 - 19:45

    @ NMWC
    Seit doch froh, dass die Bundeswehr mithilft.

    Warum sollte ich den Soldaten weniger dankbar sein, als den anderen Helfern die mit anpacken? Sie verrennen sich da gerade.

    Nur handelt es sich dabei weder um einen Aufgaben- und Kompetenz-Schwerpunkt der Bundeswehr, noch ist die Bundeswehr was Manpower und Gerät angeht maßgeblich. (Vorgestern waren 1400 Soldaten im Einsatz, im Vergleich allein zu den 28.000 Feuerwehrleuten waren das gerademal 5%.)

    Trotzdem kann sich die Bundeswehr der Medien-Aufmerksamkeit gemäß der alten Faustregel “Flecktarn trumpft Blaulicht trumpft Uniform trumpft alles andere” gewiß sein. (Und von Schlagzeilen wie “Bundeswehr soll Flut aufhalten” im Stern bis hin Fotostrecken zum BW-Fahrzeugpark bei Focus und Autobild ist einigen Medien da gerade nix zu blöd.)

    Wenn der Fokus in den Medien so stark von der Realität abweicht, dann ist das schon ein Problem an sich.
    Umso mehr, da eben das “langweilige” politische Theme Flutprävention das eigentlich wesentliche Ist, eben weil hier die Weichen gestellt werden. Alles andere ist letztlich nicht viel mehr als das Minimieren begangener Fehler.
    Und eben auch, weil gerade die ehrenamtlichen Bereitschaftsdienste (Freiwillige Feuerwehr, THW,…), die hier wirklich in ihrem Element sind und mit zusammen über 30.000 Mann das Rückgrat des Ganzen stellen, unter der Abschaffung der Wehrpflicht deutlich mehr zu leiden hatten als die Bundeswehr selbst. Gerade denen täte derzeit jedes bisschen dieser sehr verdienten Aufmerksamkeit gut.

    Aber das sind ja nur die Medien. Aber statt es besser zu machen liegt der Fokus hier noch ferner der Wirklichkeit: Drohneneinsatz, Katastrophenhilfe als Daseinsberechtigung der BW, angebliche Mobilisierungsprobleme bei den zivilen Stellen als Grund für den BW-Einsatz.
    Und da haben sie jetzt wieder recht: Das wurmt mich in der Tat.

    (Tatsächlich sind Sandsackfüller/Schlepper jetzt etwas, woran es nicht mangelt. Die Hilfsbereitschaft ist mal wieder enorm. Nur löst dass die zugrundeliegenden Probleme nicht.)

  • Ralle   |   05. Juni 2013 - 20:25

    Überall wird in diesen Tagen Hilfe benötigt!Doch selbst eine kurzfristige Personalgestellung ist bei uns kaum machbar.Dieser Vorgang beschreibt einmal mehr das ” Auf der Stelle treten” unseres Vereins!Schon bedenklich?!

  • Sascha W.   |   05. Juni 2013 - 20:42

    @KeLaBe: Amtshilfe in Fällen von Naturkatastrophen ist nicht eine “der zentralen Aufgaben” der Bundeswehr, sondern einfach nur eine der gesetzlich geregelten Aufgaben der Bundeswehr. Bei den in den VPR genannten Aufgaben handelt es sich um eine dem Wortlaut nach abschließende Aufzählung der Aufgaben der Bundeswehr und dort sind zwar Beiträge zum Heimatschutz aufgeführt, dabei wird jedoch in der maßgeblichen Strichaufzählung einerseits in “Verteidigungsaufgaben auf deutschem Hoheitsgebiet” und andererseits in Amtshilfe, die durch Art. 35 Abs 1 GG allen Behörden des Bundes und der Länder, somit auch der Bundeswehr, auferlegt ist, in den vier aufgezählten Fallgruppen – die mithin auch nur die dem Streitkräfteeinsatz im Innern auferlegten gesetzlichen Schranken beschreiben – unterschieden. Amtshilfe erstreckt sich immer nur auf die in der ersuchten Behörde für deren eigentlichen Auftrag ohnehin vorgehaltenen Mittel und Kräfte, es sind keine Mittel oder Kräfte für die abstrakte oder konkrete Möglichkeit der Amtshilfe vorzuhalten. Demnach ergibt sich aus den VPR auch keine Verpflichtung, Kräfte und Mittel vorzuhalten, um ggfs. einem Amtshilfeersuchen nachzukommen.

