Alles Banane bei der Marine

Den Zusammenhang von Importen nach Deutschland und sicheren Seewegen und damit die Bedeutung der Marine möchte die kleinste Teilstreitkraft einer breiteren Öffentlichkeit nahebringen. Meer. Für Dich heißt die Imagekampagne, die die Deutsche Marine dafür in Kürze startet, und dazu gibt es ein paar – weitgehend inhaltsgleiche – Videoclips, in denen Bananen, Benzin und Handys plötzlich fehlen, wenn die Seewege nicht sicher sind. Die Clips hat die Marine jetzt veröffentlicht – hier ein Blick darauf:



64 Kommentare zu „Alles Banane bei der Marine“

  • BravoHotel   |   14. Juni 2013 - 9:28

    Nette Idee, aber die Umsetzung beweist leider die mangelnde Ausbildung / Qualifikation der Verantwortlichen.

  • Les Großmann   |   14. Juni 2013 - 9:31

    Bei der Vorstellung der Imagekampagne soll es zu erheblicher Unruhe gekommen sein, da von anderen Werten (außer reinen Wohlstandswerten) nicht mehr die Rede ist. Kritik, insbesondere von jungen Leuten zu dieser selbstauferlegten Beschränkung wurde zwar angehört aber abgeschmettert, also macht die Marine jetzt das mit den Bananen. Außerdem soll der ganze Spass auch gar nichts gekostet haben.
    Ob man dadurch allerdings die Personalprobleme löst?

  • chickenhawk   |   14. Juni 2013 - 9:32

    Dann hatte Horst Köhler also doch recht… ;-)

  • dallisfaction   |   14. Juni 2013 - 9:37

    Ich musste auch sofort an Horst Köhler denken.

  • Elahan   |   14. Juni 2013 - 9:42

    Ein großer Teil der Bevölkerung der heutigen BRD, lebte Jahre ohne Bananen, hätten viel dafür gegeben welche zu bekommen aber keiner hätte eines seiner Kinder für Obst oder Telefon geopfert!

    Man sollte immer wissen, was einem was wert ist!
    Wer bereit ist für den Konsum und Kommerz zu sterben, sollte nicht alimentiert werden, sondern besoldet.

  • Vtg-Amtmann   |   14. Juni 2013 - 9:54

    … reif für den nächsten Untersuchungsausschuss, aber bitte beim medizinisch-psychologischen Dienst!

  • JCR   |   14. Juni 2013 - 10:09

    „Gedenke deiner Ahnen.
    Sei Deutsch in Wort und Tat.
    Iß Äpfel – nicht Bananen.
    Üb’ Treue – nicht Verrat.“

    ;)

    Oder kennt jemand noch Zonen-Gabi?

    Wie auch schon jemand bei Facebook sagte, die „Musik“.
    Irgendwie scheinen die letzten Raver der Republik ihr Auskommen bei der Medienabteilung des BMVG gefunden zu haben.

  • Jas   |   14. Juni 2013 - 10:15

    Ist.das.peinlich.

    Ich schäme mich ja schon etwas für die Kampagne… Anstatt das man z.B. den Schutz für Schiffe des WFP (ATALANTA – also Essen für andere) die Seeraumüberachung (UNIFIL – waffenschmuggel) oder jeden anderen Einsatz der Bundeswehr (denn überall ist die Marine mit dabei) aufnimmt, sind wir jetzt also die Retter der Südfrüchte im LIDL – Apples blauer Ritter auf See und Shells großer Beschützer…

    Der Witz an einer Imagekampagne ist ja, dass ich durchaus etwas übertreiben darf, ideologischer werben kann als es die Realität hergibt. Und aus all den Möglichkeiten (wobei der wirtschaftliche Aspekt der Seewege ja nicht schlecht ist) entscheidet man sich für Bananen, Handys und Benzin???? Da hat aber einer den Herren mal richtig weiss gemacht er könne den Puls der Zeit fühlen. Wie lief das ab?

    Admiral: „Was können wir in der Imagekampagne vermitteln? Die Wichtigkeit der Marine muss verdeutlicht werden! Aber wir müssen junge Leute ansprechen – was wollen die so?“

    Werbeheini/Stoffz: „die Madchen sind immer am Handy und die Jungs stehen auf Autos!“

    Admiral: „dann nehmen wir das!“

    Anderer StOffz: „ja aber mit so einer sexistischen Pauschalisierung bieten wir nur Angriffsfläche für die Presse und die Opposition. Wir brauchen definitiv noch was universelles, etwas das alle anspricht“

    Anderer StOffz (mit Banane im Mund): „nomnomnom dann nehmen wir halt Bananen“

    Admiral: „Ich mag Bananen. Perfekt Männer lasst das morgen in den Druck gehen,“

    Werbeheini/StOffz: „ähm das wird ne Videokampagne…“

    Admiral: „Video, Zeitung, Radio…. Von mir aus bedruckt ihr die Bananen mit „stolz beschützt von ihrer Deutschen Marine und ner Telefonnummer“ Hauptsache das läuft. Meine Herren ich erwarte Ende der Woche einen Bericht und die ersten Vorlagen. Schönen Tag in See.

