Waffenlieferungen an syrische Rebellen: Die CIA ist dabei

FSA Fighter

Etliche deutsche Medien steigen am (heutigen) Montag auf einen Bericht der New York Times vom (gestrigen) Sonntag ein, demzufolge der US-Geheimdienst CIA die Waffenlieferungen aus arabischen Staaten und der Türkei an die syrischen Rebellen unterstützt. Als Fan von Originaltexten verweise ich deshalb hier auf diesen Bericht der NYT:

With help from the C.I.A., Arab governments and Turkey have sharply increased their military aid to Syria’s opposition fighters in recent months, expanding a secret airlift of arms and equipment for the uprising against President Bashar al-Assad, according to air traffic data, interviews with officials in several countries and the accounts of rebel commanders.

Auch wenn es viele vermutlich nicht überraschend wird. Und auch wenn das Waffenembargo der EU gegen Syrien – vorerst? – in Kraft bleibt. Dennoch: da scheint sich etwas zu verschieben.

(Foto: A FSA fighter engaged in a shootout in Aleppo, Nov. 5, 2012 – VOA via Wikimedia Commons)

RC N Watch: Deutscher NGO-Mitarbeiter in Faisabad entführt, wieder befreit

Ehe das in Deutschland bekannt wurde, ist es offensichtlich schon wieder beendet: Ein Deutscher, der für eine Hilfsorganisation in der nordafghanischen Provinz Badakhshan arbeitet, ist kurz nach seiner Entführung am Sonntag von afghanischen Sicherheitskräften befreit worden. Die Meldung der afghanischen Agentur Khaama Press:

According to local authorities in north-eastern Badakhshan province of Afghanistan, Afghan security forces freed a German citizen from the unknown hostage takers in this province.
Provincial security chief Gen. Imamuddin Mutmaein confirming the report said the German citizen used to work in a non-governmental organization in the central city of Faizabad. (…)
He said Afghan security forces managed to free the kidnapped German citizen following a military operation conducted in Argo district at Danishmandan village on Sunday night.

Aus Faisabad und aus der Provinz Badakhshan hatte sich ISAF – und damit die Bundeswehr – bereits im vergangenen Jahr zurückgezogen, das Provinical Reconstruction Team (PRT) in Faisabad aufgelöst und an die Afghanen übergeben. In der Provinz gibt es immer wieder heftige Gefechte zwischen afghanischen Sicherheitskräften und Aufständischen, zudem Entführungen von Soldaten. Vor allem im Distrikt Warduj  (Wardusch) hatte es dabei zahlreiche Tote auf beiden Seiten gegeben.

Nachtrag: NGO scheint nicht so ganz zutreffend, es handelt sich wohl um einen Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).