  • NMWC   |   05. Juni 2013 - 21:25

    @J.R.
    Nein, ich verrenne mich da nicht. Ich habe darauf hingewiesen, dass Sie es immer wieder schaffen die Differenzierung zwischen Soldaten (Truppe) und dem BMvg zu unterlassen. Das war der eine Punkt um den es mir ging.
    Bezüglich des unnötigen gegeneinander aufwiegens “wer hätte hier den wichtigeren Beitrag zur Fluthilfe” sind wir uns ja einig. Mich nervt es ungemein, wie da die verschiedenen Helfer von manchen da gewertet werden. Mir ist dabei wichtig: Alle leisten einen ungemein wichtigen Beitrag.
    Und was die jeweilige Institution angeht sollen sich der jeweilige Held vom Fehmarnbelt hält dahin stellen und erzählen wer nun der dollste ist oder wer nichts kann…Und das da Teile der Medien mitmachen finde ich auch nicht gut. Nur ist das alles nictht die Schuld der Truppe, die alarmiert wurden und werden und sich auf den Weg machen. Genauso wenig ist es die Schuld der anderen Helferkontingente. Diese Politisierung geht mir gehörig gegen den Strich.
    Die Truppe hilft, dort wo sie gebraucht werden und sind als Helfer willkommen. Welche Mängel die Institution selber mitbringt (Verzögerung, Planung, Materialklarstand usw.) ist da erstmal nebensächlich. Nennen Sie meine angestrebte Sichtweise von mir aus “non-partisan”.
    Im Nachhinein kann dann gerne der Mängelkatalog ausgearbeitet werden. Aber bis der Notstand vorbei ist plädiere ich für eben jenes “non-partisan”.

  • J.R.   |   05. Juni 2013 - 23:27

    @ NMWC
    Das mit der wahrgenommenen fehlenden Differenzierung liegt vielleicht daran, dass ich persönlich für mich eine grobe Dreiteilung vornehm: Der Soldat, die Organisation Bundeswehr, das BMVg. Und ja, zwischen der Organisation Bundeswehr und dem BMVg fällt es mir als Außenstehender in der Tat sehr schwer zu differenzieren. (Der Fall Eurohawk zeigt ja mal wieder anschaulich, wie sehr Trägheit und vorauseilender Gehorsam in der BW einerseits und politisches Wunschdenken samt Ergebnisvorwegnahme und Wegignorieren der Realität im BMVg ineinandergreifen.)

    Aber darum ging es (mir) zur Abwechslung mal nicht. ;)
    (Genausowenig um eventuelle organisatorische Mängel in der BW hinsichtlich Katastrophenschutz oder Mobilisierung.)

    Ich seh die BW bei Hochwasser schlicht nicht in der Verantwortung, und halte den Katastrophenschutz nicht für eine Aufgabe der Bundeswehr. Wenn sie trotzdem helfen kann ist das schön und natürlich willkommen.
    Aber auch der Schwerpunkt bei der Flutberichterstattung und -diskussion sollte imho entsprechend woanders liegen.

  • NMWC   |   05. Juni 2013 - 23:59

    Dann bitte das hier ändern, damit Ihre Sicht umgesetzt ist:
    Artikel 35 Abs. 2, 3 Grundgesetz
    (2) (…) Zur Hilfe bei einer Naturkatastrophe oder bei einem besonders schweren Unglücksfall kann ein Land Polizeikräfte anderer Länder, Kräfte und Einrichtungen anderer Verwaltungen sowie des Bundesgrenzschutzes und der Streitkräfte anfordern.
    (3) Gefährdet die Naturkatastrophe oder der Unglücksfall das Gebiet mehr als eines Landes, so kann die Bundesregierung, soweit es zur wirksamen Bekämpfung erforderlich ist, den Landesregierungen die Weisung erteilen, Polizeikräfte anderen Ländern zur Verfügung zu stellen sowie Einheiten des Bundesgrenzschutzes und der Streitkräfte zur Unterstützung der Polizeikräfte einzusetzen. Maßnahmen der Bundesregierung nach Satz 1 sind jederzeit auf Verlangen des Bundesrates, im übrigen unverzüglich nach Beseitigung der Gefahr aufzuheben.

    Dann können sich all jenen die in den letzten Tagen alarmiert und in Marsch gesetzt wurden, oder gerade alarmiert werden wieder hinlegen und alles ist gut. Dann aber bitte keine Empörung im Umkehrschluss das die sogenannte “subsidiäre Hilfeleistung” dann vom Tisch wäre.

  • Cynic2   |   06. Juni 2013 - 9:14

    @ J.R.
    Im Grundsatz gebe ich Ihnen Recht damit, dass der Katastrophenschutz nicht in der “Verantwortung” der Bw liegt. Es kann weder Kernauftrag noch hauptsächliche Daseinsberechtigung bewaffneter Streitkräfte sein, im Katastrophenfall zu unterstützen. In den USA ist mal diskutiert worden, ob es sinnvoll wäre Katastrophenschutzverbände aufzustellen, die in solchen Fällen mit spezialisierten Fähgkeiten schnell einsatzbereit wären. Das wurde allerdings wieder verworfen, weil keine militärische Kernaufgabe.