    ;)

  • Thomsen   |   14. Juni 2013 - 10:19

    Weltklasse!!! ;-);-)

  • Jas   |   14. Juni 2013 - 10:20

    Nachtrag:

    An alle Kameraden die auch im Blauen Tuch dienen:

    „Banana Joe“ beanspruche ich hiermit als Spitznamen in der Flotte.

  • NMWC   |   14. Juni 2013 - 10:27

    @Jas
    Nix da, der ist bereits vergeben an das Weltkulturerbe Carlo Pedersoli (aka Bud Spencer).
    Ausser natürlich Sie haben ähnliche Ausmasse und haben den gleichen 7sec Narkosehammer…

  • Cynic2   |   14. Juni 2013 - 10:36

    @NMWC
    Ich schlage vor, bei den italienischen Kameraden anzufragen, ob die Marine nicht auch mit dem Weltkulturerbe Bud Spencer werben darf. Dieser erfolgreiche Jurist hatte ja bereits eine klare Lösung für das Piratenproblem, das die internationalen Seewege bedroht:

    „Und immer schön brav bleiben, sonst gibt`s Haue und Haue regiert die Welt.“ (Bud Spencer)

    Die Marine muss das nur noch taktisch umsetzen…

  • Franz S.   |   14. Juni 2013 - 10:36

    Ich oute mich, dass ich diese Kampagne nicht übel finde. Zum einen haben wir mal Videos, die eine klare Botschaft vermitteln, und nicht einfach nur eine Reihung von Videosequenzen sind. Zusätzlich haben wir die (durchaus mutige wie realistische) Aussage, wie wichtig offene Seewege für uns sind, und dass es Leute gibt, die diese Seewege für uns offen halten.

    Was mir jedoch stilitisch auffällt, ist dass die Bundeswehr-Jingle besser eingearbeitet werden sollte. Im Video – wie auch in den neuen Radiowerbungen – kommt diese nach einer kurzen Pause und scheint damit vom Rest abgekoppelt und isoliert zu sein.

    Meiner Meinung nach ein großer Schritt in der Außenkommunikation der Bundeswehr.

  • Frank_S   |   14. Juni 2013 - 10:49

    Bevor nun das Geschrei „Kein Blut für Bananen“ losgeht: In den Videos wurden exemplarisch Güter des täglichen Gebrauchs rausgepickt.

    Natürlich hätte man auch eine Familie zeigen können, die aufgrund fehlender Brennstoffe erfriert.

    Technisch gesehen ist das Video etwas zu lang. Die vielen Schnitte (wahrscheinlich um es allen Recht zu machen) mindern die Kernbotschaft

  • Schraubendrehn   |   14. Juni 2013 - 11:19

    Werbung sollte zur Marine passen. Diese tut es, ist vielliecht etwas eingeschraenkt. Aus den Verteidigungspolitischen Richtlinien zitiert:
    „Zu den deutschen Sicherheitsinteressen gehören:
    – Krisen und Konflikte zu verhindern, vorbeugend einzudämmen und zu bewältigen, die
    die Sicherheit Deutschlands und seiner Verbündeten beeinträchtigen;
    – außen- und sicherheitspolitische Positionen nachhaltig und glaubwürdig zu vertreten
    und einzulösen;
    – die transatlantische und europäische Sicherheit und Partnerschaft zu stärken;
    – für die internationale Geltung der Menschenrechte und der demokratischen
    Grundsätze einzutreten, das weltweite Respektieren des Völkerrechts zu fördern und
    die Kluft zwischen armen und reichen Weltregionen zu reduzieren;
    – einen freien und ungehinderten Welthandel sowie den freien Zugang zur Hohen See
    und zu natürlichen Ressourcen zu ermöglichen.“
    Bezogen auf die Marine wurde somit lediglich der letzte Spiegelstrich aufbereitet.
    Ein weiterer Clip von z.B. UNIFIL zeigte groessere Ausgewogenheit und bezoege sich auf den Punkt ‚Krisen‘. Die Marine koennte auch gut mit Internationalitaet (u.a. transatlantisch) werben.
    Vielleicht gibt es Bald.Mee(h)r.Davon.

