Deutsche Luftwaffe über Mali: “Unser Tanker ist täglich im Einsatz”

Die französische Luftwaffe setzt ihre Luftangriffe auf Ziele in Mali fort. Vom Donnerstag vergangener Woche bis zum (gestrigen) Montagabend gab es rund 30 Luftschläge, sowohl von Kampfflugzeugen als auch von Hubschraubern, zur Zerstörung gegnerischer Ziele und zur Unterstützung der Bodentruppen im Adrar des Ifoghas-Gebirge im Nordosten des westafrikanischen Landes.

Die deutsche Luftwaffe ist dabei durchgehend beteiligt: Unser Tanker ist täglich im Einsatz. Das heißt: er wird gebraucht sagte der Luftwaffeninspekteur, Generalleutnant Karl Müllner. weiterlesen

Die LUNA-Drohne auf dem Weg in den zivilen Luftraum

(Foto: LUNA in Afghanistan – PIZ EinsFüKdoBw/Pressestelle Kunduz)

Die Drohne LUNA, (natürlich) ein akronym für luftgestützte unbemannte Nahaufklärungsausstattung. ist bei der Bundeswehr seit mehr als einem Jahrzehnt im (Auslands)Einsatz. Was sich in den Auslandsmissionen der deutschen Streitkräfte (und bei anderen Nationen) bewährt hat, soll in nicht allzuferner Zukunft auch im zivilen Luftraum westlichen Länder eingesetzt werden können – darauf hofft nicht nur der LUNA-Hersteller, der bayerische Mittelständler EMT Ingenieurgesellschaft, sondern alle Firmen, die unbemannte Flugsysteme anbieten.

Ein Einsatz von Drohnen außerhalb militärischer Einsätze ist nicht zuletzt eine rechtliche Frage – und damit zusammenhängend die Frage, ob diese ferngesteuerten (Klein)Flugzeuge ohne Piloten an Bord in der Lage sind, andere Maschinen auf Kollisionskurs zu erkennen und ihnen auszuweichen. See and avoid heisst das in der Fliegersprache. Auf dem Weg dorthin, teilt die LUNA-Herstellerfirma mit, sei die kleine deutsche Drohne einen entscheidenden Schritt vorangekommen: weiterlesen