    Der Art. 35 regelt dementsprechend ja auch, dass die Streitkräfte eingesetzt werden können, wenn sie Fähigkeiten einbringen können. Es ist also keine Kernaufgabe, muss aber trotzdem gewährleistet werden. Ein Grund dafür ist schlicht, dass man die Mittel für den Zivilschutz gestrichen hat und das THW nicht soweit finanzieren will, dass es auch ohne Streitkräfte auskommt. Der Ansatz der Reservistenkonzeption eine besondere Rolle im Katastrophenschutz einzunehmen, ergab sich dann daraus, dass man zuwenig aktive Einheiten hatte, um diesen eine feste Rolle zuzuweisen und die Reserve ohnehin auf einer kleiner werdenden Daseinsberechtigung stand. Es wird interessant sein, zu sehen, wie sich die Reservekomponenten in dieser Katastrophe schlagen werden.

    Und dass die Medien den Einsatz der Streitkräfte überproportional zum Einsatz des THW und der Feuerwehr gewichten entspringt doch ganz einfach der Tatsache, dass es wieter vom Alltag entfernt ist. Das THW pumpt alle paar Wochen jemandem den Keller aus, aber der Einsatz der Streitkräfte im Inneren ist da schon etwas anderes für die Medien. Wer allerdings in Zeiten des Zeitungssterbens und der 30 Sekunden Nachrichtenschnipsel eine ausgewogene und objektive Berichterstattung erwartet, wird hier sicherlich enttäuscht. Traurig aber wahr.

  • Franz S.   |   06. Juni 2013 - 9:27

    @KeLaBe

    Das ist so nicht korrekt. Bereits am Wochenende sind erste Bundeswehreinheiten in die Katastrophenhilfe gegangen. Logisch, so viele waren es erstmal nicht (In Berchtesgaden war es etwa Zugstärke), aber es hat wohl auch niemand damit gerechnet, dass die Bundeswehr am Wochenende mit tausenden von MannInnen kommen kann.

    Wobei ich nicht ausschließen möchte, dass einige Einheiten aufgrund einer milKATAL-Stufe einen gewissen Personalstamm über das Wochenende dabehalten haben.

  • St.Michael   |   06. Juni 2013 - 13:43

    OT zu Flut :

    Ein deutscher Soldaten in Afghanistan verstorben. Keine Angaben, wie es zur Verletzung /Tod kam.
    Quelle: Bundeswehr.de

  • Someone   |   06. Juni 2013 - 14:00

    Bundeswehr.de vermeldet Tod eines DEU Soldaten in MES (Link)

    Berlin/Masar-i Scharif, 06.06.2013, Einstellzeit: 12 Uhr.
    Am 6. Juni um 3.20 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (5.50 Uhr Ortszeit) wurde im Feldlager Masar-i Scharif ein deutscher Soldat schwer verletzt aufgefunden.

    Der Soldat wurde in das Einsatzlazarett Masar-i Scharif transportiert. Dort wurde sein Tod festgestellt.

    Der Vorfall wird weiter untersucht und ist noch nicht abgeschlossen.

    Stand: 11.45 Uhr

    Aktualisierung: 13.10 Uhr

    Bei dem toten Soldaten handelt es sich um einen 24-jährigen Stabsgefreiten aus dem Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach. Die Angehörigen des Soldaten wurden durch die Bundeswehr informiert.

    Die bisherigen Ermittlungen weisen auf eine Selbsttötung hin. Die nachträglichen medizinischen Untersuchungen haben ergeben, dass der Soldat zum Zeitpunkt des Ereignisses unter Alkoholeinfluss stand. Letzte Klarheit können nur die weiteren Ermittlungen, an denen unter anderem vor Ort derzeit die Feldjäger und der Rechtsberaterstabsoffizier beteiligt sind, erbringen.

    Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr hat die Staatsanwaltschaft in Kempten entsprechend unterrichtet und erste Unterlagen übermittelt.

    Einstellzeit: 13.15 Uhr

    Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

  • Buzz   |   06. Juni 2013 - 15:07

    @Someone

    VS als Copy&Paste einstellen? Man hätte es ja wenigstens umformulieren können.

  • Astra   |   06. Juni 2013 - 16:13

    @ Buzz

    Stimmt. Der Text ist so sehr VS, dass er auf Bundeswehr.de zu finden ist. Ähm.

  • Someone   |   06. Juni 2013 - 17:34

    @ Buzz | 06. Juni 2013 – 15:07

    Jupp, deswegen steht gleich in der ersten Zeile, dass das auf Bundeswehr.de veröffentlicht wurde und dann ist da sogar ein direkter Link in Klammern dahinter eingefügt.

    VS = Voll Scheiße als Bezeichnung für den Vorfall könnte ich aber akzeptieren.

  • Buzz   |   06. Juni 2013 - 22:59

    Auf bundeswehr.de sah ich vorhin nur den oberen Teil.

    Ich habe die Info per LoNo bekommen…. den unteren Teil… und hab somit angenomme, das er aus der Mail kopiert wurde….mea culpa.

  • Chris   |   07. Juni 2013 - 6:33

    Ist dies der erste tote Kamerad, der sich selbst gerichtet hat?

    Mein Beileid gilt den Kameraden und vor allem der Familie.

  • YEAHMAN   |   07. Juni 2013 - 7:22

    Hier in MeS wurde auch der Muell kontrolliert etc. Die Waffe wurde wohl noch nicht gefunden…