  • BausC   |   14. Juni 2013 - 11:20

    Wenn genug Spott und Häme ausgekübelt ist, weil ja jeder 12jährige und erst Recht die hier anwesenden, was besseres hinbekommen hätten, kann man ja mal zu der Kernbotschaft kommen. Für mich ist eines klar, Länder wie China, Indien, Brasilien und andere, werden den Weltmarkt leersaugen. Das nehme ich ihnen nicht einmal übel. Es ist eine logische Entwicklung. Dann geht es irgendwann und das ist aus meiner Sicht, gar nicht mehr so lange hin, nicht nur um Bananen oder bilige Hifi-Geräte, sondern tatsächlich um Rohstoffe und Lebensmittel für das tägliche Überleben. Darauf hinzuweisen hat in jüngster Vergangenheit nur ein Präsidentenamt gekostet. Wenn es Menschenleben kostet, ändert sich ggf. die Meinung des ein oder anderen Weltverbesserers. Nur leider haben wir dann nichts mehr entgegen zu setzen. Dann sind wir eben ein China, Indien oder Brasilien, wie wir sie aus der vergangenheit kennen. Die Erde wird sich völlig ungerührt weiter drehen.

  • Jas   |   14. Juni 2013 - 11:28

    Der Inhalt (wie oben bereits gesagt) is ok. Aber die Art und Weise, vorallem die Einschränkung auf jeweils ein Gut pro Spot(t) (hätten auch alle in einen Spot gepasst, dann wär auch der Mangelgedanke nachvollziehbarer) ist eher belustigend als werbeträchtig.

  • Jugendoffizier   |   14. Juni 2013 - 12:03

    Oha, die drei Werbevideos schreien ja geradezu nach meinem Kollegen Sascha Stoltenow… :-)

    Ich verstehe, was die Marine ausdrücken möchte – an der Umsetzung der Botschaft soll man aber besser noch einmal nacharbeiten.
    Die Marine hat sehr viel bessere Eindrücke vom Einsatz vor der Küste Somalias.

    Ich nehme an, dass dieser Spot „inhouse“ produziert wurde – die Marine hatte auch schon deutlich bessere Videos im Angebot… aber damals gab es noch kein Internet. :-P

  • Ares   |   14. Juni 2013 - 12:18

    Die Botschaft ist ja inhaltlich nachvollziehbar, die Art und Weise ist aber echt schlecht… noch schlechter sind übrigens die Plakate, die uns TW dankenswerterweise erspart hat.

    Aber noch mal zurück zum Inhalt: ich finde es gut, dass endlich auch einmal von den Streitkräften angesprochen wird, wofür wir auch da sind: Schutz deutscher Interessen, auch wirtschaftlicher.

    Letztlich halte ich es mit Dieter Nuhr: Natürlich schreien alle „Kein Blut für Öl. Das sind aber die ersten die einen Tanker mit Soldaten nach Arabien schicken, wenn der Liter Benzin 10,- € kostet…“ und genauso ist es!

  • Elahan   |   14. Juni 2013 - 12:25

    @Frank_S

    Wenn in Deutschland eine Familie an fehlender Heizung (mit welchem Betriebsmittel auch immer) erfriert, dann ist die Ursache mit Sicherheit nicht die Ausstattung (Mat +Pers) der Marine. wer solche Zusammenhänge konstruiert hat entweder keine Ahnung von Sicherheitspolitik oder reduziert sie mit Absicht auf das Militär um einen anderen Zweck zu verfolgen.

  • Ottone   |   14. Juni 2013 - 12:36

    Der erste Teil ist jeweils eher auf dem Niveau der Vorabendserie „Küstenwache“. Unterm Strich wird der Welthandel wohl eher als Aufhänger genommen um die Marine darstellen zu können, und vielleicht um Bewerbern gegenüber Eltern/ Erwachsenen eine Argumentationshilfe an die Hand zu geben. Bewerber selbst werden sich mit dem Welthandelsargument sicher nicht gewinnen lassen.

  • Les Grossmann   |   14. Juni 2013 - 12:51

    @ Ottone
    und um genau für diese Bewerber gewappnet zu sein,wird jetzt noch eine 3 Argumente Karte BHB an jeden Marinesoldaten ausgegeben,

  • Rote Litze   |   14. Juni 2013 - 12:54

    Ich bin auf die Antwort des Heeres und der Luftwaffe gespannt – worauf müssen wir verzichten, wenn diese TSK’s nicht mehr ausrücken?

  • Cynic2   |   14. Juni 2013 - 13:00

    @Rote Litze
    Für das Heer könnte natürlich der eine Randauftrag nationale Krisenreaktion in den Mittelpunkt gerückt werden und ein cooles Video zu Operation PEGASUS gedreht werden. Andererseits fragt dann womöglich jemand, wie das wirklich ablief und das will ja keiner.

    Und ohne die Luftwaffe würde die Luftverteidigung der Türkei zusammenbrechen! Eines tollen Urlaubslandes und einer lupenreinen Demokratie… :-)

  • Jas   |   14. Juni 2013 - 13:05

    Bei mehrmaligen Ansehen fällt folgendes auf.

    Die Texteinblendungen, obwohl cineastisch völliger Murks, retten aber die Ganze Handlung und Botschaft. Denn schaut euch mal die Videos an und denkt euch die Texte weg, dann ist die Handlung wie folgt:

    Sie: „Hey wasn da los?“

    Er: „Gibt keine Handys mehr“

    Cut – Fregatte im Einsatz

    „Kap´tän wir haben möglicherweise den Frachter mit den Handys gefunden“

    „Sehr gut – Heli Rolle auslösen der soll das überprüfen“

    „Kap´tän positive – es ist der Handyfrachter“

    “ Exzellent – Feuer!!!“

    -Alle lachen-

    und fahren weiter auf der Suche nach dem nächsten Handyfrachter

    XD

  • Rote Litze   |   14. Juni 2013 - 13:07

    …insgesamt ist der Antritt der Marine klasse – hier wird an Beispielen der Nutzen des Militärs verdeutlicht. Das Heer bzw. die Bw allgemein hat ja gerade in diesen Tagen sehr wirksam in den Fluten mit Hand und Gerät (zu Wasser / Land und Luft) glänzen können. Aber eine derartige Werbekampagne will man DEU ja hoffentlich nicht öfter zugemutet sehen.

    Ich hoffe tasächlich, dass sich die anderen TSK etwas inspitieren lassen und ähnliche Botschaften senden.

  • Frank   |   14. Juni 2013 - 13:08

    Und hier mal von den Profis, in Bild und Wort, es war wohl ein versuch das zu kopieren. Hat wohl nicht hingehauen.

    https://www.youtube.com/watch?v=neYApTT794Q

  • Jas   |   14. Juni 2013 - 13:17

    Welten….

    Aber mal ehrlich, das muss doch den Verantwortlichen auffallen?

    Gibts keine Test Screenings? wird eigentlich immer noch alles einfach so übernommen was einem irgendwelche „zivilen Meidenexperten“ für teuer Geld hinschlotzen?

    Unprofessionell und unseriös.

  • Rote Litze   |   14. Juni 2013 - 13:22

    @Frank: Und da von den anderen Profis: http://youtu.be/brNX4xqlXJE

    @alle Kritiker: Es ist toll, die Fehler und Mängel der Bw herauszufinden und Denen, die etwas machen, etwas auf die Beine stellen, das zu zerreden, weil es irgendwo Jemanden gibt, der es ja soviel besser kann.

  • -MK20-   |   14. Juni 2013 - 13:42

    Frank, der Vergleich mag vielleicht aus deutscher Perspektive funktionieren. Ein Brite wird sich spätestens dann seinen Teil gedacht haben, als die frz. Charles de Gaulle ins Bild kam. Weiterhin auffallend: keine Jets, nur Hubschrauber. MPA habe ich auch nicht sehen können. Na dann kann ja nichts mehr schiefgehen, mit der glorreichen Royal Navy..

    Frank_S, die Bw-Werbevideos scheinen grundsätzlich immer zu lang zu sein. 30 Sekunden maximal, sonst wird die Aufmerksamkeitsspanne strapaziert und zu lange auf den Informationen herumgeritten. Ganz im Sinne von: „kommt endlich mal zur Sache.“

    Die Idee ist an und für sich gut und nicht so Bw-typisch trocken. Umsetzung ist verbesserungswürdig. Mal sehen wie das in ein paar Jahren aussieht.

  • Wassermann   |   14. Juni 2013 - 14:16

    Schlichtweg genial!

  • Wassermann   |   14. Juni 2013 - 15:39

    @ Rote Litze, 13:22: Yes!

    @Alle

    Bewundernswert, welche vmtl. uniformierte Expertise und vermeintliche Kreativität hier zum Ausdruck kommt. Nur zu, auf zum Gegenentwurf und auf zum Wettstreit der Ideen! Auf die Ergebnisse – wenn denn welche zustandegebracht werden – können wir alle mehr als gespannt sein…

  • A.Fischer   |   14. Juni 2013 - 16:14

    Das schaut aus als hätte es jemand in 10 minuten mit dem „Windows Movie Maker“ unter WinXP zusammengeschnibbelt… Ich befürchte allerdings das das von höherer Stelle so vorgegeben wird und diejenigen die diese videos schneiden es durchaus besser könnten. Wem sagt „Tyrosize“ etwas? Wenn ich das richtig verfolgt habe wurde da tatsächlich mal jemand mit Begabung fürs Filmen/Fotografieren in die Werbeabteilung versetzt/kommandiert, nachdem er privat super Videos und Fotos gemacht hat(als aktiver Soldat mit soldatischen Themen). Würde mich wundern wenn jemand so begabtes soetwas wie diese Werbevideos freiwillig verbrechen würde… Wem Tyrosize nichts sagt: http://www.youtube.com/watch?v=AW4zO9KIscQ (Eddie the singing christmas tree)
    MfG

  • Maggus   |   14. Juni 2013 - 16:32

    Die Idee dahinter ist sicherlich gut, aber die Umsetzung eher mangelhaft. Der Spot scheint für ein eher junges Publikum gedacht zu sein und das Beispiel mit der Banane ist naja. Reichweite von dem Spot gleich null.

    Zielgruppe für derartige Spots sollten aber eigentlich Bevölkerungsgruppen oder Lobbyorganisationen mit direktem oder indirektem Einfluss auf die Politik sein, die ja letztlich für die Budgetierung und Ausrichtung der Marine verantwortlich ist. Hier würde man mit Argumenten wie Rohstoffe, Handel, Arbeitsplätze viel erreichen können. Dies nicht zu vermitteln, ist auch eine Verfehlung des Offizierskorps (wenn man das noch so nennen kann).

  • Reservist   |   14. Juni 2013 - 17:24

    Ist das mutwilliges Downsizen? Wieso nicht einmal(!) richtig ? Fehlende Haushaltsmittel?

    @Rote Litze: Was die Briten als auch Amis definitiv besser machen ist, zielgruppen- gerechtes Marketing. Davon sind wir aber sowas von weit weg!

    Oder weckt das zu sehr die deutsche Angst vor jedwegigem Kriegsgehabe?

  • codog   |   14. Juni 2013 - 18:55

    Eine einfache Botschaft für einfache Menschen.
    Ohne Bundeswehr bzw. Marine keine Bananen, Benzin und Handys.

    Ich bin überzeugt, dass durch diese Vereinfachung unserer Bevölkerung der zweithöchste Posten im Bundeshaushalt plausibel erscheint und somit vermittelbar ist.

    Ziel dieser Videos ist aber nicht die Blogleser hier für die Marineeinsätze zu begeistern, sonder in erster LInie die Nachwuchsgewinnung. Die 18 bis 21jährigen glauben das nämlich alles. Ich kenne in diesem Zusammenhang die Nachwuchsgewinnung an Berufsschulen recht gut.

    Leider sind kritische bzw. realistische Webseiten, oder auch Blogs wie dieser, selten.

    Die Masse möchte, ohne wirklich kritisch zu hinterfragen, so etwas lesen:
    http://seefahrer.blog.de/
    Auch da konnte man öfters lesen, dass die Regale bei Aldi ohne Atalanta leer wären, etc.

    Ich kann nur sagen: Hinterfrage kritisch und denke über deine zukünftigen Handlungen nach!

  • LTC007   |   14. Juni 2013 - 20:19

    frank: so wie die royal navy ist es glaubwürdig, das chiquita-video ist einfach nur peinlich. ich empfehle immer noch das video at this moment der national guard auf youtube. lief in den us 2009 in allen kinos vor den hauptfilmen. gibt auch ein über das unaufwendige making of. aber in unserer marine kann auch keiner mehr singen…

  • TomTom   |   14. Juni 2013 - 21:05

    Hier also das zweite Produkt des Verantwortlichen für „Bundeswehr – Minus – Karriere – Punkt – de.

    Die Idee ist gut, aber wer so für den Dienst in den Streitkräften wirbt, braucht sich über die 25%ige Abbrecherquote bei den FWDL nicht zu wundern.
    Schließlich wurden denen Handys, Bananen und Benzin versprochen…

  • Christoph Engelhardt   |   14. Juni 2013 - 21:25

    Ist das die erste Werbung der Bundeswehr in der tatsächlich Waffen (sogar scharfer Schuss) zum Einsatz kommen?

    Mir kommt’s jedenfalls so vor.

  • ZDL a.D.   |   14. Juni 2013 - 23:14

    Also ich finde den Ansatzt „wir schützen unsere Handelswege“ erstmal ziemlich gut, denn das ist mal was Handfestes, was gegenüber über dem nebulösen Helferidealismus für andere bedrohte Völker mal uns was nutzt.
    Und dabei geht es ja nicht um Handelsimperialismus wie in der Spätphase des 19. JH, sondern um den Schutz der Seeleute vor Piraten. Wer da mit dem großen moralischen Holzhammer gegen das niederträchtige Sterben für den Kommerz agitiert, der sollte sich doch mal vor Augen führen, dass auch andere Einsatzkräfte für die Funktion unseres handelsrelevanten Straßenverkehrs draufgehen, Autobahnpolizei, Bundespolizei, Feuerwehr, usw.
    Ist es eine Schande für die Infrastuktur unseres Gemeinwesens zu kämpfen?
    Bei uns leider immer noch – weil nicht idealistisch genug.

    Also die Idee ist gut und ehrlich: Die Marine kämpft für unsere Interessen.

    Leider finde ich die Umsetzung wenig geglückt, weil die eigentlich Story, aus den Bildern überhaupt nicht abzulesen ist.
    Nach dem bedröbbeltem Mädchengesicht, kippt das ganze in einen reinen Zusammenschnitt mariitmer Waffensysteme und Fähigkeiten – aber die Geschichte wird nur durch die letzte Texteinblendung erzählt. Die Macht der Bilder hingegen verpufft.

    Wie wohl bei der politisch überkorrekten BW unausweichlich, wird auf den zu bekämpfenden Feind, als Emotionsverstärker völlig verzichtet – Piraten? nie gehört!? Entführungen? – gibts nciht! Angriffe auf Handelsschiffe? – aber doch nicht im Fernsehen!..Dunkelhäutige Verbrecher? – Rassistisch, Pfui!

    Wenn man die Bananenstory erzählen will, dann braucht man ein Schiff mit Bananencontäinern, einen deutschen Kapitän und Besatzung eines Handelsschiffes, die ihre harte Arbeit tun und mit denen man sich als bananenliebender Bürger identifizieren kann. Und wenn die dann von düstern Schwarzafrikanern entführt werden und Lösegeld erpresst wird, die weil die Bananen alle vergammeln, dann kann die Marine zeigen, was sie drauf hat um diesen bösen Buben das Handwerk zu legen und die braven Jungs von der Handelsmarine wieder freizubekommen, damit sie das tun können, was unserem Wohlstand und Bananenhunger dient: Die Handelswege mit ihrem Schiffen voller Bananen befahren.
    Und am Ende läuft das Handelsschiff wieder in Hamburg ein, das Regal wird wieder gefüllt, das kleine Mädchen strahlt wieder – und die Jungs von der Marine klatscehn untereinander ab – Mission erfüllt – der Einsatz hat sich gelohnt.!

    Zugegeben, da müsste man mehr Aufwand treiben, aber so würden positive Emotionen freigesetzt und die schaffen die Bindungswirkung, die man doch eigentlich erreichen will.
    Mit reinen Texttafeln, einem verschnupftem Mädchengesicht und einem wilden Clipmischmasch kommt diese Stimmung aber bestimmt nicht über!

  • J.R.   |   14. Juni 2013 - 23:45

    @ZDL a.D.
    denn das ist mal was Handfestes

    Nö, ist es nicht.
    Die Bedrohung der Handelswege, die sich mit einer konventionellen Marine beseitigen ließe, gibt es nicht.
    Selbst die Worst-Case-Szenarien (Ägypten schließt den Suez-Kanal, oder Iran macht die Straße von Hormus dicht) sind a) wirtschaftlich unwesentlich, und werden b) wahrscheinlich über politischen Druck beseitigt, c) sicher nicht von der deutschen Marine freigekämpft.

  • Stefan   |   15. Juni 2013 - 1:29

    Gut zu wissen, warum es in Staaten ohne Marine keine Bananen gibt.;-)

  • chickenhawk   |   15. Juni 2013 - 7:00

    Stefan | 15. Juni 2013 – 1:29
    Gut zu wissen, warum es in Staaten ohne Marine keine Bananen gibt.;-)

    Diese Staaten können sich darauf verlassen, dass andere Länder Marinen unterhalten (von den dortigen Steuerzahlern finanziert), welche die Freihaltung der Handelswege für sie mit besorgen. Freeroller ist hier das Stichwort.

    Mit derselben Begründung könnte man übrigens die Bundeswehr, Herr, Luftwaffe und Marine, zum 30. Juni komplett und ersatzlos auflösen. Es wird uns schon keiner angreifen und Buntstifte in Kunduz verteilen könnte auch ein Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung.

  • Vtg-Amtmann   |   15. Juni 2013 - 7:12

    @ZDL a.D.: Felix Nikolaus Alexander Georg Graf von Luckner und der „Seeteufel“ lassen grüßen?

  • NMWC   |   15. Juni 2013 - 8:56

    @J.R. 23:45
    Und wieder einmal bin verwundert und erstaunt, ob Ihrer Aussagen. Manchmal bekomme ich bei Ihnen den Eindruck das mehr als eine Person schreibt und gestern war wieder ein Praktikant dran.

    Haben Sie auch ein paar Belege zu diesen Feststellungen zu a)
    Eine Sperrung des Suez, der Strasse von Hormus hätte keine wirtschaftlichen Auswirkungen? Haben Sie mal in letzter Zeit bei einem Vessel-Tracker reingeschaut und ermittelt was da täglich so längs fährt und womit die Schiffe alle beladen sind?
    1973 Suez, 1984 Rotes Meer, Tanker Krieg, oder auch als Kontrast Hurricane Katrina (New Orleans geschlossen, gibt es belastbare Zählen was für wirtschaftliche Auswirkungen es hat wenn ein wichtiger Hafen für mehrere Wochen dicht ist).
    Und es gibt noch viel mehr Beispiele. Suez dicht? Dann fährt man halt den langen Weg. Mehr Sprit, längere Fahrzeit, aber natürlich werden diese Kosten niiieeeemals auf den deutschen Verbraucher umgeschlagen. Nein, warum auch. Also auch keine Auswirkungen, nicht wahr?
    Hamburg für 3 Wochen geschlossen, weil da irgendwas unter einem Schiff „bumms“ gemacht hat und nun liegt der Kahn da und keiner kommt dran vorbei. Und es wurden zwei weitere Explosionen beobachtet. Ja was machen wir dann bloß… Ihre zivilen Freunde machen dann nämlich gar nichts. Weil sie einfach nicht in der Lage sind diese Bösen Objekte unter Wasser zu finden. Ist ja auch egal, hat die Hamurger Hafenbehörden und den Betreiber ja bislang auch nicht interessiert, was in ihrem Gebiet und auf der Elbe unten so los ist. Aber wir, die böse Marine wissen es zum Glück trotzdem. Alles ist gut,
    Geben Sie mir mal eine Wahrscheinlichkeit zu b)?
    Und noch kurz zu c) Und was meinen Sie könnte die Deutsche Marine da nicht ausrichten? Wieder verwechseln Sie die politischen Beschränkungen oder auch Entscheidungen etwas wieder einmal nicht zu tun, mit den Fähigkeiten der Streitkräfte die trotz allem dazu in der Lage sind. Bspw. die Strasse von Hormus von Minen wieder frei zu räumen. Und ein das würden wir niemals alleine machen, denn eine Räumoperation benötigt sehr viele Kräfte und Zeit.
    Konventionelle Marinen? Was bitte wäre den eine unkonventionelle Marine in Ihren Augen?
    Alle! Bedrohungen auf See können von einer konventionellen Marine bekämpft werden. Asym ist so böse und so unveohersehbar? My ass. Ob Asym oder nicht, alles kann im Rahmen meiner Warfare Areas erfolgreich bekämpft werden. Egal ob regulär oder irregulär.
    Aber ich will Ihre Sicht der Dinge jetzt nicht zu sehr durcheinander bringen.

  • J.R.   |   15. Juni 2013 - 9:58

    @ NMWC
    Liegt vielleicht daran, dass ich wie die meisten Menschen zu fast allem eine Meinung, aber zu verschiedenen DIngen unterschiedlich viel Ahnung habe. ;)
    (Und von politischer Gewalt halt etwas mehr als von Marine.)

    a) Terrorismus zur See:
    Toll, dann schlagen wir die Minenenräumer dem Kampfmittelräumdienst zu und verzichten auf den den Rest? Und ignorieren nebenbei bequemerweise die Tatsache, dass ein Terroristischer Akt an Land oder durch eine schwimmende Bombe den Hamburger Hafen an Land genauso lahmlegen würde?
    Der Seekrieg vor der europäischen oder amerikanischen Küste ist ein Nicht-Szenario, und terroristische Aktionen sind dummerweise nicht auf das Spektrum der Marine beschränkt. Klar sollte man auch dafür Experten haben, aber das rechtfertigt nicht unbedingt eine Teilstreitkraft. (Gerade die Hafensicherheit und die Terrorbekämpfung wäre eben bei anderen Behörden eigentlich besser aufgehoben.)

    Nadelöhre:
    Ein paar Gedanken dazu hatte ich mal hier notiert:
    – Der Umfang an Warenfluss durch solche Nadelöhre ist im Verhältnis eher gering, der meiste Seehandel Europas findet innerhalb der Eurozone statt
    – Der Leidensdruck ist für die Länder die nach Europa exportieren viel größer als für europäische Staaten (und für die dortigen Wirtschaften)
    – Der Anteil der maritimen Transportkosten am Preis des Endprodukts beim Verbraucher ist verschwindend gering. (Entsprechend dieser Übersicht maritimer Transportkosten kostet es unter 1000 $ einen Container von Asien nach Europa zu verschiffen.)

    c) Militärische Handlungsfähigkeit
    Nein, das bezog sich nicht nur auf die politische Handlungsfähigkeit. Ich bezweifle, dass die Deutsche Marine in einem feindlichen, landnahen Gebiet wirksam operieren kann. Selbst die US Navy ist da beim Millenium Challenge 2002 bös wachgerüttelt worden, so von wegen Asym und Warfare Areas und erfolgreich bekämpft. Ich sehe schlicht nicht, wie die Deutsche Marine auf die dort eingesetzten Mittel vorbereitet wäre. (Und wenn der militärische Erfolg nicht gegeben ist, bleibt zu hoffen dass die Marine nicht hingeschickt wird. Nur wenn es entsprechend sowieso auf eine politische Lösung herauslaufen muss, dann sollte das auch von vorneherein entsprechend geplant werden.)
    Und da ist man dann eben über a) enormer wirtschaftlicher Einfluss und c) fehlende militärische Handlungsfähigkeit fast autmatisch bei b) Lösung von Konflikten durch politischen Druck.

    Und das wäre dann wieder einer der Punkte, wo die Marine als Durchsetzer wieder ins Spiel käme.

    Nur stellt sich da wieder die Frage, ob man da mit klassischen Kriegsschiffen wirklich das beste Mittel zur Hand hat, oder ob Piratenjagd und Handelskontrolle nicht billiger, mobiler und mit längerer Stehzeit durch „Polizeischiffe“ wirken könnte. So wie es jetzt ist kostet halt das Aufbringen von Fischkuttern durch deutsche Fregatten mehr als die Piraterie selbst.

  • LisaS   |   15. Juni 2013 - 12:50

    Der Bund stellt Streitkräfte zur Ver … sorgung mit Bananen auf.

  • NMWC   |   15. Juni 2013 - 13:40

    @J.R.
    Zu a)
    Wenn diese Behörden sich aber einen „Scheißdreck“ über die Lage unter Wasser scheren, dann bringt mir das alles wenig. Und mir als Sperrwaffenoffizier (Sperrwaffe alter Begriff für Minen, und es geht nicht nur um Minen jagen und Minen räumen sondern auch ums legen…) ist es egal ob es ein Kühlschrank mit Sprengstoff eines Terroristen oder eine iranische Grundmine ist. Der Aufwand das Ding zu finden, eindeutig zu identifizieren und dann zu beseitigen (sprengen oder entschärfen) bleibt gleich.
    Und nochmal in aller Deutlichkeit: dazu sind die Wasserschutzpolizei, Hafenfeuerwehren, und Bundespolizei See nicht zu befähigt.

    Zu c)
    1. Sie vegessen bei Ihrer Einschätzung der DEU Marine eines. Auch unsere Marine operiert in so einem Fall niemals! allein. Wir arbeiten seit jeher combined. Immer international. Beruhend auf NATO Prozeduren. Also geht Ihr Argument ins Leere und es bleibt wieder bei der politischen Entscheidung zum Einsatz.
    2. Die USN wird immer wieder mal wachgerüttelt, dann werden viele Papiere geschrieben und dann beim nächsten Mal knallt es wieder… Wenn ich mit einem Schnellboot unerkannt des Nachts an einen Kreuzer rankomme, parallel fahre, zweimal drumherum und dann mit 40kn wieder weg, und erst dann wird einer wach von dem Krach? Das war zeitlich nach Ihrem Beispiel, und es wird immer wieder so passieren. Die USN ist eine Blue Water Navy, war eine Blue Water Navy und wird auch immer eine Blue Water Navy bleiben. Die denken in grossen Bubbles und in Küstennähe wird es dann etwas „more challenging“. Daran wird auch das LCS nichts ändern. Dieses Ding ist die reinste Katastrophe. 140m Monster manövriert in den Littorals…ja nee, is klar. Und die schon in Dienst gestellten Einheiten werden bereits jetzt nicht als Littoral Combat Ship eingesetzt. Welchen Sinn hat es so ein Schiff integriert in einer Trägergruppe? Gar keinen, aber sie üben Kraftstoffübernahme in See wie ein Großer, denn bei den Manövern war klein LCS äußerst durstig… Immer schön auf Volllast.
    Also nehmen Sie bitte nicht die USN als Referenz wenn Sie von Bedrohungen in küstennahen Gewässern sprechen. Dafür sind sie halt für anderes deutlich besser geeignet.
    Das können wir Europäer deutlich besser. Vor allem die Skandinavier sind da zu nennen. Lediglich das USMC versteht die Thematik richtig, wie man an vielen ihrer Publikationen immer wieder feststellen kann.
    Die Deutsche Marine war eine lange Zeit auch auf dieses Bedrohungen eingestellt. Vor allem unsere kleineren Einheiten waren gut. Und bitte glauben Sie mir einfach mal, wenn ich Ihnen sage, dass es von den taktischen Gegebenheiten zunächst einmal keinen Unterschied macht, ob das Szenario regulär oder irregulär ist. Denn ich habe immer den gesamten Schiffsverkerh in küstennahen Gewässern als Herausforderung zu betrachten.

    Und Piraterie ist derweil sexy, die Mittel mit denen ich derzeit auf See rumfahre sind die falschen und zu teuer. Hier sind wir uns einig, ausnahmsweise…;)

  • C.E.   |   15. Juni 2013 - 14:32

    Wenn ich mir diese Video´s ansehe bin ich froh dass meine Dienstzeit in absehbarer Zeit endet. Hier wird Jung wie Alt gleichermaßen verarscht, Stichwort Rahmenbedingungen/Konzepte- Attraktivität, Karrierechancen, Vereinbarkeit von Familie und Dienst, Beförderungsstau, BS-Übernahmen, Ausstattung.. usw. .. usw. Es liegt so vieles im argen. Hier sollte man zuerst für Reinschiff sorgen bevor man sich um den Nachwuchs bemüht. Dieser wird sonst auch sehr schnell feststellen dass in diesem Laden etwas nicht stimmt – wenn er nicht sowieso schon über Angehörige im Bekanntenkreis auf diese Missstände hingewiesen wurde.